{"Signatur": "CH_VB_008", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1988-03-23", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_008_JAAC-52-25--_1988-03-23.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150000683.pdf?ID=150000683", "Checksum": "f1741ea57f0c0931b3192eec45004f3a"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 52.25 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat 23.03.1988 JAAC 52.25 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Conseil fédéral 23.03.1988 JAAC 52.25 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Consiglio federale 23.03.1988 JAAC 52.25 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Conseil fédéral"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Consiglio federale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:34:04", "Checksum": "c1760b041024c419ebc138813e41bc2d", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat 23.03.1988 JAAC 52.25 \r\n\n JAAC 52.25\n\nEntscheid des Bundesrates vom 23. März 1988\n\nCinéma. Refus d’une contribution aux frais de réalisation d’un film\nen raison de la qualité déficiente du scénario, bien que le financement\ncomplémentaire soit assuré et que l’équipe artistique et technique\ndispose de l’expérience requise. Aucune violation du pouvoir\nd’appréciation dans cette décision fondée sur une expertise officielle,\nque le Conseil fédéral revoit avec retenue en sa qualité d’autorité de\nrecours.\n\nFilm. Verweigerung eines Beitrags für die Herstellung eines Films\nwegen mangelnder Qualität des Drehbuchs trotz gesicherter\nRestfinanzierung und erforderlicher Erfahrung des künstlerischen\nund technischen Stabs. Kein Ermessensmissbrauch in dieser auf einer\namtlichen Expertise beruhenden Verfügung, welche der Bundesrat als\nBeschwerdeinstanz mit Zurückhaltung überprüft.\n\nCinema. Rifiuto di un sussidio per le spese di realizzazione di una\npellicola a motivo della qualità carente dello scenario, nonostante il\nfinanziamento complementare sia assicurato e la squadra artistica\ne tecnica disponga dell’esperienza richiesta. Nessuna violazione del\npotere di valutazione in questa decisione fondata su una perizia\nufficiale che il Consiglio federale, in qualità d’autorità di ricorso,\nesamina con riserbo.\n\n1\nI\n\nA. Mit Verfügung vom 27. März 1987 hat das Eidgenössische Departement\ndes Innern (nachfolgend das Departement genannt) aufgrund des Antrages\ndes Begutachtungsausschusses ein Gesuch von L. um Ausrichtung eines\nBundesbeitrages für die Herstellung eines Films abgewiesen. Es begründete\nseinen Entscheid im wesentlichen damit, das vorgelegte Projekt vermöge\nim Vergleich zu anderen nicht zu überzeugen, dies insbesondere, weil im\nVergleich zur ersten Fassung keine wesentlichen Verbesserungen festgestellt\nwerden könnten. Das Thema werde ohne ausreichende Vertiefung behandelt,\nund die Figuren seien ungenügend portraitiert.\nB. Gegen diese Verfügung richtet sich die vorliegende Beschwerde vom\n28. April 1987 an den Bundesrat…. Der Begründung ist folgendes zu\nentnehmen: Die Verweigerung des Herstellungsbeitrags werde nur mit der\nmangelnden Qualität des Drehbuchs begründet und nicht mit den übrigen\nEntscheidungselementen. Dies stelle eine Verletzung der Art. 3 und 7 der V\nvom 28. Dezember 1962 über das Filmwesen (FiV 1, SR 443.11) dar, nach denen\ndas gesamte Filmvorhaben zu beurteilen sei…. Im übrigen sei der Entscheid\nunangemessen mangels Rücksicht auf sprachkulturelle Aspekte.\nC. In seiner Vernehmlassung vom 2. Juni 1987 beantragt das Departement\ndie Abweisung der Beschwerde. Obwohl die Restfinanzierung des Films\nzugesichert sei, bleibe das Filmprojekt als Ganzes zu risikoreich. Es bestehe\nein Mangel an guten Drehbüchern. Aus diesem Grunde müsse man dem\nsoliden Aufbau eines Films vermehrt Beachtung schenken. Vor allem müsse\nder Drehbuchautor über angemessene Kenntnisse im technischen Bereich und\nder entsprechenden Hilfsmittel verfügen. Wichtigste Grundlage der Prüfung\nbleibe die anschauliche Darstellung des Filmmanuskriptes.\n…\n\nII\n\n1. Nach Art. 5 und 7 des BG vom 28. September 1962 über das Filmwesen (FiG,\nSR 443.1) kann die schweizerische Produktion wertvoller Filme im Rahmen\neines alljährlich in den Voranschlag der Eidgenossenschaft einzustellenden\nHöchstbetrags gefördert werden. Diese Bestimmungen verschaffen keinen\ngesetzlichen Anspruch auf Bundesbeiträge (VPB 42.58, VPB 39.44; Grisel André,\nTraité de droit administratif suisse, Neuenburg 1984, Bd. 2, S. 987). Nach\nArt. 99 Bst. h OG und Art. 71 ff. VwVG ist die Zuständigkeit des Bundesrates als\nBeschwerdeinstanz gegeben.\n…\n2. Die Gewährung eines Herstellungsbeitrages setzt nach Art. 5 Bst. a FiG\nein wertvolles Produktionsvorhaben voraus, dessen Verwirklichung einen\nBeitrag des Bundes erfordert (Art. 7 Abs. 1 FiV 1). Grundlage der Verfügung\nüber die Gewährung eines Beitrages bilden die Vorlage eines Drehbuches\noder ausnahmsweise eines anderen Manuskriptes, das über den geplanten\nStoff und seine Gestaltung ausreichend Aufschluss gibt, Angaben über die\nProduktion, den künstlerischen und technischen Stab und die Auswertung\n\n"}