2. Ausnahmen zur Unverletzlichkeit Ausnahmen zur Unverletzlichkeit sind in drei Bereichen unbestritten. Zwei davon waren bereits während der Aushandlung der Wiener Übereinkommen selbstverständlich: Polizeiliche Aktionen zur Deliktsprävention einerseits und Fälle staatlicher Selbstverteidigung andererseits. In den Worten der ILC: «Th[e] principle [of inviolability] does not exclude in respect of the diplomatic agent either measures of self-defence or, in exceptional circumstances, measures to prevent him from committing crimes or offences» (1958 YBILC vol. II S. 97).