{"Signatur": "CH_VB_007", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2013-08-21", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_007_150000290_2013-08-21.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150000290.pdf?ID=150000290", "Checksum": "8bbd2c7ecbdf3fb9a5b563c1393a3c29"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["150000290"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) ETH-Beschwerdekommission 21.08.2013 150000290"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours interne des EPF 21.08.2013 150000290"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso dei PF 21.08.2013 150000290"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) ETH-Beschwerdekommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours interne des EPF"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso dei PF"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours interne des EPF (CRIEPF)"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:17:35", "Checksum": "684230e4eb4fe9015ecc088a3c4b970a", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) ETH-Beschwerdekommission 21.08.2013 150000290\n\n LU 3 626 1 251 34.5 260 101 132 448 50.9 16.4 A 2011 2857\nUR 351 94 26.8 26 110 13 001 49.8 23.0 A 2011 1481\nBS 6 594 1 954 29.6 114 064 57 337 50.3 X 20.7 P\nAI 267 41 15.4 11 358 4 232 37.3 21.9 A 24.10.2011,2\nSG 6 542 2 161 33.0 311 495 145 657 46.8 X 13.8 www.wahlen.sg.ch\nWahlbeteiligung\nTG 2 536 962 37.9 160 453 74 975 46.7 8.8 P\nVS 928 226 24.3 205 917 127 351 61.8 37.5 www.vs.ch\nTotal 20 844 6 689 32.1 1 089 498 555 001 50.9 18.8\n\n36. Fazit: Gegenüber der Wahlbeteiligung der Inlandschweizer Stimmberechtigten 2011 liegt jene der\nAuslandschweizerinnen und Auslandschweizer, die sich ins Stimmregister haben eintragen lassen, mit\nregional starken Schwankungen (zwischen einem Drittel und drei Fünfteln) in allen sieben Kantonen\nzusammen um ein gutes Drittel tiefer.\n\nE Parlamentarische Vorstösse\n\n37. Eingeladen durch ein Postulat MARIO FEHR (07.3331), hat der Bundesrat die Konferenz der Kantone mit Schreiben vom 18. Juni 2010 gebeten zu prüfen, ob die Ständeratswahlen AuslandschweizerInnen nicht flächendeckend zur Teilnahme geöffnet werden könnten. De facto geht es einzig um die\n25 Sitze der verbleibenden 15 Kantone LU, UR, OW, NW, GL, ZG, BS, SH, AR, AI, SG, AG, TG, VD\nund VS. Anlässlich des Föderalistischen Dialogs vom 1. Oktober 2010 ersuchte der Bundesrat die\nKantone um Auskunft über ihre Vorkehrungen und wies darauf hin, dass die drei Kantone BS, SG\nund AG, welche Auslandschweizerinnen und -schweizer an den Gesamterneuerungswahlen vom\n23. Oktober 2011 erstmals via Vote électronique teilnehmen liessen, von besonderem Interesse seien.\nSoweit ersichtlich, reagierten die Kantone eher zurückhaltend. Einzig in BS und SG wurden parlamentarische Vorstösse eingereicht: In BS nahm der Regierungsrat am 7. Februar 2012 zur Motion\n11.5253 BASCHI DÜRR vom 22. September 2011 zunächst ablehnend Stellung; nachdem aber der\nGrosse Rat am 21. März 2012 den Vorstoss überwiesen hatte, unterbreitete der Regierungsrat am 28.\nMärz 2013 fristgerecht eine entsprechende Vorlage, die nun vom Grossen Rat zu beraten ist. In SG\nhingegen wurde die Motion 42.11.25 FDP-Fraktion vom 26. September 2011 in der Debatte vom 29.\nNovember 2011 vom Kantonsrat bereits abgelehnt.\n38. In Beantwortung einer Interpellation HANS-JÜRG FEHR (11.3854) «Ständeratswahlrecht für Auslandschweizer und -schweizerinnen» vom 28. September 2011 hatte der Bundesrat auch die Frage zu\nbeantworten, welche Möglichkeiten er sehe, die Kantone zur Einräumung des Ständeratswahlrechts\nan Auslandschweizerinnen und -schweizer zu bewegen. Er verwies auf BV Art. 150 Abs. 3 (Ziff. 1 der\nAntwort des Bundesrates vom 23. November 2011) und fügte in Ziff. 4 bei: «Weil es sich um einen\nkantonalen Zuständigkeitsbereich handelt, stehen dem Bundesrat derzeit keine Mittel zur Verfügung,\nmit denen er die Kantone ohne Ständeratswahlrecht für die im Ausland wohnenden Schweizerinnen\n\nVPB/JAAC/GAAC/PAAF 2014, Ausgabe vom 6. März 2014 19\nGutachten Bundeskanzlei\n\nund Schweizer dazu verpflichten könnte, ihre Position zu revidieren. Weil der Bundesrat aber die Interessen der an Bedeutung gewinnenden Fünften Schweiz berücksichtigen möchte, schliesst er nicht\naus, unter Wahrung der kantonalen Souveränität längerfristig nochmals bei den betroffenen Kantonen\nzu intervenieren. Betroffen sind insgesamt 25 Ständeratssitze der Kantone Luzern, Uri, Obwalden,\nNidwalden, Glarus, Zug, Basel-Stadt, Schaffhausen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden,\nSt. Gallen, Aargau, Thurgau, Waadt und Wallis. Bei dieser Gelegenheit wird der Bundesrat allenfalls\nauf die Kompromisslösung im Kanton Zürich hinweisen.»\n\nVI Auslegung der Bundesverfassung in Praxis und Doktrin\nA Judikatur\n\n"}