Die Initiative wurde zwar von Bundesrat und Parlament aufgenommen22, in der Volksabstimmung aber deutlich verworfen23. – Nur wenige Jahre später, im Februar 1984, hatte das Stimmvolk über die im Vergleich zur Münchensteiner Initiative wesentlich weitergehende Volksinitiative „für einen echten Zivildienst auf der Grundlage des Tatbeweises“ zu befinden. Die Initiative sah vor, dass Zugang zum Zivildienst erhält, wer bereit ist, einen anderthalbmal längeren Zivildienst anstelle des verweigerten Militärdienstes zu leisten, wobei die Beweggründe irrelevant sein sollten24.