{"Signatur": "CH_VB_008", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1988-09-07", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_008_JAAC-53-14II--_1988-09-07.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150000914.pdf?ID=150000914", "Checksum": "963aa41fdf7c31cf404619ed3857f723"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 53.14II \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat 07.09.1988 JAAC 53.14II \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Conseil fédéral 07.09.1988 JAAC 53.14II \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Consiglio federale 07.09.1988 JAAC 53.14II \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Conseil fédéral"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Consiglio federale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:33:43", "Checksum": "366108a60799a6a722a05af0a9e8389d", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat 07.09.1988 JAAC 53.14II \r\n\n JAAC 53.14II\n\nAuszug aus einem Entscheid des Bundesrates vom 7.\nSeptember 1988\n\nChemins de fer. Approbation des plans d’une sous-station. Pesée des\nintérêts revue par le Conseil fédéral en qualité d’autorité de recours.\nImplantation de la construction projetée hors de la zone à bâtir imposée\npar la destination de la sous-station.\nAucun intérêt public supérieur relevant de l’aménagement du territoire\nou de la protection des eaux à l’encontre du projet (voir JAAC 53.14 I).\nRejet d’une demande de revision de la décision du Conseil fédéral.\n\nEisenbahnen. Genehmigung der Pläne für ein Unterwerk. Überprüfung\nder Interessenabwägung durch den Bundesrat als Beschwerdeinstanz.\nNotwendige Standortgebundenheit des ausserhalb der Bauzone\nprojektierten Unterwerks.\nKeine höheren öffentlichen Interessen der Raumplanung und des\nGewässerschutzes gegen das Projekt (vgl. VPB 53.14 I).\nAbweisung eines Begehrens um Revision des Entscheids des\nBundesrates.\n\nFerrovie. Approvazione dei piani di una sottostazione. Ponderazione\ndegli interessi controllata dal Consiglio federale in quanto autorità di\nricorso. Ubicazione vincolata necessaria della sottostazione progettata\nfuori della zona edificabile.\nNessun interesse pubblico superiore della pianificazione del territorio o\ndella protezione delle acque contro il progetto (cfr. GAAC 53.14 I).\nRigetto di una domanda di revisione della decisione del Consiglio\nfederale.\n\n1\n2. Die Gesuchstellerin verlangt die Änderung eines vom Bundesrat\nletztinstanzlich getroffenen Beschwerdeentscheides. Einen gleichen, bereits\nbeurteilten Streitgegenstand muss die Beschwerdeinstanz nur dann neu\nbeurteilen, wenn einer der in Art. 66 VwVG abschliessend aufgezählten\nRevisionsgründe gegeben ist (Gygi Fritz, Bundesverwaltungsrechtspflege,\n2. Aufl., Bern 1983, S. 260 ff.; Saladin Peter, Das Verwaltungsverfahrensrecht\ndes Bundes, Basel/Stuttgart 1979, Ziff. 19.222 und 24.1; Grisel André, Droit\nadministratif, Neuenburg 1984, Bd. 2, S. 942 ff.; BGE 96 I 280; VPB 41.109, VPB\n40.4, VPB 40.53, VPB 40.87).\nNach Art. 66 VwVG zieht die Beschwerdeinstanz ihren Beschwerdeentscheid in\nRevision, wenn ihn ein Verbrechen oder Vergehen beeinflusst hat (Abs. 1) oder\nwenn die Partei\na. neue erhebliche Tatsachen oder Beweismittel vorbringt oder\nb. nachweist, dass die Beschwerdeinstanz aktenkundige erhebliche Tatsachen\noder bestimmte Begehren übersehen hat, oder\nc. nachweist, dass die Beschwerdeinstanz die Bestimmungen über den\nAusstand, die Akteneinsicht oder über das rechtliche Gehör verweigert hat\n(Abs. 2).\nGründe im Sinne dieses Absatzes gelten nicht als Revisionsgründe, wenn\ndie Partei sie im Rahmen des Verfahrens, das dem Beschwerdeentscheid\nvoranging, geltend machen konnte (Art. 66 Abs. 3 VwVG).\n3. Die Gesuchstellerin bringt vor, der Bundesrat habe offensichtlich\nverschiedene aktenkundige Tatsachen übersehen (Art. 66 Abs. 2 Bst. b VwVG).\na. Zur Rüge, der Bundesrat habe übersehen, dass das EMD bereit gewesen sei,\nden SBB Land zu verkaufen, ist folgendes klarzustellen.\nMit Brief vom 13. Juni 1983 hat der Chef des EMD erklärt, sein Departement sei\nbereit, den SBB das benötigte Terrain zu verkaufen. Daran wurden allerdings\nzwei Bedingungen geknüpft. Erste Bedingung war, dass sich der Standort\n«G» als einzige mögliche Lösung für den Bau eines Unterwerkes anbot. Dies\ntrifft aber nicht zu, weil der Bau des Unterwerkes ebenfalls am Standort «C»\nmöglich ist. Zweite Bedingung war, dass die SBB zuerst mit der Stadt Thun\ndas notwendige Einvernehmen herstellen. Mit Brief an die SBB vom 25. März\n1987 hat indes der Gemeinderat der Stadt Thun dem EMD ausdrücklich das\nRecht abgesprochen, das Terrain zwecks Errichtung eines Unterwerkes zu\nveräussern.\nDie Koordinationskommission EMD Thun hat diese Bedingungen des\nEMD im Brief vom 22. Oktober 1986 nicht widerrufen, was sie auch nicht\nkonnte. Sie hat sich darauf beschränkt, das allenfalls abzutretende Terrain\ngenauer zu beschreiben. Von einer vorbehaltlosen Bereitschaft des EMD,\ndas nötige Terrain den SBB abzutreten, kann somit entgegen der Meinung\n\n"}