{"Signatur": "CH_VB_002", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2002-11-21", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_002_JAAC-67-62--_2002-11-21.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006065.pdf?ID=150006065", "Checksum": "4c7bde3ed74c5a89e7dd0278390f44ce"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.62 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) 21.11.2002 JAAC 67.62 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  DFJP, Département fédéral de justice et police 21.11.2002 JAAC 67.62 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Dipartimento federale di giustizia e polizia DFGP 21.11.2002 JAAC 67.62 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  DFJP, Département fédéral de justice et police"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Dipartimento federale di giustizia e polizia DFGP"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:22:59", "Checksum": "10183c2277f8e6503fc1b191656c55f6", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) 21.11.2002 JAAC 67.62 \r\n\n 8\nprekären gesamtschweizerischen Arbeitsmarktsituation, die zu Absprachen\nder Vorinstanz mit dem Branchenverband führe. Auf die Situation von\nX übertragen bedeutete dies, dass ein gesamtwirtschaftliches Interesse\nan seinen Teilzeit-Unterrichtsaktivitäten bestehen müsste. Die eben\nerwähnte Auflistung deutet indessen an, dass die Bundesbehörden mit den\nWeisungen Sachverhalte von ganz anderen Dimensionen erfasst haben\nwollten. Auch aus dem Umstand, dass die Voraussetzungen in den Augen der\nZuteilungskommission der Bildungsdirektion des Kantons Zürich erfüllt wären,\nlässt sich in diesem Zusammenhang nichts zu Gunsten von X ableiten. Es sei\nan dieser Stelle nochmals die fremdenpolizeiliche Zuständigkeitsordnung\nin Erinnerung gerufen (vgl. E. 11.2). Vielmehr erscheint nach dem bisher\nGesagten massgebend, welche arbeitsmarktlichen und volkswirtschaftlichen\nAuswirkungen mit der geplanten Tätigkeit der gesuchstellenden Person\nverbunden sind, wobei sich die Anforderungen im Falle der selbständigen\nErwerbstätigkeit noch erhöhten.\nAufgrund des Stellenprofils und des Wochenpensums an Lektionen besteht\nin casu weder aus volkswirtschaftlicher noch aus kultureller Optik eine\nNotwendigkeit für eine Ganzjahresbewilligung. Wie unter E. 14.2 eingehender\ndargetan, würde X mit einer allfälligen Künstlerbewilligung, ausser dass ihm\ndie Tätigkeit als Schlagzeuglehrer verwehrt bliebe, zudem keine bedeutenden\noder jedenfalls keine unzu-mutbaren Einschränkungen seines musikalischen\nWirkens erfahren. Kommt hinzu, dass eine Zustimmung zum anbegehrten\nAnwesenheitsrecht in casu, jedenfalls im heutigen Zeitpunkt, faktisch auf\neine Umgehung der Vorschriften zur Nebenerwerbstätigkeit von Studenten\nhinausliefe.\nDer Bundesrat verfolgt seit geraumer Zeit konsequent das Ziel, den Zuwachs\nder ausländischen Wohnbevölkerung zu reduzieren beziehungsweise zu\nregulieren. Deshalb sind auch im Kulturellen sowie in verwandten Bereichen\nklare Regelungen erforderlich, ansonsten der Vorwurf zu hören wäre,\nKulturschaffende aus Nicht-EU/EFTA-Ländern gelangten leichter in den\nGenuss entsprechender Anwesenheitsregelungen als Arbeitskräfte anderer\nSektoren der Wirtschaft. Branchenspezifische Interessen sind mithin gegen\ngesamtwirtschaftliche und staatspolitische Überlegungen abzuwägen. Bei\nallem Verständnis für die vorgetragenen (künstlerischen) Anliegen und\nAmbitionen gilt es zu vermeiden, dass mittels Sonderlösungen die Anwendung\nder ausländerrechtlichen Vorschriften behindert und mögliche, nicht\nerwünschte Präjudizien geschaffen werden, wobei nochmals hervorzuheben\nist, dass die bisherige Anwesenheit von X auf befristeten Sonderzwecken\nbasierte. Es widerspräche deshalb dem Sinn und Zweck von Art. 7 und 8 BVO,\nin derartigen Konstellationen Ausnahmen zuzulassen.\n[18] Zu beziehen beim Bundesamt für Zuwanderung, Integration und\nAuswanderung, Quellenweg 9/15, 3003 Bern-Wabern oder unter: http:\n//www.auslaender.ch/default.asp\n\n9\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 67.62 - Auszug aus einem Entscheid des Eidgenössischen Justiz- und\nPolizeidepartements vom 21. November 2002\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 2003\nAnnée\nAnno\n\nBand 67\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 006 065\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}