{"Signatur": "CH_VB_008", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1987-10-21", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_008_JAAC-52-7--_1987-10-21.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150000872.pdf?ID=150000872", "Checksum": "73747ce2348baec77d6e20fe79bf5728"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 52.7 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat 21.10.1987 JAAC 52.7 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Conseil fédéral 21.10.1987 JAAC 52.7 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Consiglio federale 21.10.1987 JAAC 52.7 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Conseil fédéral"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Consiglio federale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:34:18", "Checksum": "43e70aa9886877fd02cead71ca618063", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat 21.10.1987 JAAC 52.7 \r\n\n 2\ngenerelle Linienführung zulässig. Diese Rechtsprechung erfuhr in dem vom\nBeschwerdeführer erwähnten Entscheid BGE 110 Ib 402 E. 3 keine Änderung,\nsondern nur eine gewisse Präzisierung.\nIm übrigen ergibt sich schon allein aus dem Gesetzeswortlaut von Art. 19\nAbs. 1 des BG vom 8. März 1960 über die Nationalstrassen (NSG, SR 725.11),\ndass ein kantonaler Überweisungsbeschluss bei der generellen Projektierung\nnur als Planungsvorschlag zu Handen des Bundesamtes für Strassenbau (ASB)\nzu werten ist. Die Tatsache, dass sich der Kanton Zürich hier nicht darauf\nbeschränkt hat, zum generellen Projekt Stellung zu nehmen, sondern sich\nweitergehend bereit erklärte, das generelle Projekt im Auftrag des ASB selber\nauszuarbeiten (Art. 13 der V vom 24. März 1964 über die Nationalstrassen\n[NSV], SR 725.111), ist für die Rechtsnatur des Überweisungsbeschlusses\nnicht von Belang; der Überweisungsbeschluss des Regierungsrates des\nKantons Zürich ist und bleibt ein kantonaler Vorschlag im Rahmen des\nGenehmigungsverfahrens durch den Bundesrat.\nd. Die Verwaltungsbeschwerde lässt sich auch nicht unter dem Titel einer\nAufsichtsbeschwerde behandeln.\nDie von den Beschwerdeführern vorgebrachten Einwände gegen das\nerwähnte generelle Nationalstrassenprojekt werden im Rahmen des\nGenehmigungsverfahrens vom Bundesrat behandelt, der über streitig\ngebliebene Fragen entscheidet (Art. 20 NSG, Art. 15 NSV). Es besteht\ndaher kein Anlass, einzelne Punkte vorzeitig und isoliert im Rahmen\neiner Aufsichtsbeschwerde zu prüfen, und zwar um so weniger, als die\nGenehmigung des generellen Projekts eine dem Bundesrat zugewiesene\nKompetenz des Gesetzesvollzugs im Nationalstrassenrecht darstellt (BGE 111\nIb 29 E. 3a). Abgesehen davon würde durch eine solche antizipierte Prüfung\ndas Genehmigungsverfahren faktisch in verschiedene Verfahren aufgeteilt;\ndies widerspricht der Verfahrensökonomie, könnte zudem widersprüchliche\nEntscheide begünstigen und schliesslich auch den Genehmigungsentscheid\ndes Bundesrates unter Umständen in sachwidriger Weise präjudizieren.\nDen Beschwerdeführern steht - siehe oben Ziff. II.1.c Abs. 2 - nur die\nMöglichkeit offen, allfällige Einwände gegen die generelle Linienführung\nim Einspracheverfahren gegen das Ausführungsprojekt vorzubringen (BGE\n105 Ia 231 E. 2e).\n2. Ergänzend wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Anliegen des Naturund Heimatschutzes bei der Genehmigung des generellen Projekts von Amtes\nwegen geprüft werden. So ist nach Art. 14 Bst. a NSV zur Bereinigung des\ngenerellen Projekts beim ASB ein Mitbericht der vom Kanton mit der Pflege\ndes Natur- und Heimatschutzes betrauten Stellen einzureichen. Ferner\nhat das ASB, wie den Beschwerdeakten zu entnehmen ist, im Rahmen\ndes Genehmigungsverfahrens Vernehmlassungen von interessierten\nBundesstellen, so unter anderem auch vom Bundesamt für Forstwesen und\nLandschaftsschutz und vom Bundesamt für Umweltschutz, eingeholt.\n\n3\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 52.7 - Entscheid des Bundesrates vom 21. Oktober 1987\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 1988\nAnnée\nAnno\n\nBand 52\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 000 872\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}