{"Signatur": "CH_EDÖB_001", "Spider": "CH_EDOEB", "Datum": "2022-06-17", "PDF": {"Datei": "CH_EDOEB/CH_EDÖB_001_20220617---Schlussbe_2022-06-17.pdf", "URL": "https://www.edoeb.admin.ch/dam/de/sd-web/jKbcY4QwnGnk/20220617%20-%20Schlussbericht%20vom%2017.%20Juni%202022%20mit%20Erg%C3%A4nzugen%20vom%2013.%20Oktober%202022%20in%20Sachen%20Nationale%20Organspenderegister%20(NOSR).pdf", "Checksum": "861162f54359d207147d08273fbc7ee5"}, "Scrapedate": "2026-04-05", "Num": ["20220617 - Schlussbericht vom 17. Juni 2022 mit Ergänzugen vom 13. 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Entscheid über die Spende für Forschungszwecke;\n4. Eventuelle Nachricht an Angehörige;\n5. Zusammenfassung;\n6. Erstellung des Datenblatts, das die persönlichen Daten und den Entscheid über die Spende\nenthält.\n\n37 Die Person bestätigte im letzten Schritt ihre Identität. Sie konnte zwischen zwei Methoden wählen:\n\n- Die Person lud ein Foto von sich und einen Scan ihres Ausweises (amtlicher Ausweis wie Identitätskarte oder Pass) hoch und druckte das Datenblatt aus, das sie unterschreiben musste. Sie\nkonnte es dann entweder fotografieren/scannen und in ihr Profil hochladen (Variante 1a) oder\nes per Post an SWT schicken (Variante 1b), wo es gescannt und in das Profil hochgeladen\nwurde.\n\n- Postvariante (Variante 2): Das Datenblatt wurde von SWT ausgedruckt, die es der Person an\ndie von ihr angegebene Adresse schickte. Die Person unterschrieb das Blatt und schickte es\ndann per Post an SWT zurück. SWT scannte das Blatt ein und lud es in das Profil der Person\nhoch. Bei dieser Variante dienten die Postadresse und die handschriftliche Unterschrift als Identifikationsmassnahmen – eine Ausweiskopie wurde in diesem Verfahren nicht verlangt.\n\n38 SWT führte anschliessend je nach Variante die folgenden manuellen Überprüfungen durch:\n\nSeite 11 von 28\nEidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter\nEDÖB\n\n- Bei den Varianten 1a und b prüfte SWT, ob die hochgeladenen Dokumente vollständig und\nlesbar waren, ob das Datenblatt unterschrieben war und ob die eingetragenen Daten (Name,\nGeburtsdatum, etc.) in den verschiedenen Dokumenten (Ausweis, Profil, Datenblatt) übereinstimmten. Der gescannte Ausweis wurde auf formale Gültigkeit geprüft; sollte der Scan des\nAusweises fehlen oder dieser ungültig sein, erhielt die Person eine E-Mail, in der sie aufgefordert wird, eine Kopie eines gültigen Ausweises hochzuladen. Wenn die Unterschrift fehlte,\nwurde das Datenblatt per Post an die Person zur Unterschrift gesendet. Wenn die persönlichen\nDaten (Name, Geburtsdatum etc.) nicht übereinstimmten, wurde die Person per E-Mail darüber\ninformiert und angewiesen, den Vorgang zu wiederholen.\n\n- In der Variante 2 überprüfte SWT, ob das Datenblatt vollständig, lesbar und unterschrieben war,\nnachdem es zurückgeschickt wurde.\n\n39 Es wird präzisiert, dass in den Varianten 1b und 2, d. h. wenn das Datenblatt per Post an SWT\ngesendet wurde, die Überprüfungen bezüglich des Datenblatts direkt auf dem Papier vorgenommen\nwurden. Das Blatt wurde dann gescannt und mithilfe eines Barcodes auf dem Blatt automatisch\ndem entsprechenden Profil zugeordnet. SWT führte Stichproben durch, um sicherzustellen, dass\ndie Zuordnungen korrekt waren. Bei einem technischen Fehler (z.B. Barcode kann nicht gelesen\nwerden) wurde das Datenblatt manuell dem richtigen Profil zugewiesen.\n\n40 Wenn alles in Ordnung war, aktivierte SWT das Profil und machte es somit im Rahmen einer Anfrage im NOSR verfügbar. Die Person wurde darüber per E-Mail informiert.\n\n2.3.3. Eintragung via Smartphone oder Tablet\n\n41 Der im Folgenden beschriebene Prozess betraf die Registrierung über private Smartphones und\nTablets, aber auch über die sog. CUBE, d.h. Registrierungsstellen mit Tablets, die an verschiedenen öffentlichen Orten (Kontaktstellen, hauptsächlich Spitäler und Kliniken) angeboten werden.\n\n42 In Bezug auf die CUBE stellte SWT klar, dass das Personal der Kontaktstellen in keiner Weise in\nden Registrierungsprozess eingebunden war: Es stellte lediglich den technischen Betrieb des CUBE\nsicher und nahm eventuelle Rückmeldungen entgegen.\n\n43 Der Prozess begann gleich wie bei der Registrierung über einen Computer, nämlich mit dem Start\neiner Anwendung, die unter den in der vorherigen Ziffer angegebenen Adressen erhältlich ist. Anschliessend lief der Prozess bis zum vierten Prozessschritt ab wie oben unter Ziff. 2.3.2 beschrieben:\n\nSeite 12 von 28\nEidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter\nEDÖB\n\n1. Eingabe der Basisdaten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Heimatort, Adresse, Geschlecht, E-\nMail-Adresse und Login-Daten);\n2. Entscheid über die Organ-/Gewebespende oder Benennung einer Vertrauensperson;\n3. Entscheid über die Spende für Forschungszwecke;\n4. Eventuelle Nachricht an Angehörige;\n\nAnschliessend folgten die nächsten Prozessschritte:\n\n5. Die Person machte ein Selfie mit dem Smartphone/Tablet;\n6. Das anschliessend erstellte Datenblatt wurde direkt auf dem Bildschirm unterschrieben.\n\n"}