Seite 21 O2012_021 nach den Umständen des Einzelfalls angemessene Vergütung zu zahlen ist. Insbesondere Art. 40e PatG, welcher Bestimmungen für alle nicht vertraglichen Lizenzen des PatG enthält, ist als Folge des TRIPS-Vertrags (Art. 31 lit. a-c und e-h) eingefügt worden (Heinrich, PatG/EPÜ, RZ 1 zu Art. 40e; vgl. Heinrich, PatG/EPÜ, RZ 5 zu Art. 40a). Wie erwähnt, hat nun aber die Beklagte nicht ein Enteignungsverfahren gemäss Art. 32 PatG eingeleitet und auch nicht von den Rechtsbehelfen gemäss Art. 40 ff. PatG Gebrauch gemacht.