{"Signatur": "CH_VB_008", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1988-09-07", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_008_JAAC-52-61--_1988-09-07.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150000806.pdf?ID=150000806", "Checksum": "6b706deca2baa6484cb5479950f72d6d"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 52.61 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat 07.09.1988 JAAC 52.61 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Conseil fédéral 07.09.1988 JAAC 52.61 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Consiglio federale 07.09.1988 JAAC 52.61 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Conseil fédéral"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Consiglio federale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:33:43", "Checksum": "9cc854d8a9c36e356ff646c456c5b7ae", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat 07.09.1988 JAAC 52.61 \r\n\n JAAC 52.61\n\nAuszug aus einem Entscheid des Bundesrates vom 7.\nSeptember 1988 [Datum korrigiert gemäss VPB 53/II\nS. 232]\n\nAméliorations foncières. Subventions fédérales. Eu égard à la qualité\npour recourir des associations pour la protection de la nature et du\npaysage, les décisions relatives à l’octroi de telles subventions doivent\ndorénavant être notifiées au requérant et aux autres parties par écrit\nou publication dans une feuille officielle.\n\nBodenverbesserungen. Bundesbeiträge an Meliorationen. Angesichts\nder Beschwerdelegitimation von Vereinigungen für Natur- und\nHeimatschutz müssen in Zukunft Verfügungen über die Gewährung\nsolcher Beiträge dem Gesuchsteller und den übrigen Parteien schriftlich\noder durch Veröffentlichung in einem amtlichen Blatt eröffnet werden.\n\nBonifiche fondiarie. Sussidi federali per le bonifiche fondiarie.\nConsiderata la legittimazione a ricorrere delle associazioni per la\nprotezione della natura e del paesaggio, le decisioni relative alla\nconcessione di tali sussidi dovranno d’ora in poi essere notificate al\nrichiedente e alle altre parti per scritto o mediante pubblicazione in un\nfoglio ufficiale.\n\n1\nI\n\nA. Am 7. März 1979 hat der Regierungsrat des Kantons Zürich ein\nMeliorationsprojekt für eine Güter- und Waldzusammenlegung Uster\ngenehmigt. Ferner hat der Regierungsrat des Kantons Zürich am 11. Juni\n1980 der Meliorationsgemeinschaft Uster die Bewilligung zur Erstellung\neines neuen Wegnetzes im Gebiet des Greifensees erteilt. Der Begründung\ndieses Entscheides ist zu entnehmen, dass die Anlage sich im Einklang mit den\nBestimmungen der kantonalen Landschaftsschutz-Verordnung Greifensee\nbefinde. Das projektierte Wegnetz diene nicht nur der landwirtschaftlichen\nNutzung, sondern schliesse auch bestehende Lücken im Seeuferweg.\nB. Am 26. August 1985 hat das Eidgenössische Meliorationssamt dem Kanton\nZürich an die Gesamtmelioration Uster, 7. Etappe, einen Bundesbeitrag von\nFr. 132 912.- zugesichert. In diesem Bundesbeitrag ist auch die Subvention\nfür die Wege Nr. 24 und 25 mit einer Länge von ca. 1200 m enthalten; der\nentsprechende Anteil des Bundes beträgt ca. Fr. 15 840.-.\nGegen diese Verfügung hat der Schweizer Heimatschutz am 9. November 1985\nbeim Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement (EVD) eine Beschwerde\neingereicht mit dem Antrag, die «Wege Nr. 24 und 25 baulich und rechtlich via\nBeitragsbedingungen wieder aufzuheben»; ferner sei festzustellen, dass die\nBeitragszusicherung nichtig sei wegen formungültiger Eröffnung.\nDas EVD ist auf die Beschwerde mit Entscheid vom 23. Dezember 1986 nicht\neingetreten. Der Begründung ist zu entnehmen, dass es an einem eigenen und\naktuellen Rechtsschutzinteresse mangle; abgesehen davon seien die Belange\ndes Natur- und Heimatschutzes im kantonalen Verfahren zu berücksichtigen.\nC. Gegen diesen Entscheid hat der Schweizer Heimatschutz am 19. Januar 1987\nbeim Bundesrat eine Beschwerde eingereicht mit folgenden Anträgen:\n«1. Auf die Beschwerde des Schweizer Heimatschutzes sei einzutreten.\n2. Es seien Vorkehren zu treffen, damit künftig ähnliche Fragen der Melioration\nzusammen mit dem Bundesamt für Forstwesen und Landschaftsschutz und den\nschweizerischen Organisationen koordiniert behandelt und gesetzgemäss gelöst\nwerden.\n3. Für den Schweizer Heimatschutz seien die Kosten ausser Ansatz zu lassen.»\nH. Am 18. Dezember 1987 fand ein Augenschein mit einer nachfolgenden\nInstruktionsverhandlung statt. Der Beschwerdeführer hat dabei seine Anträge\nin dem Sinne präzisiert, dass er zukünftig bei gleichgelagerten Fällen eine\nformgültige Eröffnung der Beitragszusicherung an Meliorationen verlange;\nim weitern werde keine Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes\nbetreffend das nunmehr fertige Wegnetz verlangt.\n\nII\n\n1.a. Nach Art. 99 Bst. h OG in Verbindung mit Art. 68 der V vom 14. Juni 1971\nüber die Unterstützung von Bodenverbesserungen und landwirtschaftlichen\nHochbauten (Bodenverbesserungs-Verordnung, SR 913.1) und Art. 72 ff.\n\n"}