{"Signatur": "CH_VB_002", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2002-02-27", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_002_JAAC-66-66--_2002-02-27.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005648.pdf?ID=150005648", "Checksum": "9c071f9df94d6b96687272c2d7f2058d"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 66.66 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) 27.02.2002 JAAC 66.66 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  DFJP, Département fédéral de justice et police 27.02.2002 JAAC 66.66 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Dipartimento federale di giustizia e polizia DFGP 27.02.2002 JAAC 66.66 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  DFJP, Département fédéral de justice et police"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Dipartimento federale di giustizia e polizia DFGP"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:23:50", "Checksum": "df775c472a35f15c4b3205febfd839ac", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) 27.02.2002 JAAC 66.66 \r\n\n 2\nFrau als Krankenschwester in der neurologischen Rehabilitation einzusetzen.\nNachdem das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich sich am\n26. Juni 2001 mit der Erteilung einer entsprechenden Bewilligung zu Lasten\ndes kantonalen Kontingents bereit erklärt und das Migrationsamt des\nKantons Zürich ergänzende Abklärungen vorgenommen hatte, wurden\ndie Gesuchsunterlagen am 7. August 2001 mit dem Antrag auf Zustimmung\ndem Bundesamt für Ausländerfragen (BFA) unterbreitet. Dieses verweigerte\nmit Verfügung vom 12. September 2001 die Zustimmung zur Erteilung einer\nJahresaufenthaltsbewilligung und wies Y an, die Schweiz bis zum 25. Oktober\n2001 zu verlassen.\nGegen diese Zustimmungsverweigerung legten sowohl die Klinik als auch Y\nRechtsmittel ein. Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD;\nhiernach: das Departement) weist die Verwaltungsbeschwerden ab.\nAus den Erwägungen:\n(…)\n6.1. Verfügungen des BFA betreffend Zustimmung zur Aufenthaltsbewilligung\nund Wegweisung können beim EJPD angefochten werden; dieses entscheidet\nendgültig (Art. 20 Abs. 1 Bst. a und Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 26. März\n1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer [ANAG], SR 142.20\nsowie Art. 53 Abs. 2 der Verordnung vom 6. Oktober 1986 über die Begrenzung\nder Zahl der Ausländer [BVO], SR 823.21 in Verbindung mit Art. 100 Abs. 1\nBst. b Ziff. 3 und 4 des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943\n[OG], SR 173.110).\n6.2. Die beschwerdeführende Klinik ist als Arbeitgeberin von Y durch die\nangefochtene Verfügung berührt; sie hat ein schutzwürdiges Interesse an\nderen Änderung oder Aufhebung (vgl. auch Art. 20 Abs. 2 ANAG sowie Art. 53\nAbs. 4 BVO). Dasselbe gilt bezüglich Y. Ihre an das BFA gerichtete Eingabe vom\n13. Oktober 2001 wurde innert der 30-tägigen Rechtsmittelfrist eingereicht. Als\nVerfügungsadressatin ist sie folglich ebenfalls beschwerdelegitimiert.\n7.1. Die Behörde entscheidet, im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und\nder Verträge mit dem Ausland, nach freiem Ermessen über die Bewilligung\nvon Aufenthalt oder Niederlassung (Art. 4 ANAG).\nDie kantonalen Fremdenpolizeibehörden sind zuständig für die Erteilung\nund Verlängerung von Bewilligungen. Erwerbstätigen Ausländerinnen und\nAusländern erteilen sie Bewilligungen erst nach dem Vorentscheid oder der\nStellungnahme der Arbeitsmarktbehörde. Vorbehalten bleibt die Zustimmung\ndes BFA (Art. 51 BVO).\n7.2. Die fremdenpolizeiliche Bewilligung zur Anwesenheit mit\nErwerbstätigkeit kann nicht durch die Bewilligung einer anderen Behörde\nersetzt werden. Deshalb sind gewerbe- und gesundheitspolizeiliche\nBewilligungen und ähnliche Ermächtigungen zur Berufsausübung an\nAusländerinnen und Ausländer nur zu erteilen, wenn eine entsprechende\nfremdenpolizeiliche Bewilligung vorliegt, oder aber nur unter dem\nausdrücklichen Vorbehalt der fremdenpolizeilichen Bewilligung (Art. 4\nAbs. 1 der Vollziehungsverordnung vom 1. März 1949 zum Bundesgesetz\nüber Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer [ANAV], SR 142.201).\n\n"}