Es kann davon ausgegangen werden, dass sich nicht alle Betroffenen beim EDÖB gemeldet haben. Die Bearbeitungsmethoden der X. AG sind damit geeignet, die Persönlichkeit einer grösseren Anzahl von Leuten zu verletzen (Art. 29 Abs.1, lit. a DSG). Ausserdem ist die Datensammlung der X. AG nicht bei dem EDÖB registriert (Art. 29 Abs.1, lit. b DSG in Verbindung mit Art. 11a DSG). Der EDÖB ist daher berechtigt, den Sachverhalt näher abzuklären und gemäss Art. 29 Abs. 3 DSG eine Empfehlung zu erlassen und diese allfällig gemäss Art. 29 Abs. 4 DSG dem Bundesverwaltungsgericht zum Entscheid vorzulegen. 3. Auskunftsrecht und Widerspruchsrecht 3.1. Auskunftsrecht (Art. 8 DSG)