{"Signatur": "CH_VB_008", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1987-10-21", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_008_JAAC-52-7--_1987-10-21.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150000872.pdf?ID=150000872", "Checksum": "73747ce2348baec77d6e20fe79bf5728"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 52.7 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat 21.10.1987 JAAC 52.7 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Conseil fédéral 21.10.1987 JAAC 52.7 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Consiglio federale 21.10.1987 JAAC 52.7 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Conseil fédéral"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Consiglio federale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:34:18", "Checksum": "43e70aa9886877fd02cead71ca618063", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat 21.10.1987 JAAC 52.7 \r\n\n JAAC 52.7\n\nEntscheid des Bundesrates vom 21. Oktober 1987\n\nRoutes nationales. Projet général. Irrecevabilité du recours au Conseil\nfédéral contre la transmission du préavis d’un gouvernement cantonal\ndans le cadre de la procédure d’approbation des plans. Les impératifs\nposés par la protection de la nature et du paysage sont examinés\nd’office lors de l’approbation du projet général par le Conseil fédéral;\nles griefs formulés à ce sujet ne sont pas traités au préalable comme\ndénonciation, par souci d’économie et d’unité de la procédure.\n\nNationalstrassen. Generelles Projekt. Unzulässigkeit der Beschwerde\nan den Bundesrat gegen den Überweisungsbeschluss einer\nKantonsregierung im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens.\nPrüfung der Anliegen des Natur- und Heimatschutzes von Amtes\nwegen bei der Genehmigung des generellen Projekts durch den\nBundesrat; keine vorgängige Prüfung diesbezüglicher Rügen als\nAufsichtsbeschwerde aus Gründen der Verfahrensökonomie und der\nEinheit des Verfahrens.\n\nStrade nazionali. Progetto generale. Inammissibilità del ricorso al\nConsiglio federale contro la trasmissione del preavviso di un governo\ncantonale nel quadro della procedura d’approvazione dei piani. Gli\nimperativi posti dalla protezione della natura e del paesaggio sono\nesaminati d’ufficio in occasione dell’approvazione generale da parte\ndel Consiglio federale; le censure formulate a tal proposito non sono\ntrattate preventivamente come denunzia all’autorità di vigilanza, per\nragioni d’economia e d’unità della procedura.\n\n1\nI\n\nA. Mit Entscheid vom 6. August 1986 hat der Regierungsrat des Kantons\nZürich dem generellen Projekt für den Bau der Westumfahrung von Zürich,\nAbschnitt Anschluss Zürich-Brunau (N4/N3) bis zum Uetlibergtunnelportal\nWest, zugestimmt. Gleichzeitig wurde dem Bundesrat beantragt, dieses Projekt\nzu genehmigen und zur Ausarbeitung des Ausführungsprojektes freizugeben.\nB. Gegen diesen Entscheid hat der Schweizerische Bund für Naturschutz am\n14. Oktober 1986 beim Bundesrat eine Verwaltungs- und Aufsichtsbeschwerde\neingereicht mit dem Antrag, ein neues generelles Projekt vorzulegen. Zur\nBegründung wird geltend gemacht, dass nach der bundesgerichtlichen\nRechtsprechung beim Ausführungsprojekt keine Einwände mehr gegen das\ngenerelle Projekt erhoben werden dürften; soll der Natur- und Heimatschutz\nseine Kontrollfunktionen beim Nationalstrassenbau erfüllen können, müssten\nsomit Einwände gegen das generelle Projekt beim Genehmigungsverfahren\nzulässig sein. Nachdem aber der Bundesrat das generelle Projekt nicht\numfassend überprüfe, sondern nur über die streitig gebliebenen Fragen\nentscheide, bleibe nichts anderes übrig, als Interessenkonflikte auf dem\nBeschwerdeweg an den Bundesrat heranzutragen. Das vorliegende generelle\nProjekt stelle nicht den «geringstmöglichen Eingriff in die Landschaft» dar.\nFerner widerspreche das generelle Projekt dem Planungsgrundsatz, dass\nnaturnahe Landschaften und Erholungsräume zu erhalten seien. Ausserdem\nwürde die Zielsetzung des Umweltschutzes nicht eingehalten; danach sollten\nEmissionen bei der Quelle erfasst und soweit als möglich begrenzt werden.\nMangels Akteneinsicht könne auch nicht überprüft werden, ob die mit dem\nkantonalen Natur- und Heimatschutz betrauten Stellen Gelegenheit erhalten\nhätten, einen Mitbericht zum generellen Projekt einzureichen.\n\nII\n\nl.a.+b. (Erarbeitung der generellen Projekte)\nc. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (BGE 111 Ib 28 E. 3a\nmit Hinweisen, ferner BGE 105 Ia 231 E. 2e) stellen das für die Behörden\nverbindliche generelle Projekt und insbesondere die Projektgenehmigung\ndurch den Bundesrat keine anfechtbaren Verfügungen dar; sie lassen sich\ndaher nicht mit einem Rechtsmittel anfechten. Der Bundesrat hat keinen\nAnlass, von dieser Rechtsprechung abzuweichen, da eine bundesrechtliche\nGrundlage für eine Anfechtung von Plangenehmigungsbeschlüssen dieser Art\nfehlt.\nBesteht kein Rechtsmittel gegen ein generelles Projekt und gegen die\nProjektgenehmigung, so kann um so weniger ein Überweisungsbeschluss\neiner Kantonsregierung im Rahmen eines Plangenehmigungsverfahrens\neine anfechtbare Verfügung darstellen. Anfechtbar sind nur Entscheide\nbetreffend die Ausführungsprojekte von Nationalstrassen, sei es entweder\nmit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht oder mit\nVerwaltungsbeschwerde an den Bundesrat (BGE 111 Ib 291 E.1a); in diesen\nBeschwerdeverfahren sind nach ständiger Rechtsprechung (BGE 105 Ia\n231 E.2e), aber auch in bestimmten Schranken Einwendungen gegen die\n\n"}