{"Signatur": "CH_EDÖB_001", "Spider": "CH_EDOEB", "Datum": "2006-04-11", "PDF": {"Datei": "CH_EDOEB/CH_EDÖB_001_20060411---Biometris_2006-04-11.pdf", "URL": "https://www.edoeb.admin.ch/dam/de/sd-web/6mZ-HX5oAlq5/20060411%20-%20Biometrische%20Kontrollen%20bei%20Sport%20und%20Freizeitanlagen.pdf", "Checksum": "6c916b533506b5666fc2e1dd5e24fad3"}, "Scrapedate": "2026-04-05", "Num": ["20060411 - Biometrische Kontrollen bei Sport und Freizeitanlagen"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter (EDÖB) Schlussberichte und Empfehlungen Datenschutz 11.04.2006"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Préposé fédéral à la protection des données et à la transparence (PFPDT) Rapports finaux et recommandations protection des données 11.04.2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Incaricato fedeale della protezione dei dati e della trasparenza Rapporti finali e raccomandazioni protezione dei dati 11.04.2006"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter (EDÖB) Schlussberichte und Empfehlungen Datenschutz"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Préposé fédéral à la protection des données et à la transparence (PFPDT) Rapports finaux et recommandations protection des données"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Incaricato fedeale della protezione dei dati e della trasparenza Rapporti finali e raccomandazioni protezione dei dati"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schlussbericht vom 11. 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Nutzungsbestimmungen notwendig.\nDie KSS schlägt folgende Massnahmen vor:\nJeder Badegast wird beim Erwerb einer Dauer- bzw. Saisonkarte über die Erfassung der\nbiometrischen Daten informiert. Möchte der Badegast auf den Vorteil der automatischen\nbiometrischen Identifizierung durch das Eintrittssystem verzichten, besteht neu die Möglichkeit sich eine Karte ohne biometrische Merkmale auszustellen. Diese Karten erhalten\naber keinen automatischen Zutritt zum Areal, sondern die Benutzer müssen sich an der\nbedienten Kasse im Hallenbad oder Freibad als rechtmässige Besitzer der Karte ausweisen. Dies wird vom Kassenpersonal anhand der Inhaberdaten (Sichtkontrolle), die zu der\nKarte gespeichert werden, verifiziert. Im Zweifelsfall wird die Identität mittels Personalausweis überprüft.\nDiese kostengleiche Alternative wird ab 15. September 2006 eingeführt. Somit können alle\nKunden, die ihre Dauerkarte verlängern, persönlich über die Neuerung informiert werden.\nDie alternative Lösung ist insofern eingeschränkt, als der Zugang nur über die bediente\nKasse erfolgen kann.\n\nReaktion EDÖB\nDie Empfehlung wird umgesetzt. Es sind keine weiteren Schritte nötig.\n\n28/34\n2.2 Verhältnismässigkeit in inhaltlicher Hinsicht\n\nVerbesserungsvorschlag Nr. 2:\n\nDer EDÖB schlägt vor, dass die KSS vom Systemlieferanten verlangt, dass die Möglichkeit der Erstellung einer Kopie des eingescannten Fingerabdruckbildes von der SW-API entfernt wird. Dadurch wird sichergestellt, dass kein Abbild des Fingerabdruckes\n(Rohdatum) vom System kopiert und gespeichert werden kann.\n\nStellungnahme KSS:\nDieser Vorschlag ist gemäss Angaben der KSS bereits erledigt, soweit es den Bediener\nbetrifft und wird bei einem der nächsten Updates eingespielt.\n\nReaktion EDÖB\nDer Vorschlag ist umgesetzt. Es sind keine weiteren Schritte nötig.\n\nEmpfehlung Nr. 2:\n\nDie zentrale Speicherung der biometrischen Daten in der Freizeitanlage der KSS Schaffhausen ist unter dem Blickwinkel des\nGrundsatzes der Datensparsamkeit und des Grundsatzes der\nmöglichst schonenden Bearbeitung von Personendaten unverhältnismässig. Der EDÖB erlässt daher die Empfehlung, dass in\nZukunft, jedoch spätestens ab 1. Mai 2007 auf die zentrale Speicherung der biometrischen Daten in Form von Templates der Fingerabdrücke verzichtet wird und diese biometrischen Daten –\nauch diejenigen, welche bereits zentral erfasst wurden – auf einer Smart Card, welche in der Benutzersphäre und unter Kontrolle der betroffenen Person verbleibt, abgelegt werden.\n\nStellungnahme KSS:\nZurzeit werden bei der KSS die biometrischen Daten zentral in einer Datenbank gespeichert. Die Templates sollen nun mit dem Kunden mitgeführt werden. Dazu ist es notwendig, die Daten auf die Karte zu speichern. Dies ist aber nur möglich, wenn\n- die Karten (bei KSS Transponderkarten) vorhanden sind, die beschriftet\nwerden können; und\n- genügend Speicherplatz vorhanden ist, um die Daten auf der Karte zu speichern.\nZurzeit werden in der KSS (aus Kostengründen) nur lesende Medien eingesetzt. Somit\nmüssen (für Dauerkarten) vorerst neue beschreibbare Medien beschafft werden.\n\n29/34\nDie KSS schlägt folgende Massnahmen vor:\nDie Dauerkarten werden durch beschreibbare Medien ersetzt. Die Software wird so angepasst, dass die Daten auf der Karte gespeichert werden können. Nachdem alle Karten\numgestellt oder abgelaufen sind können alle restlichen Templates aus der Datenbank gelöscht werden. In der Übergangszeit werden die Templates redundant geführt.\nUm die Daten auf der Karte zu speichern, muss die Software in wesentlichen Bereichen\numprogrammiert werden. Programmieren, Testen und die Inbetriebnahme kann bis zum\n1. Mai 2007 garantiert werden. Ab diesem Datum wird die Software in der Lage sein, die\nTemplates auf die Karte zu speichern. Die Einführung und das Inumlaufsetzen der neuen\nbeschreibbaren Karten kann ebenfalls auf Saisonbeginn, d.h. spätestens 15. Mai 2007,\nstattfinden.\n\nReaktion EDÖB\nDie Empfehlung wird umgesetzt. Es sind keine weiteren Schritte nötig.\n\n2.3 Verhältnismässigkeit in zeitlicher Hinsicht\n\nEmpfehlung Nr. 3:\n\nDer EDÖB erlässt die Empfehlung, dass für die Kundendaten\nLöschfristen eingeführt werden.\n\nDer in Absprache mit dem Systemlieferanten von der KSS eingereichte Vorschlag für die Löschung der Kundendaten (Löschung\nnach 18 – 24 Monaten) ist verhältnismässig.\n\nDie KSS hat diese Löschfrist bis zum 31. Juli 2006 umzusetzen\nund die technischen Anpassungen vorzunehmen.\n\n"}