{"Signatur": "CH_VB_008", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1987-04-15", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_008_JAAC-51-64--_1987-04-15.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150000533.pdf?ID=150000533", "Checksum": "d32a01d976b59dc93d01eebe448ca279"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 51.64 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat 15.04.1987 JAAC 51.64 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Conseil fédéral 15.04.1987 JAAC 51.64 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Consiglio federale 15.04.1987 JAAC 51.64 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Conseil fédéral"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Consiglio federale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:34:31", "Checksum": "6780ed1df182d746bb4d01a34c121ae1", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat 15.04.1987 JAAC 51.64 \r\n\n JAAC 51.64\n\nEntscheid des Bundesrates vom 15. April 1987\n\nAviation. Zones de bruit de l’aéroport de Zurich. Recours contre le refus\nd’inclure du terrain à bâtir dans une telle zone. Compétence et pouvoir\nd’examen du Conseil fédéral en tant que dernière instance de recours.\nNotion de prévisibilité de l’exposition au bruit. Le pronostic n’est pas\nune question d’appréciation mais de fait, pour laquelle suffit une preuve\nde probabilité. Lorsque, selon le développement prévisible, l’exposition\nau bruit future se situe au-dessous du seuil arrêté par le droit fédéral,\naucune mesure de protection contre le bruit n’est nécessaire.\n\nLuftfahrt. Lärmzonen des Flughafens Zürich. Beschwerde gegen\ndie Verweigerung der Zuweisung von Bauland in eine solche Zone.\nZuständigkeit und Überprüfungsbefugnis des Bundesrates als letzte\nBeschwerdeinstanz. Begriff der Voraussehbarkeit der Lärmbelastung.\nDie Prognose ist keine Ermessens-, sondern eine Tatfrage, für welche\nder Nachweis der Wahrscheinlichkeit genügt. Liegt die künftige\nLärmbelastung nach der voraussehbaren Entwicklung unterhalb\ndes bundesrechtlich massgeblichen Schwellenwertes, so sind keine\nLärmschutzmassnahmen erforderlich.\n\nAviazione. Zone di rumore dell’aeroporto di Zurigo. Ricorso contro il\nrifiuto di inserire terreno edificabile in una tale zona. Competenza e\npotere d’apprezzamento del Consiglio federale in quanto ultima istanza\ndi ricorso. Nozione di prevedibilità dell’esposizione al rumore. La\nprevisione non è una questione d’apprezzamento, ma di fatto, in merito\nalla quale basta una prova di probabilità. Nel caso, secondo lo sviluppo\nprevedibile, l’esposizione al rumore futuro si trova al di sotto dei valori\ndi soglia fissati dal diritto federale, nessuna misura di protezione\ncontro il rumore è necessaria.\n\n1\nI\n\n1. Vom 1. bis zum 30. September 1982 sind in 18 Gemeinden rund um den\nFlughafen Zürich, so unter anderem auch in der Gemeinde Oberglatt, Pläne\nzur Ausscheidung von Lärmzonen öffentlich aufgelegt worden.\nGegen diese Pläne hat die Gemeinde Oberglatt Einsprache erhoben, da die\nvorgesehenen Lärmschutzmassnahmen insbesondere für das Baugebiet\nReckholderen ungenügend seien.\nMangels einer Einigung im Einspracheverfahren hat die\nVolkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich die Einsprache in der\nFolge an das Bundesamt für Zivilluftfahrt weitergeleitet. Mit Entscheid\nvom 16. September 1985 ist die Einsprache vom Eidg. Verkehrs- und\nEnergiewirtschaftsdepartement (EVED) abgewiesen worden... .\n2. Gegen diesen Entscheid hat die Gemeinde Oberglatt am 10. Oktober\n1985 beim Bundesrat eine Beschwerde eingereicht mit dem Antrag, das\n[als Wohnzone ausgeschiedene] Baugebiet Reckholderen der Lärmzone\nC zuzuweisen. Zur Begründung wird im wesentlichen geltend gemacht,\ndass die hohe Lärmbelastung im Gebiet Reckholderen besondere\nSchallschutzmassnahmen bei Wohnungsbau nötig mache. So hätten\nUntersuchungen ergeben, dass die Lärmbelastung mindestens 48 NNI betrage,\nweshalb sich die Aufnahme des fraglichen Gebietes in die Lärmzone C\naufdränge. Vor allem sei es falsch, bei der Ausscheidung der Lärmzonen nicht\nauf die tatsächlichen Lärmwerte, sondern auf ein Computermodell abzustellen,\ndas für die Zukunft eine verminderte Lärmbelastung vorsehe. Dieses Modell\nberücksichtige nämlich wesentliche Momente nicht, wie die Einflüsse der\nTopographie und den Wind. Ferner hätten Vertreter des kantonalen Amtes\nfür Luftverkehr am 20. März 1984 bei einer gemeinsamen Aussprache erklärt,\ndass die angewendeten Computerprogramme nicht ganz in Ordnung seien.\nEin Verzicht auf Schutzmassnahmen komme nicht in Frage, da man nicht\nkurzfristig mit einer Unterschreitung der massgeblichen Lärmwerte rechnen\nkönne. .\n\nII\n\n1. Nach Art. 99 Bst. c. OG in Verbindung mit Art. 72 Bst. a und 73 Abs. l\nBst. c VwVG fallen Beschwerden gegen Verfügungen über Pläne - zu denen\nauch Pläne über Lärmzonen gehören -, soweit es sich nicht um Entscheide\nüber Einsprachen gegen Enteignungen oder Landumlegungen handelt,\nin die Zuständigkeit des Bundesrates. Die Tatsache, dass Art. 6 Abs. 1 des\nBG vom 21. Dezember 1948 über die Luftfahrt (Luftfahrtgesetz [LFG], SR\n748.0) die Weiterziehbarkeit solcher Verfügungen mittels Beschwerde an\nden Bundesrat nicht vorsieht, ist ohne Belang, da schon Beschwerden über\ndie Erteilung einer Konzession betreffend die Anlage und den Betrieb eines\nFlughafens in die Zuständigkeit des Bundesrates fallen und Anforderungen\n\n"}