Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlangte die Frage der Dienstverweigerung aus Glaubens- und Gewissensgründen grössere Bedeutung. Von 1903 bis 1906 ging eine Welle der Dienstverweigerung durch die Schweiz, die zu 60 militärgerichtlichen Verurteilungen führte13. Bereits 1903 wurde beim Bundesrat eine erste Petition zur Einführung des Zivildienstes eingereicht14. In der Zeit während und nach dem ersten Weltkrieg erfolgten mehrere Vorstösse, die eine mildere Behandlung von Dienstverweigern und die Einführung eines Zivildienstes verlangten.