{"Signatur": "CH_BGer_999", "Spider": "CH_BGer", "Sprache": "de", "Datum": "2021-04-08", "HTML": {"Datei": "CH_BGer/CH_BGer_999_1B-130-2021_2021-04-08.html", "URL": "https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=4&from_date=08.04.2021&to_date=11.04.2021&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=38&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F08-04-2021-1B_130-2021&number_of_ranks=38", "Checksum": "af030c0b6abd0f87a1c35abdec367643"}, "Scrapedate": "2025-10-01", "Num": ["1B 130/2021", "1B_130/2021"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht sonstiges 08.04.2021 1B 130/2021 (1B_130/2021)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral autres 08.04.2021 1B 130/2021 (1B_130/2021)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale diversi 08.04.2021 1B 130/2021 (1B_130/2021)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht sonstiges"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral autres"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale diversi"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "I. öffentlich-rechtliche Abteilung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Strafverfahren; Anordnung von Untersuchungshaft | Strafprozess"}], "ScrapyJob": "446973/45/2376", "Zeit UTC": "01.10.2025 05:44:20", "Checksum": "bc61a04bf16ec83e93997b08d976f034", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht sonstiges 08.04.2021 1B 130/2021 (1B_130/2021)\nRegeste:\nStrafverfahren; Anordnung von Untersuchungshaft | Strafprozess\n\nBundesgericht\nTribunal fédéral\nTribunale federale\nTribunal federal\n1B_130/2021\nUrteil vom 8. April 2021\nI. öffentlich-rechtliche Abteilung\nBesetzung\nBundesrichter Kneubühler, Präsident,\nBundesrichter Haag, Merz,\nGerichtsschreiber Forster.\nVerfahrensbeteiligte\nA.________,\nBeschwerdeführer,\nvertreten durch Rechtsanwalt Harald Gattlen,\ngegen\nStaatsanwaltschaft des Kantons Wallis,\nAmt der Region Oberwallis, Kantonsstrasse 6, Postfach 540, 3930 Visp.\nGegenstand\nStrafverfahren; Anordnung von Untersuchungshaft,\nBeschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts des Kantons Wallis, Einzelrichter der Strafkammer,\nvom 23. Februar 2021 (P3 21 36).\nSachverhalt:\nA.\nDie Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis führt eine Strafuntersuchung gegen A.________ und Mitbeschuldigte wegen qualifizierten Drogendelikten, Menschenhandel, Förderung der Prostitution, mehrfacher Drohung, Hausfriedensbruch und weiteren mutmasslichen Delikten. Der Beschuldigte wurde am 2. Februar 2021 verhaftet. Am 4. Februar 2021 versetzte ihn das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Wallis (ZMG) vorläufig bis zum 1. Mai 2021 in Untersuchungshaft. Eine vom Beschuldigten am 11. Februar 2021 dagegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht des Kantons Wallis, Einzelrichter der Strafkammer, mit Verfügung vom 23. Februar 2021 ab, soweit es darauf eintrat.\nB.\nGegen den Entscheid des Kantonsgerichtes gelangte der Beschuldigte mit Beschwerde vom 12. März 2021 an das Bundesgericht. Er beantragt im Hauptstandpunkt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides und seine unverzügliche Haftentlassung.\nDie Staatsanwaltschaft beantragt mit Stellungnahme vom 16. März 2021 die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist. Das Kantonsgericht liess sich am 23. März 2021 vernehmen. Innert der auf den 6. April 2021 (fakultativ) angesetzten Frist ging keine Replik des Beschwerdeführers ein.\nErwägungen:\n1.\nAngefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Haftprüfungsentscheid. Die Sachurteilsvoraussetzungen von Art. 78 ff. BGG sind grundsätzlich erfüllt und geben zu keinen Bemerkungen Anlass.\n2.\nDer Beschwerdeführer bestreitet zwar beiläufig den allgemeinen Haftgrund des dringenden Tatverdachts von Vergehen oder Verbrechen (Art. 221 Abs. 1 [Ingress] StPO) und rügt eine Verletzung von Art. 31 Abs. 1 BV. Er setzt sich jedoch mit den diesbezüglichen ausführlichen Erwägungen der Vorinstanz materiell nicht auseinander (vgl. Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG). Soweit er das angebliche Fehlen des dringenden Tatverdachtes ausschliesslich auf verfahrensrechtliche Rügen stützt, ist darauf in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen.\n"}