Teil II, S. 705, 707; Logoz, Commentaire, p. 651; Thormann/von Overbeck, Kommentar, Art. 282 StGB N 8). Der u.a. bei Logoz (a.a.O.) erwähnte Bundesgerichtsentscheid vom 4. Juli 1952 i.S. G. betraf nicht einen Fall von Handlungseinheit, sondern einen Fall von Handlungsmehrheit; zwischen der vom Bundesgericht als Urkundenfälschung im Sinne von Art. 317 StGB qualifizierten falschen Eintragung des Eingangs der Schriften in die Schriftenkontrolle einerseits und der den Tatbestand von Art. 282 StGB erfüllenden Fälschung des Stimmregisters anderseits bestand nach Ansicht des Bundesgerichts Realkonkurrenz.