{"Signatur": "CH_EDÖB_001", "Spider": "CH_EDOEB", "Datum": "2016-08-19", "PDF": {"Datei": "CH_EDOEB/CH_EDÖB_001_2017---Datenschutz-b_2016-08-19.pdf", "URL": "https://www.edoeb.admin.ch/dam/de/sd-web/-bJIWn9KHZ36/2017%20-%20Datenschutz%20bei%20Windows10%20(Schlussbericht).pdf", "Checksum": "0b42d0afb444810da12fb0ac17abf24b"}, "Scrapedate": "2026-04-05", "Num": ["2017 - Datenschutz bei Windows10 (Schlussbericht)"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter (EDÖB) Schlussberichte und Empfehlungen Datenschutz 19.08.2016"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Préposé fédéral à la protection des données et à la transparence (PFPDT) Rapports finaux et recommandations protection des données 19.08.2016"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Incaricato fedeale della protezione dei dati e della trasparenza Rapporti finali e raccomandazioni protezione dei dati 19.08.2016"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter (EDÖB) Schlussberichte und Empfehlungen Datenschutz"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Préposé fédéral à la protection des données et à la transparence (PFPDT) Rapports finaux et recommandations protection des données"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Incaricato fedeale della protezione dei dati e della trasparenza Rapporti finali e raccomandazioni protezione dei dati"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schlussbericht vom 19. 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Microsoft kann die Netzwerkschlüssel nicht entschlüsseln, hierzu sind nur die durch den Benutzer als\nvertrauenswürdig eingestuften Geräte in der Lage. Weiter kann die Funktion durch den Benutzer\njederzeit deaktiviert werden. Windows 10 selbst bearbeitet Daten dieser Kategorie nicht für die\nFunktion des Betriebssystems im engeren Sinne und ist daher nicht Bestandteil der vorliegenden\nSachverhaltsabklärung.\n\n57\nHinzugefügt gemäss Formulierungsvorschlag der Microsoft Corporation vom 30. November 2016.\n58\nAngepasst gemäss Formulierungsvorschlag der Microsoft Corporation vom 30. November 2016.\n29/38\nSmartScreen-Filter\nDer SmartScreen-Filter ist eine Schutzfunktion in den Internetbrowsern Microsoft Edge und Internet Explorer sowie in Windows generell (bezüglich den heruntergeladenen Dateien) und untersucht besuchte Webseiten auf potentiell unsichere Inhalte und heruntergeladene Dateien auf potentielle Schadsoftware.59 Er vergleicht dabei aus dem Web heruntergeladene Dateien mit einer\nListe von Dateieigenschaften, die mit Schadsoftware und Programmen assoziiert sind, die unsicher sein könnten.59 Wenn eine Übereinstimmung gefunden wird, zeigt der SmartScreen-Filter die\nWarnung an, dass der Download aus Sicherheitsgründen blockiert wurde. Dazu werden beim\nBrowsen im Web die Internetadressen (URLs) einer kleinen Teilmenge der angefragten Webseiten an Microsoft zur Überprüfung gesendet.59 Bei der Überprüfung einer Datei werden Daten zu\ndieser Datei an Microsoft gesendet, einschliesslich des Dateinamens, eines Hashs60 der Inhalte\nder Datei und der digitalen Zertifikate dieser Datei. URLs und heruntergeladene Dateien, die bösartig sein könnten, werden mit nicht an Nutzer geknüpfte Identifikatoren gespeichert, um Microsoft\nzu helfen, akkurate Metriken und Modelle zu entwickeln.60 Einige URLs und Dateien sehen bei der\nersten Prüfung vielleicht nicht bösartig aus, können aber später als bösartig identifiziert werden.61\nDer SmartScreen-Filter lässt sich in den erweiterten Einstellungen von Edge konfigurieren. Standardmässig ist der Schutz eingeschaltet62, wenn der Benutzer die Express-Einstellungen verwendet. Dabei erfolgt keine personenbezogene Speicherung der übermittelten Daten. Somit werden\ndie Daten im frühest möglichen Zeitpunkt anonymisiert. Die Datenbearbeitung in zeitlicher Hinsicht\nist daher verhältnismässig.\n\nBrowserdaten und Browserverlauf\nAutoSuchen, Suchvorschläge, Seitenvorhersage und vorgeschlagene Sites sind weitere Funktionen von Microsoft Edge, welche eine Datenübermittlung zur Folge haben. Diese nutzen die Browserdaten und den Browserverlauf für ihre Personalisierung.\n\nAutoSuchen und Suchvorschläge senden im Internet Explorer automatisch Informationen, die in\ndie Adresszeile des Browsers des Standardsuchanbieters (wie z. B. Bing) eingegeben werden.\nWährend der Eingabe des Suchbegriffes, wird eine Suchempfehlung angezeigt. In Microsoft Edge\nversenden diese Funktionen die Eingaben automatisch an Bing, und dies selbst dann, wenn ein\nanderer Standardsuchanbieter ausgewählt wurde. Eine Deaktivierung ist jederzeit möglich63.\n\nDie Funktion Seitenvorhersage sendet den Browserverlauf an Microsoft und verwendet aggregierte Browserverlaufsdaten, um vorherzusagen, welche Seiten der Nutzer sich wahrscheinlich als\nnächste anschauen wird und lädt diese Seiten proaktiv im Hintergrund, um eine schnellere Browserfunktion zu ermöglichen. Eine Deaktivierung ist jederzeit möglich64.\n\nDie Funktion Vorgeschlagene Sites empfiehlt Webinhalte, die der Nutzer interessieren könnten,\nbasierend auf dem Such- und Browserverlauf. Eine Deaktivierung ist jederzeit möglich65.\n\n59\nAngepasst gemäss Formulierungsvorschlag der Microsoft Corporation vom 30. November 2016.\n60\nAngepasst gemäss Formulierungsvorschlag der Microsoft Corporation vom 30. November 2016.\n61\nHinzugefügt gemäss Formulierungsvorschlag der Microsoft Corporation vom 30. November 2016.\n62\nZur Frage von Opt-In und –Out s. nachfolgende Ziff. 3.5.3.\n63\nZur Frage von Opt-In und –Out s. nachfolgende Ziff. 3.5.3.\n64\nZur Frage von Opt-In und –Out s. nachfolgende Ziff. 3.5.3.\n65\nZur Frage von Opt-In und –Out s. nachfolgende Ziff. 3.5.3.\n30/38\nBeim Browserverlauf werden maximal 45 Tagen nach der Erfassung die Identifikatoren entfernt.\nFür die Datenbearbeitung zum Zweck der Funktionen AutoSuchen und Suchvorschläge, Seitenvorhersage, Vorgeschlagene Sites sind Information über den Browserverlauf und die Eingaben\nnotwendig, um diese Funktionen mit einer brauchbaren Qualität anzubieten. Daher ist die Datenbearbeitung mit Speicherdauer von 45 Tage verhältnismässig. Eine kürzere Aufbewahrungsdauer\nwürde die Qualität stark beeinflussen. Weiter haben die Benutzer jederzeit den Zugriff auf die gespeicherten Daten samt der Möglichkeit, diese zu löschen. Die Datenbearbeitung in zeitlicher Hinsicht ist daher verhältnismässig.\n\n"}