Die in Art. 10 Abs. 2 BV verankerte Garantie der körperlichen Integrität als Ausprägung der persönlichen Freiheit schützt vor jedem – schmerzhaften wie auch schmerzlosen, heilenden wie auch gesundheitsgefährdenden – Eingriff in die physische Unversehrtheit. Der Übergang zu einem Eingriff in die geistige Unversehrtheit ist dabei fliessend. Vgl. dazu m.w.H. Müller/Schefer (Anm. 4), S. 71 ff. 20 Vgl. dazu BGE 109 Ia 159. 21 Vgl. Kälin/Lienhard/Wyttenbach (Anm. 2), S. 101 f. 22 BGE 112 Ia 248 f. 23 BGE 112 Ia 161 ff.