{"Signatur": "CH_VB_003", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1986-09-22", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_003_JAAC-51-24--_1986-09-22.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150000395.pdf?ID=150000395", "Checksum": "9399fa94c087747d0ec3129e74625593"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 51.24 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesamt für Justiz, BJ 22.09.1986 JAAC 51.24 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Office fédéral de la justice, OFJ 22.09.1986 JAAC 51.24 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Ufficio federale di giustizia, UFG 22.09.1986 JAAC 51.24 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesamt für Justiz, BJ"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Office fédéral de la justice, OFJ"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Ufficio federale di giustizia, UFG"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:34:52", "Checksum": "a889c92e146fd90cf258fc58bb35267c", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Bundesamt für Justiz, BJ 22.09.1986 JAAC 51.24 \r\n\n 2\nüber das auf Unterhaltspflichten anzuwendende Recht (SR 0.211.213.01) bzw.\nüber die Anerkennung und Vollstreckung von Unterhaltsentscheidungen (SR\n0.211.213.02) massgebend sind.\n5. Für die Namensbildung hält das IPRG im Sinne der bisherigen Praxis am\nWohnsitzprinzip fest und unterstellt den Namen einer Person mit Wohnsitz\nin der Schweiz dem schweizerischen Recht. Ausländerinnen, die sich schon\nvor Inkrafttreten des neuen Eherechts in der Schweiz verheiratet haben,\nwerden daher von der Wahlmöglichkeit in Art. 8a des SchlT zum neuen\nEherecht Gebrauch machen können. Für unverheiratete Personen, die erst\nnach Inkrafttreten des neuen Eherechts in die Schweiz kommen, wird das\nneue Recht gelten (vgl. oben Art. 8 Abs. 1 des SchlT zum neuen Eherecht).\nDer Name einer Person mit Wohnsitz im Ausland untersteht dem Recht, auf\ndas die Kollisionsnorm des Wohnsitzstaats verweist (Art. 35 Abs. 1 IPRG).\nEs kann jedoch für die Namensbildung eine Rechtswahl zugunsten des\nHeimatrechts getroffen werden (Art. 35 Abs. 2 IPRG).\n6. Bei den güterrechtlichen Verhältnissen Ehegatten unterscheidet das NAG\nzwischen internem und externem Güterstand. Im externen Güterstand gilt\nder Grundsatz der Wandelbarkeit (Art. 19 Abs. 2 NAG), im internen derjenige\nder Unwandelbarkeit (Art. 19 Abs. 1 und Art. 31 Abs. 3 NAG). Diese Artikel\nsind heute in Verbindung mit Art. 32 NAG auch für Ausländer in der Schweiz\nanzuwenden. Die ausländischen Ehegatten können nach Art. 20 NAG ihren\ninternen Güterstand dem schweizerischen Recht unterstellen.\nDas neue IPRG kennt die Unterscheidung zwischen internem und externem\nGüterstand nicht mehr. Im Unterschied zum NAG unterstellt der Entwurf\ndie güterrechtlichen Verhältnisse an erster Stelle dem von den Ehegatten\ngewählten Recht (Art. 50/51 IPRG). Erst wenn die Ehegatten keine Rechtswahl\ngetroffen haben, greift die objektive Anknüpfung und danach das gemeinsame\nWohnsitz-, subsidiär das gemeinsame Heimatrecht Platz (Art. 52/53 IPRG). Um\ndie Interessen Dritter zu wahren, knüpft Art. 55 IPRG an das im Zeitpunkt\nder Entstehung des Rechtsverhältnisses massgebende Wohnsitzrecht des\nam Geschäft beteiligten Ehegatten an. Die Zuständigkeit für Klagen und\nMassnahmen betreffend die güterrechtlichen Verhältnisse ist in Art. 49 IPRG\ngeregelt. Falls ausländische Ehegatten vor Inkrafttreten des neuen IPRG intern\nund extern dem schweizerischen Güterrecht unterstehen, gelten für sie die\ngüterrechtlichen Übergangsbestimmungen der Art. 9 bis 11a SchlT zum neuen\nEherecht.\nZumindest im externen Verhältnis gelten diese Übergangsbestimmungen\nauch für Ehegatten, die bisher nur extern dem schweizerischen Güterrecht\nunterworfen waren. Für Ausländer, die erst nach Inkrafttreten des IPRG und\ndes neuen Eherechts unter schweizerisches Güterrecht fallen, gilt ausnahmslos\ndas neue Güter- und Eherecht.\n\n3\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 51.24 - Bundesamt für Justiz, 22. September 1986\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 1987\nAnnée\nAnno\n\nBand 51\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 000 395\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}