{"Signatur": "CH_VB_006", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2006-04-26", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_006_150000053_2006-04-26.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150000053.pdf?ID=150000053", "Checksum": "2667838c13beb5146e82840bc5cb964f"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["150000053"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) EDA, Direktion für Völkerrecht (DV) 26.04.2006 150000053"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  DFAE, Direction du droit international public 26.04.2006 150000053"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) DFAE Direzione del diritto internazionale pubblico (DDIP) 26.04.2006 150000053"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) EDA, Direktion für Völkerrecht (DV)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  DFAE, Direction du droit international public"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) DFAE Direzione del diritto internazionale pubblico (DDIP)"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:20:16", "Checksum": "812d2123ed6f09168768fd84dfabe2b8", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) EDA, Direktion für Völkerrecht (DV) 26.04.2006 150000053\n\n(vgl. Kölz/Häner, a.a.O., Rz. 380). Formell rechtskräftige Verfügungen könnten bei gegebenen Voraussetzungen mittels ausserordentlicher Rechtsmittel angefochten und allenfalls\naufgehoben werden. Ein solches ist bei der verfügenden Instanz einzureichen (vgl. zum\nGanzen: Kölz/Häner, a.a.O., 417 ff., Fritz Gygi, Zur Rechtsbeständigkeit von Verwaltungsverfügungen in ZBl 1982, S. 149 ff.).\n14. Die Beschwerdeführenden machen weiter geltend, der zukünftigen Entwicklung\ndes Eisenbahnverkehrs sei Rechnung zu tragen. Gemäss den Verkehrsentwicklungsszenarien des ARE würden die Tonnenkilometer bis 2020 um 48 bis 96 Prozent zunehmen.\nWeder werde sich diese Zunahme auf die Zeit zwischen 2015 und 2020 noch alleine auf die\nNord-Süd-Achse beschränken. Die von der Beschwerdegegnerin erhobenen Behauptungen\nbetreffend Zunahme des Güterverkehrs entbehrten daher jeder einleuchtenden rechtlichen\noder politischen Grundlage.\n14.1. Wie bereits ausgeführt (E. 12), enthält der Emissionsplan die bis am 31. Dezember\n2015 zu erwartenden Lärmemissionen bestehender ortsfester Eisenbahnanlagen und ist\nverbindliche Grundlage für den Entscheid über bauliche Sanierungsmassnahmen (Art. 6\nAbs. 1 BGLE und Art. 18 Abs. 1 VLE). Dabei wird für die Berechnung der Emissionen unter\nanderem auch die prognostizierte Verkehrsmenge und die Zusammensetzung berücksichtigt\n(Art. 6 Abs. 2 Bst. a BGLE). Diese Prognose berücksichtigt im alpenquerenden Güterverkehr\ndie Zugszahlen gemäss Angebotskonzept FöV (Schlussbericht vom 18. Februar 1997, Finanzierung öffentlicher Verkehr, Angebot und Fahrplanstruktur der Transitachsen Gotthard &\nLötschberg, ausgearbeitet von SBB und BLS) und im Güterverkehr Schweiz (Binnen-, Zielund Quellverkehr) den Zustand 1996/97 plus eine Zunahme um 20 Prozent bis 2015 im\nWest-Ost-Verkehr (vgl. Ziff. 1 Abs. 2 Bst. b und d Anhang 2 VLE). Durch den Einbezug der\nNeuen Eisenbahn-Alpentransversale NEAT am Gotthard und am Lötschberg in den Emissionsplan ist dargetan, dass auch die in diesem Zusammenhang beabsichtigte Verlagerung\ndes Transitgüterverkehrs auf die Schiene Bestandteil der Prognose bildet (vgl. auch Entscheid der REKO UVEK vom 17. Dezember 2003 [A-2002-60] E. 9).\n14.2. Daran vermag auch der Verweis der Beschwerdeführenden auf den Sachplan Verkehr, Teil Schiene/Öffentlicher Verkehr bzw. die Verkehrsprognose des ARE aus dem Jahre\n2002 (Aggregierte Verkehrsprognosen Schweiz und EU, 2002, Zusammenstellung vorhandener Prognosen bis 2020, zit: ARE, Aggregierte Verkehrsprognosen) nichts zu ändern.\nAusgehend von verschiedenen Annahmen betreffend die Rahmenbedingungen bezifferte\ndas ARE die Zunahme der Fahrleistung (Tonnenkilometer) von 1997 bis 2020 mit 48 bis 96\nProzent (vgl. ARE, Aggregierte Verkehrsprognosen, a.a.O., S. 3 und Beilage 9). Diese Prognose liegt zwar deutlich über dem linearen Trend (Zunahme von 25 Prozent), der sich unter\nFortschreibung der Fahrtleistung von 1980 bis 1997 ergibt (ARE, Aggregierte Verkehrsprognosen, a.a.O., Beilage 8). In einer aktuelleren Analyse (ARE, Perspektiven des schweizerischen Güterverkehrs bis 2030, Hypothesen und Szenarien, 2004, zit: ARE, Perspektiven)\nkommt das ARE zum Schluss, dass das Basisszenario der neuen Perspektiven – im Rahmen der beschränkten Vergleichbarkeit der Studien – für das Jahr 2015 in etwa in der Grössenordnung des unteren Bereichs des Fächers der aggregierten Verkehrsprognosen\nSchweiz und EU liegt (ARE, Perspektiven, a.a.O., S. 83 f.). In dieser neuen Studie liegen die\nPrognosen für die Verkehrszunahme der beiden Alternativszenarien etwa 40 bis 50 Prozent\nunter (Alternativszenario 2) bzw. 20 bis 40 Prozent über (Alternativszenario 1) dem Basisszenario (vgl. ARE, Aggregierte Verkehrsprognosen, a.a.O., S. VIII f. Tabelle 2 und Abbildung 2). Bereits diese beträchtlichen Unterschiede zeigen, dass es heute äusserst schwierig\n\nVPB/JAAC/GAAC/PAAF 2007 158\nEntscheid\n\n"}