Das Kader des aktiven Teils der Armee bestände weitgehend aus Berufsoffizieren und -unteroffizieren. Zwar wäre es möglich, dass «Durchdiener» zu Unteroffizieren und Offizieren ausgebildet würden und ihre Grade in einem verlängerten Dienst am Stück abverdienen würden, doch würden sie, wenn der Dienst am Stück beendigt ist, in der Regel der Reserve zugeteilt und damit vermutlich von einer weiteren Karriere als Offiziere ausgeschlossen. Für das schweizerische Milizsystem ist es, wie bereits erwähnt wurde (vorne Ziff. I.3.c), wesentlich, dass ein grösserer Teil der Armee periodische Wiederholungskurse absolviert und von Milizkadern geführt wird, die dabei ihre Führungsfähigkeiten üben können.