{"Signatur": "CH_VB_008", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1989-02-22", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_008_JAAC-53-34II--_1989-02-22.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150000986.pdf?ID=150000986", "Checksum": "5d400e06f4deb53bc8625b1e5bd33a7e"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 53.34II \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat 22.02.1989 JAAC 53.34II \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Conseil fédéral 22.02.1989 JAAC 53.34II \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Consiglio federale 22.02.1989 JAAC 53.34II \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Conseil fédéral"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Consiglio federale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:33:25", "Checksum": "99a4939b00f9f1e9b5398fcc299e102f", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat 22.02.1989 JAAC 53.34II \r\n\n JAAC 53.34II\n\nEntscheid des Bundesrates vom 22. Februar 1989\n\nSubventions fédérales pour des améliorations foncières. Procédure.\nCas du chemin historique menant les pélerins à Saint-Jacques de\nCompostelle. Mesures provisionnelles.\nArt. 19 al. 3 O sur les améliorations foncières. Autorisation de mise en\nchantier anticipée pour l’assainissement partiel d’un ruisseau accordée\nparle Conseil fédéral à titre de mesure provisionnelle dans la procédure\nde recours; rejet d’une demande tendant à la constatation du droit à un\nsubside pour les travaux autorisés de manière anticipée.\n(Cf. aussi JAAC 53.34 I)\n\nBundesbeiträge an Meliorationen. Verfahren. Fall des historischen\nJakobspilgerwegs. Vorsorgliche Massnahmen.\nArt. 19 Abs. 3 BoV. Erteilung der Bewilligung zum vorzeitigen\nBaubeginn für die Teilsanierung eines Baches unter Auflagen und\nBedingungen durch den Bundesrat als vorsorgliche Massnahme im\nBeschwerdeverfahren; Abweisung eines Antrags auf Feststellung der\nSubventionsberechtigung der vorzeitig bewilligten Arbeiten.\n(Vgl. auch VPB 53.34 I)\n\nSussidi federali per bonifiche fondiarie. Procedura. Caso del percorso\nstorico dei pellegrini per San Giacomo di Compostella. Misure\nprovvisionali.\nArt. 19 cpv. 3 O sulle bonifiche fondiarie. Autorizzazione di messa in\ncantiere anticipata per la bonifica parziale di un ruscello accordata\ndal Consiglio federale a titolo di misura provvisionale nella procedura\ndi ricorso; rigetto di una domanda di constatazione del diritto a un\nsussidio per i lavori autorizzati anticipatamente.\n(Cfr. anche GAAC 53.34 I)\n\n1\nII\n\n1. Schwere Regenfälle vor allem im Dezember 1988 haben zu\nÜberschwemmungen auf dem im westlichen Teil des Meliorationsperimeters\ngelegenen landwirtschaftlichen Heimwesen von L. geführt. Zur\nVerhütung weiterer Überschwemmungen in diesem Gebiet beantragt die\nGüterzusammenlegungskorporation Tobel vorsorgliche Massnahmen\nwährend der Rechtshängigkeit des Beschwerdeverfahrens: so soll der\nKaabach im unteren Bachverlauf vorzeitig saniert werden; gleichzeitig soll\nvor dem Beschwerdeentscheid in der Sache festgestellt werden, dass diese\nTeilsanierung gemäss den Bestimmungen der V vom 14. Juni 1971 über\ndie Unterstützung von Bodenverbesserungen und landwirtschaftlichen\nHochbauten (Bodenverbesserungs-Verordnung [BoV], SR 913.1)\nbundessubventionsberechtigt sei.\n2. Der Bundesrat hat gemäss Ziff. 2 seines Entscheides vom 28. November 1988\ndas Beschwerdeverfahren für den Teil des Meliorationsperimeters westlich\nder Bahnlinie Bettwiesen-Tägerschen-Tobel-Affeltrangen bis zum Entscheid\ndes Bundesgerichts und der Vorlage einer vollständigen Urteilsausfertigung\nüber die Verwaltungsgerichtsbeschwerden beziehungsweise die\nstaatsrechtlichen Beschwerden in Sachen Melioration Tobel/Jakobspilgerweg\nsistiert.\nDas Bundesgericht hat am 10. November 1988 die bei ihm hängigen\nVerwaltungsgerichtsbeschwerden beziehungsweise staatsrechtliche\nBeschwerden betreffend die Melioration Tobel/Jakobspilgerweg abgewiesen,\nsoweit darauf eingetreten werden konnte. Die vollständige Urteilsausfertigung\nsteht aber zur Zeit noch aus, weshalb das Beschwerdeverfahren vor dem\nBundesrat weiterhin sistiert bleibt.\n3. Im Beschwerdeverfahren vor dem Bundesrat geht es um die Gewährung\neines Bundesbeitrages an die Melioration Tobel für den Perimeter westlich\nder Bahnlinie Bettwiesen-Tägerschen-Tobel-Affeltrangen. Solange dieses\nBeschwerdeverfahren sistiert bleibt, wird nicht darüber entschieden, ob und\ninwieweit die bundesrechtlichen Voraussetzungen für die Gewährung eines\nBundesbeitrages an die Melioration Tobel erfüllt sind.\nWas ferner das nachträglich gestellte Begehren um Feststellung eines\nAnspruchs auf einen Bundesbeitrag im Zusammenhang mit der vorgezogenen\nTeilsanierung des Kaabachs anbelangt, so kann diesem nur entsprochen\nwerden, wenn die Gesuchstellerin, die Güterzusammenlegungskorporation\nTobel, ein schutzwürdiges Interesse nachweist (Art. 25 VwVG). Das bedeutet,\ndass über den Bestand, den Nichtbestand oder den Umfang öffentlicher Rechte\nnur dann zu entscheiden ist, wenn die Gesuchstellerin ein rechtliches und\naktuelles Interesse an der sofortigen Feststellung ihres Rechts hat (BGE 112 V\n84 E.2a, BGE 107 Ib 251 E.2a, BGE 108 Ib 546 E.3). Diese Voraussetzung ist hier\nnicht erfüllt:\nStreitig ist die Gewährung eines Bundesbeitrages, das heisst eine Geldleistung\nan die Güterzusammenlegungskorporation Tobel für die Durchführung einer\nMelioration. Vorliegend reduziert die Güterzusammenlegungskorporation\n\n"}