{"Signatur": "CH_VB_002", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1989-04-18", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_002_JAAC-54-32--_1989-04-18.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150001193.pdf?ID=150001193", "Checksum": "1aa9a22c795d0b1997a40a617b7970b5"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 54.32 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) 18.04.1989 JAAC 54.32 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  DFJP, Département fédéral de justice et police 18.04.1989 JAAC 54.32 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Dipartimento federale di giustizia e polizia DFGP 18.04.1989 JAAC 54.32 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  DFJP, Département fédéral de justice et police"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Dipartimento federale di giustizia e polizia DFGP"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:33:26", "Checksum": "a7be0958033a68219456e1bc813a9f54", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) 18.04.1989 JAAC 54.32 \r\n\n JAAC 54.32\n\nAuszug aus einem Entscheid des Eidgenössischen\nJustiz- und Polizeidepartementes vom 18. April 1989\n\nLimitation du nombre des étrangers. Exception au nombre maximum.\nArt. 13 let. f OLE. Cas personnel d’extrême gravité.\n- Notion.\n- Père de famille qui avait travaillé 23 ans en Suisse, y était totalement\nintégré, mais qui était retourné cinq ans dans sa patrie pour raison de\nsanté, ce qui avait conduit l’épouse à la dépression. Admission d’un cas\nde rigueur au regard de la durée de la présence antérieure, de la durée\nde l’absence et du rapport entre ces périodes et l’âge de l’intéressé,\ndu degré d’intégration antérieure et des relations conservées avec la\nSuisse, ainsi que des raisons du départ et du retour sollicité.\n\nBegrenzung der Zahl der Ausländer. Ausnahme von der Höchstzahl.\nArt. 13 Bst. f BVO. Schwerwiegender persönlicher Härtefall.\n- Begriff.\n- Familienhaupt, das 23 Jahre in der Schweiz gearbeitet hatte, voll\nintegriert war, aus gesundheitlichen Gründen aber für fünf Jahre in\nseine Heimat zurückgekehrt war, was zur Depression der Ehefrau\ngeführt hatte. Annahme eines Härtefalls anhand der Dauer der\nfrüheren Anwesenheit, der Dauer der Abwesenheit, des Verhältnisses\ndieser Zeiträume zum Lebensalter, der früheren Integration und der\nbeibehaltenen Beziehungen zur Schweiz, sowie der Gründe des Wegzugs\nund der beantragten Rückkehr.\n\n1\nLimitazione dell’effettivo degli stranieri. Deroga al contingente\nmassimo.\nArt. 13 lett. f OLS. Caso personale particolarmente rigoroso.\n- Nozione.\n- Padre di famiglia che aveva lavorato 23 anni in Svizzera, era\ncompletamente integrato, ma era ritornato cinque anni in Patria\nper ragioni di salute; il rimpatrio aveva causato una depressione\nalla moglie. Ammissione di un caso particolarmente rigoroso sul\nfondamento della durata della presenza antecedente, della durata\ndell’assenza, del rapporto tra questo periodo e l’età dell’interessata\ndell’integrazione precedente e delle relazioni mantenute con la Svizzera\nnonché dei motivi della partenza e del ritorno richiesto.\n\nAnlässlich einer Beschwerde gegen eine Verfügung, in welcher das\nBundesamt für Ausländerfragen (BFA) ein mit Zustimmung der kantonalen\nFremdenpolizei unterbreitetes Gesuch um Ausnahme von der zahlenmässigen\nBegrenzung im Sinne eines persönlichen Härtefalls abgelehnt hatte, zog das\nEJPD in Erwägung:\n…\n7. Gemäss Art. 52 Bst. a der V vom 6. Oktober 1986 über die Begrenzung\nder Zahl der Ausländer (BVO, SR 823.21) obliegt dem BFA der Entscheid\nüber die Ausnahme von der zahlenmässigen Begrenzung nach Art. 13\nBst. f BVO, das heisst darüber, ob die Voraussetzungen für die Befreiung\nvon den Begrenzungsmassnahmen und damit für das Vorliegen eines\nschwerwiegenden persönlichen Härtefalles erfüllt sind.\nDie Begrenzungsmassnahmen bezwecken unter anderem ein ausgewogenes\nVerhältnis zwischen dem Bestand der schweizerischen und dem der\nausländischen Wohnbevölkerung und sind auf eine Verbesserung der\nArbeitsmarktstruktur und eine möglichst ausgeglichene Beschäftigung\nausgerichtet (vgl. Art. 1 Bst. a und c BVO). Deshalb sind Härtefälle im Sinne\nvon Art. 13 Bst. f BVO nicht leichthin anzunehmen. Die Verweigerung der\nAusnahme von der zahlenmässigen Begrenzung müsste für den Betroffenen\noder dessen nahe Familienangehörigen (in der Regel Ehegatten und\nminderjährige Kinder), enge Beziehungen zur Schweiz vorausgesetzt, schwere,\nnicht wiedergutzumachende Nachteile zur Folge haben. Ein schwerwiegender\npersönlicher Härtefall kann unter anderem dann vorliegen, wenn den\nBeschwerdeführern in Italien schwere, nicht wiedergutzumachende Nachteile\ngesundheitlicher, persönlicher oder finanzieller Art drohen, wenn sie in\nder Schweiz voll integriert waren und auch während der Abwesenheit enge\nBeziehungen zur Schweiz pflegten. Weiter sind zu berücksichtigen die Dauer\nund der Zeitraum der früheren Anwesenheit, der Grund des Wegzugs, die\nDauer der Abwesenheit und auch das Verhältnis dieser Zeiträume zu ihrem\nLebensalter.\nDer Grund der Ausreise des Beschwerdeführers und seiner Familie war\nunbestrittenermassen dessen Krankheit. Es ist offensichtlich, dass er ohne die\närztliche Anweisung, sich in das mildere italienische Klima zu begeben, die\n\n"}