{"Signatur": "CH_VB_008", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1986-09-03", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_008_JAAC-51-18--_1986-09-03.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150000374.pdf?ID=150000374", "Checksum": "345a0c37dc4525107d70bbef14ff55b2"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 51.18 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat 03.09.1986 JAAC 51.18 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Conseil fédéral 03.09.1986 JAAC 51.18 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Consiglio federale 03.09.1986 JAAC 51.18 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Conseil fédéral"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Consiglio federale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:34:49", "Checksum": "c453c4d353540985ae07c0a3db817dd6", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesrat 03.09.1986 JAAC 51.18 \r\n\n JAAC 51.18\n\nEntscheid des Bundesrates vom 3. September 1986\n\nAide en matière d’investissements dans les régions de montagne.\nNotion d’installations touristiques servant à des fins d’utilité publique.\nPrêt refusé à une société hôtelière privée pour une piscine couverte\nd’hôtel, au motif que les conditions d’utilisation convenues avec la\ncommune ne garantissent pas durablement l’accès de la population\nindigène, et faute d’épuisement des autres possibilités de financement.\nAucune contradiction avec la pratique suivie par l’autorité dans\nl’octroi de l’aide en matière d’investissements, notamment en faveur\nd’équipements pour l’approvisionnement en biens de consommation\njournalière et en faveur de locaux de pompiers ou d’abris de la\nprotection civile.\n\nInvestitionshilfe für Berggebiete. Begriff der öffentlichen Zwecken\ndienenden Kurortsanlagen. Verweigerung eines Darlehens an eine\nprivate Hotelgesellschaft für ein Hotelhallenbad, weil das mit der\nGemeinde vertraglich festgelegte Nutzungskonzept den Zugang\nder einheimischen Bevölkerung nicht dauernd sicherstellt und\nmangels Erschöpfung der übrigen Finanzierungsmöglichkeiten.\nKein Widerspruch mit der Praxis der Behörden bei Gewährung von\nInvestitionshilfe namentlich für Einrichtungen zur Sicherstellung der\nVersorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs und für Feuerwehrlokale\noder Zivilschutzräume.\n\nAiuto agli investimenti nelle regioni montane. Nozione di impianti\nturistici che servono a scopi d’utilità pubblica. Rifiuto di un mutuo a\nuna società alberghiera privata per una piscina coperta d’albergo,\npoichè le condizioni d’utilizzazione fissate per contratto con il Comune\n\n1\nnon garantiscono durevolmente l’accesso della popolazione indigena\ne poichè non sono state esaurite le altre possibilità di finanziamento.\nNessuna contraddizione con la pratica delle autorità in materia\ndi concessione d’aiuto agli investimenti a favore, in particolare, di\ninstallazioni per l’approvvigionamento con beni di consumo quotidiano\ne a favore di locali dei pompieri o di rifugi della protezione civile.\n\nI\n\nA. Mit Verfügung vom 22. Juli 1985 hat das Eidg. Volkswirtschaftsdepartement\n(EVD) ein Gesuch der Hôtel P. SA in S. (Gemeinde P.) um Gewährung eines\nInvestitionshilfedarlehens im Betrage von Fr. 447 000.- mit einer Laufzeit\nvon 30 Jahren abgewiesen. Zur Begründung wurde im wesentlichen\ngeltend gemacht, dass Beherbergungsbetriebe nicht unter den sachlichen\nGeltungsbereich des BG vom 28. Juni 1974 über Investitionshilfe für\nBerggebiete (IHG, SR 901.1) fielen. Insbesondere handle es sich beim\nHotelhallenbad mit den dazugehörigen Nebenräumen um keine\nInfrastrukturanlage im Sinne des erwähnten Gesetzes, auch wenn sie der\neinheimischen Bevölkerung zur Mitbenutzung offenstünde. Ferner komme\nein Investitionshilfedarlehen für so lange nicht in Frage, als nicht alle übrigen\nFinanzierungsmöglichkeiten ausgeschöpft seien.\nB. Gegen diese Verfügung hat die Hôtel P. SA am 10. August 1985\nbeim Bundesrat eine Beschwerde eingereicht mit dem Antrag, ihr ein\nInvestitionshilfedarlehen im Betrage von Fr. 447 000.- mit einer Laufzeit\nvon 30 Jahren zu gewähren. Der Begründung ist folgendes zu entnehmen: In\nder Region S. fehle ein Hallenbad, das von der einheimischen Bevölkerung\nbenützt werden könne. Vor allem falle ins Gewicht, dass Berggebiete\nnur über beschränkte Finanzierungsmittel bei der Erstellung grösserer\nBauvorhaben verfügten. Ferner werde darauf aufmerksam gemacht, dass\nder Bund und der Kanton beim Bau des Einkaufsgeschäftes von Herrn K.\nin der Nachbarschaft Investitionshilfedarlehen von je Fr. 145 800.-, total\nFr. 291 600.-, gewährt haben. Ausserdem werde die Frage aufgeworfen,\nwarum beim Mehrzweckgebäude B. in S. nur ein Investitionshilfedarlehen\nfür das Feuerwehrlokal und die Zivilschutzräume, nicht dagegen auch für das\nMetzgerei- und das Coiffeurgeschäft gewährt worden sei.\nIn einer ergänzenden Eingabe vom 19. Dezember 1985/13. Januar 1986\npräzisiert die Hôtel P. SA ihre Beschwerdeschrift dahingehend, dass das\nHallenbad und die dazugehörenden Nebenräumlichkeiten im Eigentum\nder Hotelbetriebsgesellschaft stünden. Was die Finanzierung des Projekts\nanbelange, so verbleibe nach Ausschöpfung aller Finanzierungsmöglichkeiten\nein ungedeckter Betrag von Fr. 377 000.-. Auch wenn das Aktienkapital nur\nFr. 200 000.- betrage, so müsse beachtet werden, dass zusätzliche Eigenmittel\nvon Fr. 2 286 500.- aufgebracht worden seien.\n\n2\n…\n\nII\n\n"}