{"Signatur": "CH_VB_008", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1987-11-11", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_008_JAAC-53-14I--_1987-11-11.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150000917.pdf?ID=150000917", "Checksum": "bb68e00bd36b5966550a7fad32000872"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 53.14I \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat 11.11.1987 JAAC 53.14I \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Conseil fédéral 11.11.1987 JAAC 53.14I \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Consiglio federale 11.11.1987 JAAC 53.14I \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Conseil fédéral"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Consiglio federale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:34:17", "Checksum": "4b612fab165d80b8fd9f5e2b7cd96a77", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat 11.11.1987 JAAC 53.14I \r\n\n JAAC 53.14I\n\nAuszug aus einem Entscheid des Bundesrates vom 11.\nNovember 1987\n\nChemins de fer. Approbation des plans d’une sous-station. Pesée des\nintérêts revue par le Conseil fédéral en qualité d’autorité de recours.\nImplantation de la construction projetée hors de la zone à bâtir imposée\npar la destination de la sous-station.\nAucun intérêt public supérieur relevant de l’aménagement du territoire\nou de la protection des eaux à l’encontre du projet.\nRejet d’une demande de revision de la décision du Conseil fédéral (voir\nJAAC 53.14 II).\n\nEisenbahnen. Genehmigung der Pläne für ein Unterwerk. Überprüfung\nder Interessenabwägung durch den Bundesrat als Beschwerdeinstanz.\nNotwendige Standortgebundenheit des ausserhalb der Bauzone\nprojektierten Unterwerks.\nKeine höheren öffentlichen Interessen der Raumplanung und des\nGewässerschutzes gegen das Projekt.\nAbweisung eines Begehrens um Revision des Entscheids des Bundesrates\n(vgl. VPB 53.14 II).\n\nFerrovie. Approvazione dei piani di una sottostazione. Ponderazione\ndegli interessi controllata dal Consiglio federale in quanto autorità di\nricorso. Ubicazione vincolata necessaria della sottostazione progettata\nfuori della zona edificabile.\nNessun interesse pubblico superiore della pianificazione del territorio o\ndella protezione delle acque contro il progetto.\nRigetto di una domanda di revisione della decisione del Consiglio\nfederale (cfr. GAAC 53.14 II).\n\n1\n1. Nach Art. 99 Bst. c OG in Verbindung mit Art. 11 und 18 des\nEisenbahngesetzes vom 20. Dezember 1957 (EBG, SR 742.101) sowie mit\nArt. 7 und 20 der V vom 23. Dezember 1932 über die Planvorlagen für\nEisenbahnbauten (EBGPVV, SR 742.142.1) fallen Beschwerden gegen\nVerfügungen über Pläne - und zwar insbesondere für die Erstellung und\nÄnderung von Bauten, Anlagen und Fahrzeugen, die ganz oder überwiegend\ndem Bahnbetrieb dienen - in die Zuständigkeit des Bundesrates, soweit\nes sich nicht um Entscheide über Einsprachen gegen Enteignungen oder\nLandumlegungen handelt (VPB 44.25, VPB 42.138; Hess Heinz/Weibel Heinrich,\nDas Enteignungsrecht des Bundes, Bd. 2, Bern 1986, S. 79/80; BGE 111 Ib 40\nE. 4).\n…\n2. Das eisenbahnrechtliche (bundesrechtliche) Plangenehmigungsverfahren\nhat zum Ziel, festzustellen, dass vom Standpunkt der öffentlichen Interessen\naus der Erstellung des geplanten Werkes in der geplanten Form nichts\nentgegensteht (VPB 42.28). Das Eisenbahn-Baupolizeirecht des Bundes ersetzt\ndas Baupolizeirecht der Kantone und Gemeinden, die lediglich anzuhören sind,\nwenn es sich um Anlagen handelt, die dem Bahnbetrieb dienen. Bauvorhaben\nder Bahnen werden gutgeheissen, wenn sie den eisenbahnrechtlichen\nVorschriften entsprechen und wenn ihnen keine höheren öffentlichen\nInteressen, wie solche der Raumplanung, insbesondere der Ortsplanung,\nund des Umweltschutzes entgegenstehen (BBl 1981 I 331; Art. 22quater Abs. 3\nBV; Art. 18e Abs. 1 EBG; Zaugg Aldo, Kommentar zum Baugesetz des Kantons\nBern vom 5. Juni 1985, Bern 1987, N 27 zu Art. 1 und N 5 zu Art. 71).\nDie richtige Abwägung zwischen den öffentlichen Interessen und allfällig\nentgegenstehenden privaten Interessen prüft der Bundesrat - gleich wie das\nBundesgericht - frei; denn sie ist Rechtsfrage, ebenso die Verhältnismässigkeit\ndes Eingriffs. Dabei auferlegt er sich jedoch eine gewisse Zurückhaltung,\nsoweit die Beurteilung von einer Würdigung der örtlichen Verhältnisse\nabhängt, welche die Vorinstanzen besser kennen (BGE 112 Ib 30 E. 3, BGE\n111 Ib 88 E. 3, BGE 109 Ib 219 E. 6).\n3. Wegen der Leistungssteigerung beim Bahnbetrieb auf der Aaretallinie\nBern-Thun - vermehrte Zugsdichte, höhere Fahrgeschwindigkeit, schweres\nWagenmaterial - wird die zur Verfügung stehende Stromversorgung zukünftig\nnicht mehr genügen. Zur Sicherstellung der Stromversorgung für den\nBahnbetrieb ist daher die Erstellung eines neuen Unterwerkes im Raume\nThun notwendig.\nWas den Standort des projektierten Unterwerkes anbelangt, so müssen\nfolgende betriebliche Voraussetzungen erfüllt sein:\n- Geleise- und Strassenanschluss für den An- und Abtransport der\nTransformatoren und des fahrbaren Unterwerkes;\n- kleine Distanz zu den Strombenützern bei der Verzweigung der SBB-, BLS-,\nGBS- und EBT-Bahnlinien;\n- unmittelbare Nähe zur BKW-BLS-Übertragungsleitung Steffisburg-Wattenwil.\n\n"}