{"Signatur": "CH_VB_002", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2002-11-21", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_002_JAAC-67-62--_2002-11-21.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006065.pdf?ID=150006065", "Checksum": "4c7bde3ed74c5a89e7dd0278390f44ce"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.62 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) 21.11.2002 JAAC 67.62 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  DFJP, Département fédéral de justice et police 21.11.2002 JAAC 67.62 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Dipartimento federale di giustizia e polizia DFGP 21.11.2002 JAAC 67.62 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  DFJP, Département fédéral de justice et police"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Dipartimento federale di giustizia e polizia DFGP"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:22:59", "Checksum": "10183c2277f8e6503fc1b191656c55f6", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) 21.11.2002 JAAC 67.62 \r\n\n 3\nvom 4. Dezember 1947 über den Zivilprozess (BZP, SR 273) ist die Behörde\nnicht verpflichtet, alles und jedes, was wünschbar wäre, abzuklären. Bei der\nAuswahl der Beweismittel berücksichtigt sie vielmehr deren Tauglichkeit\nund Beweiskraft (vgl. Alfred Kölz/Isabelle Häner, Verwaltungsverfahren und\nVerwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 276). Zusätzliche\nAbklärungen sind nur dann vorzunehmen, wenn hierzu aufgrund der\nParteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte\nhinreichender Anlass besteht. Eine derartige Situation ist hier nicht gegeben.\nÜber die Rekrutierungsbemühungen der Stadtjugendmusik Zürich sind bereits\nUnterlagen vorhanden, weswegen sich das Nachfordern weiterer Belege\nerübrigt. Anzumerken gälte es an dieser Stelle, dass in diesem Zusammenhang\nAspekten wie den primären Adressaten der Stellenausschreibung oder\ndem Arbeitspensum ein ebenso grosses Gewicht zukommt. Es kann auf die\nnachfolgende E. 14.1 verwiesen werden. Auch unter diesem Blickwinkel\nbedarf es keiner zusätzlichen Rekrutierungsnachweise. Die Bedeutung von X\nfür das Schweizer Fernsehen sowie das Schulamt der Stadt Zürich wiederum\nwird vom Departement nicht angezweifelt. Insofern ist der rechtserhebliche\nSachverhalt mit Blick auf den Verfahrensgegenstand hinreichend erstellt.\nErgänzende Beweismassnahmen erachtet das Departement demzufolge als\nnicht notwendig.\n11.1. Die Behörde entscheidet, im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und\nder Verträge mit dem Ausland, nach freiem Ermessen über die Bewilligung\nvon Aufenthalt oder Niederlassung (Art. 4 des Bundesgesetzes vom 26. März\n1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer [ANAG], SR 142.20).\nDie kantonalen Fremdenpolizeibehörden sind zuständig für die Erteilung\nund Verlängerung von Bewilligungen. Erwerbstätigen Ausländerinnen und\nAusländern erteilen sie Bewilligungen erst nach dem Vorentscheid oder der\nStellungnahme der Arbeitsmarktbehörde. Vorbehalten bleibt die Zustimmung\ndes BFA (Art. 51 der Verordnung vom 6. Oktober 1986 über die Begrenzung der\nZahl der Ausländer [BVO], SR 823.21).\n11.2. Die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf einen\narbeitsmarktlichen Vorentscheid gemäss Art. 8 Abs. 3 Bst. a BVO bedarf der\nZustimmung durch das BFA (Art. 1 Abs. 1 Bst. a und c der Verordnung vom\n20. April 1983 über das Zustimmungsverfahren im Ausländerrecht, SR 142.202\nin Verbindung mit Ziff. 132.21 der Weisungen und Erläuterungen des BFA\nbetreffend Einreise, Aufenthalt und Niederlassung, letztere sind indessen noch\nnicht an die per 1. Juni 2002 eingetretenen Rechtsänderungen angepasst). Mit\nder Teilrevision der BVO vom 23. Mai 2001 (AS 2002 1769), die zeitgleich mit\ndem Freizügigkeitsabkommen auf den 1. Juni 2002 in Kraft gesetzt wurde,\nunterliegen sämtliche Vorentscheide der kantonalen Arbeitsmarktbehörden\nüber die Voraussetzungen der Erwerbstätigkeit (Art. 6 bis Art. 11 BVO) bei\nKontingentsbewilligungen nach Art. 14 und 20 BVO der Zustimmungspflicht\ndes BFA (vgl. Art. 42 Abs. 5 BVO).\nWie eben angetönt, ist die bundesstaatliche Kompetenzordnung in diesem\nBereich aufgrund der verfassungsrechtlichen wie der gesetzlichen Regelung\n(vgl. dazu Art. 121 Abs. 1 der Schweizerischen Bundesverfassung vom 18. April\n1999 [BV], SR 101 sowie Art. 18 Abs. 3 ANAG) vom Grundsatz gekennzeichnet,\ndass die Kantone zwar befugt sind, Bewilligungen in eigener Zuständigkeit\nzu verweigern, dass aber bei Gutheissung eines Gesuches um Aufenthalt\n\n"}