{"Signatur": "CH_BGer_999", "Spider": "CH_BGer", "Sprache": "de", "Datum": "2021-01-29", "HTML": {"Datei": "CH_BGer/CH_BGer_999_1B-17-2021_2021-01-29.html", "URL": "https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=26.01.2021&to_date=29.01.2021&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=15&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F29-01-2021-1B_17-2021&number_of_ranks=79", "Checksum": "dcb93b6d27e2ea327011eeab473602df"}, "Scrapedate": "2025-10-01", "Num": ["1B 17/2021", "1B_17/2021"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht sonstiges 29.01.2021 1B 17/2021 (1B_17/2021)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral autres 29.01.2021 1B 17/2021 (1B_17/2021)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale diversi 29.01.2021 1B 17/2021 (1B_17/2021)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht sonstiges"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral autres"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale diversi"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "I. öffentlich-rechtliche Abteilung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Untersuchungshaft | Strafprozess"}], "ScrapyJob": "446973/45/2376", "Zeit UTC": "01.10.2025 06:10:07", "Checksum": "c46e57d2fa6e70f02c6722a0c0670791", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht sonstiges 29.01.2021 1B 17/2021 (1B_17/2021)\nRegeste:\nUntersuchungshaft | Strafprozess\n\nBundesgericht\nTribunal fédéral\nTribunale federale\nTribunal federal\n1B_17/2021\nUrteil vom 29. Januar 2021\nI. öffentlich-rechtliche Abteilung\nBesetzung\nBundesrichter Kneubühler, Präsident,\nBundesrichterin Jametti, Bundesrichter Müller,\nGerichtsschreiber Härri.\nVerfahrensbeteiligte\nA.________,\nBeschwerdeführerin,\nvertreten durch Rechtsanwalt Oliver Bulaty,\ngegen\nStaatsanwaltschaft Muri-Bremgarten,\nKloster-Südflügel, Seetalstrasse 8, 5630 Muri.\nGegenstand\nUntersuchungshaft,\nBeschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des\nKantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen,\nvom 10. Dezember 2020 (SBK.2020.341/va).\nSachverhalt:\nA.\nDie Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten führt eine Strafuntersuchung gegen A.________ wegen des Verdachts der vorsätzlichen Tötung. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, in der Nacht vom 6. auf den 7. Mai 2020 ihre knapp drei Jahre alte, schwer behinderte Tochter getötet zu haben.\nAm 10. August 2020 nahm die Polizei A.________ fest. Mit Verfügung vom 14. August 2020 versetzte sie das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau in Untersuchungshaft. Am 4. November 2020 wies dieses ein Haftentlassungsgesuch von A.________ ab.\nB.\nMit Verfügung vom 13. November 2020 verlängerte das Zwangsmassnahmengericht die Untersuchungshaft bis zum 10. Februar 2021.\nDie von A.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Aargau (Beschwerdekammer in Strafsachen) am 10. Dezember 2020 ab. Es bejahte den dringenden Tatverdacht und Fluchtgefahr. Ob zusätzlich Kollusionsgefahr gegeben sei, liess es offen.\nC.\nA.________ führt Beschwerde in Strafsachen mit dem Antrag, den Entscheid des Obergerichts aufzuheben und dieses anzuweisen, sie unverzüglich aus der Untersuchungshaft zu entlassen. Eventualiter sei der Entscheid des Obergerichts aufzuheben und die Sache an dieses zur Neubeurteilung zurückzuweisen.\nD.\nDas Obergericht und die Staatsanwaltschaft haben auf Gegenbemerkungen verzichtet; ebenso A.________ auf eine weitere Stellungnahme.\nErwägungen:\n1.\nGegen den angefochtenen Entscheid ist gemäss Art. 78 Abs. 1 BGG die Beschwerde in Strafsachen gegeben. Ein kantonales Rechtsmittel steht nicht zur Verfügung. Die Beschwerde ist somit nach Art. 80 BGG zulässig. Die Beschwerdeführerin ist gemäss Art. 81 Abs. 1 lit. a und b Ziff. 1 BGG zur Beschwerde berechtigt. Der angefochtene Entscheid stellt einen Zwischenentscheid dar, welcher der Beschwerdeführerin einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG verursachen kann. Die Beschwerde ist daher auch insoweit zulässig. Die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen sind ebenfalls erfüllt und geben zu keinen Bemerkungen Anlass.\n"}