{"Signatur": "CH_EDÖB_006", "Spider": "CH_EDOEB", "Datum": "2020-06-11", "PDF": {"Datei": "CH_EDOEB/CH_EDÖB_006_Empfehlung-vom-11--J_2020-06-11.pdf", "URL": "https://www.edoeb.admin.ch/dam/de/sd-web/bB8y6CAS1-vp/Empfehlung%20vom%2011.%20Juni%202020%20SERV%20Liste%20der%20bewilligten%20Produkte.pdf", "Checksum": "2d20edf6ee21329d5d869bb1f53805c1"}, "Scrapedate": "2026-04-05", "Num": ["Empfehlung vom 11. Juni 2020 SERV Liste der bewilligten Produkte"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter (EDÖB) Empfehlungen nach BGÖ 11.06.2020"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Préposé fédéral à la protection des données et à la transparence (PFPDT) Recommandations selon la LTrans 11.06.2020"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Incaricato fedeale della protezione dei dati e della trasparenza Raccomandazioni secondo LTras 11.06.2020"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter (EDÖB) Empfehlungen nach BGÖ"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Préposé fédéral à la protection des données et à la transparence (PFPDT) Recommandations selon la LTrans"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Incaricato fedeale della protezione dei dati e della trasparenza Raccomandazioni secondo LTras"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Empfehlung vom 11. Juni 2020: SERV / Liste der bewilligten Produkte"}], "ScrapyJob": "446973/66/2070", "Zeit UTC": "05.04.2026 03:22:52", "Checksum": "df7caef48523b6f9aacab61e878cdf13", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter (EDÖB) Empfehlungen nach BGÖ 11.06.2020\nRegeste:\nEmpfehlung vom 11. Juni 2020: SERV / Liste der bewilligten Produkte\n\n Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter\nEDÖB\n\nEDÖB-A-DF3B3401/2\n\nBern, 11. Juni 2020\n\nEmpfehlung\nnach Art. 14 des Öffentlichkeitsgesetzes\n\nim Schlichtungsverfahren zwischen\n\nX\n(Antragstellerin)\n\nund\n\nSchweizerische Exportrisikoversicherung SERV\n(vertreten durch Y)\n\nI. Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte stellt fest:\n\n1. Die Antragstellerin (Journalistin) hat am 24. Februar 2020 gestützt auf das Bundesgesetz über\ndas Öffentlichkeitsprinzip der Verwaltung (Öffentlichkeitsgesetz, BGÖ; SR 152.3) bei der\nSchweizerischen Exportrisikoversicherung (SERV) um Zugang zu folgenden Dokumenten\nersucht:\n− «Liste aller bei der SERV beantragten und bewilligten Projekte der Firma «Crypto AG» (A).\nZeitraum: seit 2007 bis und mit 2018, und falls die SERV auch die Daten der Vorgängerin\nERG zur Verfügung hat, bitte soweit zurück wie möglich. Angaben: Exportland, Titel der\nLieferung, Wert der Lieferung, Datum, Typ des Produkts. Falls vorhanden:\nProjektbeschreibung / EIA report pro Projekt.\n− Liste mit den gleichen Inhalten, für die Firma «Crypto International AG» (B).\nZeitraum: 2018 – heute. Angaben: Gleich wie oben.\n− Liste mit den gleichen Inhalten, für die Firma «Infoguard AG» (C). Zeitraum: seit 2007 (oder\nfalls möglich früher), bis heute. Angaben: Gleich wie oben.»\n2. Am 2. März 2020 und am 27. März 2020 führte die SERV bei der Firma B und bei der\nNachfolgerin der Firma A (A1) eine Anhörung nach Art. 11 Abs. 1 BGÖ durch. Dabei erwähnte\nsie gegenüber diesen Firmen die Identität der Antragstellerin.\n3. Am 10. März 2020 und am 2. April 2020 nahm die Firma A1 durch ihren Rechtsvertreter\nStellung zur Anhörung (s. Ziff. 11-13).\n4. Am 12. März 2020 und am 8. April 2020 nahm die Firma B durch ihren Rechtsvertreter Stellung\nzur Anhörung. Darin führt sie aus, dass sie «gegen die Nennung der [Firma B] mit Firma und\nAdresse […] nichts einzuwenden [habe]». Den verlangten Informationen betreffend Produkte\nund Importstaaten komme jedoch ein Schutz unter der Verordnung über den Schutz von\nInformationen des Bundes (Informationsschutzverordnung, ISchV; SR 510.411) zu. Aus diesem\nGrund müssten sie geheim bleiben. Weiter führt sie aus, dass die genannten Informationen\nallgemein auch gemäss vergleichbaren ausländischen Gesetzen zu schützen seien. Das\nverlangte überwiegende öffentliche Interesse an der Bekanntgabe sei auch nicht gegeben, weil\ndie «mediale Hysterie» des Arbeitgebers der Antragstellerin manipulierte Geräte der Firma A\n\n"}