Die Schweiz bemüht sich heute insbesondere im Rahmen der Partnerschaft für den Frieden, die Interoperabilität zu fördern. Diese Bestrebungen sind verfassungsrechtlich und neutralitätsrechtlich völlig unproblematisch, dienen allerdings eher der Angewöhnung an Zusammenarbeit als wirklicher Interoperabilität. Sie umfassen Aktivitäten wie die demokratische Kontrolle der Streitkräfte, Ausbildung im humanitären Völkerrecht, sicherheitspolitische Ausbildung von Offizieren, Diplomaten und zivilen Beamten von Verteidigungs- und Aussenministerien, Ausbildung von Militärbeobachtern, Ausbildung im logistischen Bereich friedenserhaltender Operationen, Sanitäts- und Rettungswesen.