{"Signatur": "CH_VB_002", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2002-02-22", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_002_JAAC-66-67--_2002-02-22.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005651.pdf?ID=150005651", "Checksum": "5b99b9e500a21aa886fc9d680edf58cc"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 66.67 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) 22.02.2002 JAAC 66.67 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  DFJP, Département fédéral de justice et police 22.02.2002 JAAC 66.67 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Dipartimento federale di giustizia e polizia DFGP 22.02.2002 JAAC 66.67 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  DFJP, Département fédéral de justice et police"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Dipartimento federale di giustizia e polizia DFGP"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:23:51", "Checksum": "63d7784abe5ec2bf04b27f4c0a7581c5", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) 22.02.2002 JAAC 66.67 \r\n\n 6\ndass die Verfahrensdauer nicht allein der Vorinstanz anzulasten ist.\nIn Erinnerung gerufen sei mit Blick auf die seitens des UHC scheinbar\ngetroffenen Dispositionen ferner, dass ein Vorentscheid einer kantonalen\nArbeitsmarktbehörde oder eine Bestätigung, dass ein entsprechendes\nVerlängerungsgesuch eingereicht wurde, allein nicht zur Fortführung der\nbisherigen Tätigkeiten genügen (siehe dazu die BFA-Weisung Ziff. 451.11).\nDie alte Aufenthaltsbewilligung von X lief Ende April 2001 ab. Seither hätte\ner folglich weder mit der ersten Herrenmannschaft trainieren noch der\nimmer strikt an die Hauptbeschäftigung gebundenen Nebenbeschäftigung im\nElektrogeschäft nachgehen dürfen. Die Weiterausübung einer Erwerbstätigkeit\nvor der ausdrücklichen Zustimmung des BFA zur Verlängerung des\nAnwesenheitsrechts hätte sich in casu umso weniger gerechtfertigt, als sich\ndie Verhältnisse (Relegation des UHC von Nationalliga B in die 1. Liga) in\nder Zwischenzeit (wie mehrfach erwähnt) anerkanntermassen wesentlich\ngeändert hatten, sieht man einmal davon ab, dass in Konstellationen wie der\nvorliegenden das Schaffen vollendeter Tatsachen ansonsten noch honoriert\nwürde. Von einer Unverhältnismässigkeit des angefochtenen Entscheids kann\nnur schon deswegen keine Rede sein. Schliesslich ist die Beschäftigung von X\naus rein\nsportlicher Warte keineswegs unerlässlich, dürfte doch gegebenenfalls ein\n(Spieler)trainer aus einem Land der EU oder EFTA rekrutiert werden. Zu\ndenken wäre etwa an Ausbildner oder Spielertrainer aus den in dieser Sparte\nführenden Nationen Schweden oder Finnland. Zur erweiterten Weltspitze\nzählen darf sich im Unihockey im Übrigen ebenfalls die Schweiz. Auch unter\ndem Gesichtspunkt der Unerlässlichkeit der Arbeitskraft für eine bestimmte\nAufgabe lässt sich daher nichts zu Gunsten des beschwerdeführenden Vereins\nableiten.\nDa die Grundvoraussetzung der Ligazugehörigkeit nicht erfüllt ist, erübrigt\nes sich, auf die Lohn- und Arbeitsbedingungen näher einzugehen. Träfen\ndie diesbezüglichen Angaben des BFA in der angefochtenen Verfügung zu\n(hierfür spricht unter anderem der sich in den KIGA-Akten befindliche,\nallerdings nur vom Präsidenten des UHC unterzeichnete Vertrag), so wäre\ndie Zustimmung allerdings in der Tat auch wegen der nichteingehaltenen\nVorgaben bei der Nebenbeschäftigung von Sportlern und Trainern (zum\nGanzen vgl. BFA-Weisung Ziff. 451.3) zu verweigern gewesen.\n14. Die Überprüfung der arbeitsmarktlichen Situation ergibt somit, dass die\nVoraussetzungen im Sinne von Art. 8 Abs. 3 Bst. a BVO nicht gegeben sind. Bei\ndieser Sachlage bestehen aus ausländerrechtlichen Sicht keine Gründe, von\nder Praxis der grundsätzlichen Verweigerung abzuweichen.\n[147][147] Zu beziehen beim Bundesamt für Ausländerfragen (BFA), Quellenweg\n9/15, CH-3003 Bern-Wabern.\n\n7\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 66.67 - Auszug aus einem Entscheid des Eidgenössischen Justiz- und\nPolizeidepartements vom 22. Februar 2002\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 2002\nAnnée\nAnno\n\nBand 66\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 005 651\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}