{"Signatur": "CH_VB_008", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1989-01-18", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_008_JAAC-53-36--_1989-01-18.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150000995.pdf?ID=150000995", "Checksum": "ac7850128b65ab236914fb4eeed46300"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 53.36 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat 18.01.1989 JAAC 53.36 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Conseil fédéral 18.01.1989 JAAC 53.36 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Consiglio federale 18.01.1989 JAAC 53.36 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Conseil fédéral"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Consiglio federale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:33:38", "Checksum": "9f095844c118a7f279c9b91f636ddaf5", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat 18.01.1989 JAAC 53.36 \r\n\n JAAC 53.36\n\nEntscheid des Bundesrates vom 18. Januar 1989\n\nArt. 53 al. 2 Cst., art. 73 al. 1 let. a ch. 4 PA, art. 21 OJ. Attraction de\ncompétence dans la procédure de recours relative au droit à une\nsépulture décente.\nLorsque le tribunal fédéral a rejeté un recours de droit public contre\nune autorisation de construire un cimetière, à l’occasion duquel le\nrecourant avait omis d’invoquer le droit à une sépulture décente,\nl’affaire n’est plus examinée par le Conseil fédéral, même à titre de\ndénonciation.\n\nArt. 53 Abs. 2 BV, Art. 73 Abs. 1 Bst. a Ziff. 4 VwVG, Art. 21 OG.\nKompetenzattraktion im Beschwerdeverfahren betreffend das Recht auf\neine schickliche Bestattung.\nHat das Bundesgericht eine staatsrechtliche Beschwerde gegen die\nBaubewilligung für einen Friedhof abgewiesen, bei welcher der\nBeschwerdeführer es unterlassen hatte, das Recht auf eine schickliche\nBestattung geltend zu machen, so wird die Sache durch den Bundesrat\nnicht mehr geprüft, auch nicht als Aufsichtsbeschwerde.\n\nArt. 53 cpv. 2 Cost., art. 73 cpv. 1 lett. a n. 4 PA, art. 21 OG. Attrazione\ndi competenza nella procedura di ricorso relativa al diritto a una\nsepoltura decente.\nSe il Tribunale federale ha respinto un ricorso di diritto pubblico contro\nl’autorizzazione di costruire un cimitero, in occasione del quale il\nricorrente aveva omesso d’invocare il diritto a una sepoltura decente,\nla pratica non è più esaminata dal Consiglio federale, neppure a titolo\ndi denuncia all’autorità di ricorso.\n\n1\nI\n\nA. T. ist Eigentümer einer Parzelle in W., welche an die der\nEinwohnergemeinde gehörenden Parzellen Nrn…. stösst. Auf diesen\nist gemäss rechtskräftigem Zonenplan die Anlage eines Friedhofs vorgesehen.\nDie Eignung des Areals hiefür wurde im Einzonungsverfahren durch ein\ngeologisches Gutachten vom 25. Januar 1980 abgeklärt. Gestützt hierauf zog T.\nseine damals eingereichte Planbeschwerde zurück.\nB. Die Einwohnergemeinde W. hat am 16. April 1985 ein Baugesuch für die\nErstellung einer Friedhofanlage eingereicht. Es sieht neben einer Hochbaute\ndie Anlage von 40 Urnengräbern, 40 Doppelgräbern und 80 Reihengräbern\nvor. Mit Verfügung vom 12. Mai 1985 erteilte das kantonale Baudepartement\nhiefür die Baubewilligung, wobei es gemäss der Forderung des kantonalen\nWasserwirtschaftsamtes verschiedene Auflagen anordnete. Da T. gegen das\nProjekt Einsprache erhoben hatte und seinem Begehren mit den Auflagen zum\nTeil entsprochen wurde, hiess es gleichzeitig die Beschwerde im Sinne der\nErwägungen teilweise gut.\nC. Eine gegen diesen Entscheid vom T. beim kantonalen Verwaltungsgericht\neingereichte Beschwerde ist am 4. Mai 1987 abgewiesen worden.\nD. Das Bundesgericht hat eine gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts\neingereichte staatsrechtliche Beschwerde am 1. Dezember 1987 abgewiesen,\nsoweit darauf eingetreten werden konnte. Der Begründung ist zu entnehmen,\ndass T. seinen Einwand, die Trockenlegung der Gräber sei nicht sichergestellt,\nschon im kantonalen Verfahren habe fallen lassen; mangels Erschöpfung des\nkantonalen Instanzenzuges werde daher nicht mehr darauf zurückgekommen.\nEin gegen diesen Entscheid eingereichtes Revisionsgesuch hat das\nBundesgericht am 21. Juni 1988 abgewiesen.\nE. Am 25. Mai 1988 hat T. gegen das Urteil des Bundesgerichts vom\n1. Dezember 1987 beim Bundesrat eine Beschwerde eingereicht mit dem\nsinngemässen Antrag, die Baubewilligung für die Erstellung der projektierten\nFriedhofanlage in W. zu verweigern. Der Begründung ist zu entnehmen, dass\ndie vorgesehene Anlage neuer Gräber eine Gewässerverschmutzung zur\nFolge haben könne. Ferner habe er gemäss Art. 53 Abs. 2 BV Anspruch darauf,\nschicklich beerdigt zu werden; eine solche schickliche Beerdigung werde hier\nin Frage gestellt, wenn er einmal als Verstorbener im Grundwasser verfaule\nanstatt dem normalen Verwesungsprozess ausgesetzt zu sein.\n\nII\n\n1.a. Letztinstanzliche kantonale Entscheide im Zusammenhang mit einem\nBaubewilligungsverfahren unterliegen nach Art. 34 des BG vom 22. Juni 1979\nüber die Raumplanung (RPG, SR 700) der Verwaltungsgerichtsbeschwerde\nbeziehungsweise der staatsrechtlichen Beschwerde an das Bundesgericht.\nDieses hat am 1. Dezember 1987 eine staatsrechtliche Beschwerde von T.\n\n"}