{"Signatur": "CH_VB_007", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2013-08-21", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_007_150000290_2013-08-21.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150000290.pdf?ID=150000290", "Checksum": "8bbd2c7ecbdf3fb9a5b563c1393a3c29"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["150000290"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) ETH-Beschwerdekommission 21.08.2013 150000290"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours interne des EPF 21.08.2013 150000290"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso dei PF 21.08.2013 150000290"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) ETH-Beschwerdekommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours interne des EPF"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso dei PF"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours interne des EPF (CRIEPF)"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:17:35", "Checksum": "684230e4eb4fe9015ecc088a3c4b970a", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) ETH-Beschwerdekommission 21.08.2013 150000290\n\nstaaten (Äthiopien, Argentinien, Australien, Brasilien, Indien, Kanada, Nigeria, Russland und die Vereinigten Staaten) noch andere besonders wichtige Staaten wie Japan oder Südafrika identische Kompetenzen beider Parlamentskammern vorgesehen:\n\nTabelle 10\nZweite Parlamentskammern in ausgewählten Staaten ausserhalb Europas\n\nStaat Wahlkörper Funktion gegenüber Bemerkungen\n1. Kammer\n\nWahlperiode Volk andere gleich anders *) ist kein Bundesstaat\n\nÄthiopien 5 Jahre möglich Cst. 61 Cst.\nCst. 61 III/67 III 55<>62\nArgentinien 6 Jahre Cst. 54 + 56 Cst. 52, 53 aber gleiche Funktion\n+ 59 in der Gesetzgebung:\nCst. 78/83\nAustralien 6 Jahre Cst. 7 + 8 Cst. 53\nBrasilien 8 Jahre Cst. 46 Cst. 51 <> alle 4 Jahre 1/3\n52 bzw. 2/3 erneuert\nIndien 6 Jahre Cst. 80 Cst. 109 alle 2 Jahre 1/3\nIV erneuert\nJapan 6 Jahre Cst. 46 Cst. 59/60 *) alle 2 Jahre 1/3\nerneuert\nKanada lebenslang BNA 3 ja BNA 53 ausser bei Verfassung\nund Finanzgesetzen\nin der Gesetzgebung\ngleiche Funktion\nNigeria 4 Jahre Cst. 75 II Cst. 12 III\nRussland 4 Jahre Cst. 32 Cst. 95 Cst. 102\n<> 105\nSüdafrika Cst. Cst. 73–78 *) Eigener Beginn je\n60/61 Provinz\nUSA 6 Jahre Art. I Sect. 2 Art. I alle 2 Jahre 1/3\nsubsect. 2 + Sect. 2, 3 + erneuert\nAmend- 7\nment XVII\n\n67. Zuweilen dient die zweite Kammer in ausländischen Staaten nebst anderem der spezifischen\nparlamentarischen Vertretung von Auslandbürgerinnen und -bürgern. So weisen u.a. Frankreich, Italien, Kroatien und Kolumbien ein Zweikammerparlament auf. Keiner dieser Staaten ist ein Bundesstaat. Mit einigen wenigen anderen Staaten (in Europa: Portugal; in Afrika: Algerien, Angola, Kap Verde und Moçambique, in Lateinamerika: Equador und Panama, vgl. Anhang V–VIII Tabb. 15–18) kennen die Grundgesetze dieser Staaten vorreservierte Sitze für Auslandbürger. Überwiegend kennen\nStaaten diese Lösung, welche aktiv oder passiv von Kolonialismus und/oder Kriegen geprägt wurden\noder wirtschaftlich bedingt eine ausgeprägt hohe Anzahl Emigranten aufweisen.\n\nVPB/JAAC/GAAC/PAAF 2014, Ausgabe vom 6. März 2014 28\nGutachten Bundeskanzlei\n\nVIII Die Antwort der Bundesverfassung zum Problem\nA Grundsätze der Verfassungsauslegung\n\n68. «Nach herrschender Lehre und Praxis gelten für die Auslegung der Verfassung im wesentlichen\ndie gleichen Grundsätze, wie für die Auslegung öffentlich rechtlicher Normen tieferer Stufe.(…) Das\nProblem allerdings, dass der Bundesverfassung von 1874 mit den Jahren die innere Systematik immer mehr fehlte und das Verhältnis der aus verschiedenen Epochen stammenden Bestimmungen\nuntereinander oft unklar geworden war, wird mit der nun geltenden Bundesverfassung vom 18. April\n1999 durch die vorgenommene neue Gliederung und Redaktion zumindest für einige Zeit behoben.\nBei der Anwendung der anerkannten Auslegungsmethoden besteht kein grundsätzlicher Unterschied\ngegenüber der Gesetzesauslegung; es kommt der vom Bundesgericht vertretene Methodenpluralismus zur Anwendung.»72\n\nB Grammatikalische Auslegung\n\n"}