Während des Dreissigjährigen Krieges versuchten die grossen Städtekantone durch Erhebung neuer Vermögenssteuern stehende Truppen und Berufsbeamte nach ausländischem Vorbild in ihren Dienst zu nehmen. Diese Versuche scheiterten am Widerstand der Bevölkerung, was zur Folge hatte, dass, wie H. C. Peyer ausführte, «auch in den grossen eidgenössischen Orten die Schaffung der Hauptattribute des modernen Staates - stehendes Heer und Berufsbeamtentum - verhindert und die Beibehaltung des aus dem Spätmittelalter ererbten Milizsystems in Militär und Verwaltung erzwungen» wurde.[163]