{"Signatur": "CH_EDÖB_001", "Spider": "CH_EDOEB", "Datum": "2006-04-11", "PDF": {"Datei": "CH_EDOEB/CH_EDÖB_001_20060411---Biometris_2006-04-11.pdf", "URL": "https://www.edoeb.admin.ch/dam/de/sd-web/6mZ-HX5oAlq5/20060411%20-%20Biometrische%20Kontrollen%20bei%20Sport%20und%20Freizeitanlagen.pdf", "Checksum": "6c916b533506b5666fc2e1dd5e24fad3"}, "Scrapedate": "2026-04-05", "Num": ["20060411 - Biometrische Kontrollen bei Sport und Freizeitanlagen"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter (EDÖB) Schlussberichte und Empfehlungen Datenschutz 11.04.2006"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Préposé fédéral à la protection des données et à la transparence (PFPDT) Rapports finaux et recommandations protection des données 11.04.2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Incaricato fedeale della protezione dei dati e della trasparenza Rapporti finali e raccomandazioni protezione dei dati 11.04.2006"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter (EDÖB) Schlussberichte und Empfehlungen Datenschutz"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Préposé fédéral à la protection des données et à la transparence (PFPDT) Rapports finaux et recommandations protection des données"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Incaricato fedeale della protezione dei dati e della trasparenza Rapporti finali e raccomandazioni protezione dei dati"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schlussbericht vom 11. 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Mai 2007 eine kostengleiche Alternative anzubieten.\n\n6.4 Bearbeitung nach Treu und Glauben/Transparenz\nVor dem Kauf einer Dauerkarte werden die Kunden auf die Erhebung der biometrischen Daten aufmerksam gemacht. Das Enrolment erfolgt ausschliesslich unter Mitwirkung des Kunden. Ohne sein\nZutun können bei der KSS keine biometrischen Daten erhoben werden. Die Datenbearbeitung erfolgt\nin diesem Punkt transparent und ist für den Betroffenen erkennbar.\nJedoch muss bemängelt werden, dass bei der Sachverhaltsabklärung des EDÖB vor Ort keine Info-\nFlyer in Kassennähe auflagen und auch sonst nicht zur Hand waren. Es ist davon auszugehen, dass\nderzeit die Badegäste sich erst nach dem Flyer erkundigen müssen resp. sie die Informationen auf\ndem Flyer nicht erhalten. Für eine möglichst transparente Datenbearbeitung sollte neben den mündlichen Auskünften des Kassenpersonals den Badegästen auch automatisch ein Flyer mitgegeben werden, auf dem umschrieben ist, was mit ihren Personendaten geschieht. Es kann in diesem Punkt auf\nden Verbesserungsvorschlag Nr. 1 verweisen werden. Hier besteht aus Sicht des EDÖB eine ungenügende Aufklärung der Kunden.\n\n6.5 Verhältnismässigkeit der Datenbearbeitung\n6.5.1 Verhältnismässigkeit in inhaltlicher Hinsicht\nDer Einsatz biometrischer Verfahren im Privatbereich stellt je nach Ausgestaltung im konkreten Einzelfall einen mehr oder weniger intensiven Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen dar.\nGrundsätzlich sind daher vor dem Einsatz biometrischer Verfahren immer auch andere geeignete\nMassnahmen zu überprüfen, welche weniger in die Grundrechte der Betroffenen eingreifen und mit\ndenen der angestrebte Zweck ebenfalls erreicht werden kann. Des Weiteren muss schon bei der\nAuswahl und Ausgestaltung des biometrischen Verfahrens darauf geachtet werden, ein möglichst\ndatensparsames System auszuwählen, dass in einem vernünftigen Verhältnis zum angestrebten\nZweck steht.\nIm vorliegenden Fall geht es um die Eintrittskontrolle zu einer Freizeitanlage. Die Biometrie wird hier\nzur Verifizierung der Dauerkartenbesitzer eingesetzt. Datensparsamkeit erreicht man, indem nur die\nunbedingt zur Verifizierung notwendigen biometrischen Daten erhoben werden.\nFür den Einsatz des neuen Zugangskontrollsystems werden aus den Fingerabdrücken der Badegäste\nTemplates generiert und diese zentral in einer Datenbank abgelegt. Rohdaten (d.h. das Originalabbild\ndes Fingerabdrucks) werden keine erhoben. Die Beschränkung der Speicherung biometrischer Daten\nauf Templates, wie dies von der KSS vollzogen wird, ist unter dem Gesichtspunkt der Datensparsamkeit verhältnismässig und zu begrüssen.\n\n19/34\nDie Erstellung einer Kopie des eingescannten Fingerabdruckbildes wäre derzeit technisch zwar noch\nmöglich. Der Systemlieferant hat dem EDÖB aber versichert, dass diese Möglichkeit zukünftig von der\nSW-API entfernt werden könnte.\n\nVerbesserungsvorschlag Nr. 2:\n\nDer EDÖB schlägt vor, dass die KSS vom Systemlieferanten verlangt, dass die Möglichkeit der Erstellung einer Kopie des eingescannten Fingerabdruckbildes von der SW-API entfernt wird. Dadurch wird sichergestellt, dass kein Abbild des Fingerabdruckes\n(Rohdatum) vom System kopiert und gespeichert werden kann.\n\n"}