{"Signatur": "CH_BGer_999", "Spider": "CH_BGer", "Sprache": "de", "Datum": "2021-06-22", "HTML": {"Datei": "CH_BGer/CH_BGer_999_1B-174-2021_2021-06-22.html", "URL": "https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=19.06.2021&to_date=22.06.2021&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=5&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F22-06-2021-1B_174-2021&number_of_ranks=69", "Checksum": "2ceab9ffb7e07cc666adcae45725f915"}, "Scrapedate": "2025-10-01", "Num": ["1B 174/2021", "1B_174/2021"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht sonstiges 22.06.2021 1B 174/2021 (1B_174/2021)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral autres 22.06.2021 1B 174/2021 (1B_174/2021)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale diversi 22.06.2021 1B 174/2021 (1B_174/2021)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht sonstiges"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral autres"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale diversi"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "I. öffentlich-rechtliche Abteilung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Strafverfahren; amtliche Verteidigung | Strafprozess"}], "ScrapyJob": "446973/45/2376", "Zeit UTC": "01.10.2025 05:41:34", "Checksum": "8a237be368d34bee02a0327155e25bae", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht sonstiges 22.06.2021 1B 174/2021 (1B_174/2021)\nRegeste:\nStrafverfahren; amtliche Verteidigung | Strafprozess\n\nBundesgericht\nTribunal fédéral\nTribunale federale\nTribunal federal\n1B_174/2021\nUrteil vom 22. Juni 2021\nI. öffentlich-rechtliche Abteilung\nBesetzung\nBundesrichter Kneubühler, Präsident,\nBundesrichter Chaix, Müller,\nGerichtsschreiber Störi.\nVerfahrensbeteiligte\nA.________,\nBeschwerdeführer,\ngegen\nStaatsanwaltschaft Winterthur/Unterland,\nPostfach, 8401 Winterthur,\nvertreten durch die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Büro für amtliche Mandate, Florhofgasse 2, Postfach, 8090 Zürich.\nGegenstand\nStrafverfahren; amtliche Verteidigung,\nBeschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 24. Februar 2021 (UP210005).\nSachverhalt:\nA.\nDie Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland führt gegen A.________ ein Strafverfahren wegen versuchter einfacher Körperverletzung.\nAm 8. Januar 2021 wies das Büro für amtliche Mandate der Oberstaatsanwaltschaft das Gesuch von A.________ um Bestellung eines amtlichen Verteidigers ab.\nAm 24. Februar 2021 wies das Obergericht des Kantons Zürich die Beschwerde von A.________ gegen die Verfügung der Oberstaatsanwaltschaft ab.\nB.\nMit Beschwerde vom 6. April 2021 beantragt A.________ sinngemäss, diesen Beschluss des Obergerichts aufzuheben und es anzuweisen, ihm eine amtliche Verteidigung zu bestellen.\nC.\nDie Oberstaatsanwaltschaft und das Obergericht verzichten auf Vernehmlassung.\nErwägungen:\n1.\nAngefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid, mit dem das Obergericht die Abweisung des Gesuchs des Beschuldigten um Einsetzung eines amtlichen Verteidigers schützte; dagegen ist die Beschwerde in Strafsachen zulässig (\nArt. 78 Abs. 1, Art. 80 BGG). Er schliesst das Verfahren indessen nicht ab; es handelt sich mithin um einen Zwischenentscheid, gegen den die Beschwerde nach\nArt. 93 Abs. 1 lit. a BGG zulässig ist, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur (\nBGE 133 IV 139 E. 4) bewirken könnte. Das ist bei der Verweigerung der amtlichen Verteidigung der Fall (\nBGE 133 IV 335 E. 4 mit Hinweisen; Urteil 1B_436/2011 vom 21. September 2011, E. 1). Der Beschwerdeführer, der im Strafverfahren beschuldigt wird und dessen Gesuch um amtliche Verteidigung abgelehnt wurde, ist zur Beschwerde befugt (\nArt. 81 Abs. 1 BGG). Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass, sodass auf die Beschwerde einzutreten ist. Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist (\nArt. 42 Abs. 2 BGG;\nBGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt (\nBGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130;\n134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen).\n"}