{"Signatur": "CH_BGer_016", "Spider": "CH_BGer", "Sprache": "de", "Datum": "2007-03-12", "HTML": {"Datei": "CH_BGer/CH_BGer_016_B-122-06_2007-03-12.html", "URL": "https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=31&from_date=06.03.2007&to_date=25.03.2007&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=305&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F12-03-2007-B_122-2006&number_of_ranks=461", "Checksum": "74bd338b5ab32cc9d9577afdc02e4f6e"}, "Scrapedate": "2025-06-14", "Num": ["B 122/06"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht 12.03.2007 B 122/06"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral Tribunal fédéral des assurances 12.03.2007 B 122/06"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale Tribunale federale delle assicurazioni 12.03.2007 B 122/06"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral Tribunal fédéral des assurances"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale Tribunale federale delle assicurazioni"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Berufliche Vorsorge - Berufliche Vorsorge | Berufliche Vorsorge"}], "ScrapyJob": "446973/45/2187", "Zeit UTC": "14.06.2025 11:09:04", "Checksum": "5bbf5becdd86c40d003a535d03cff995", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht 12.03.2007 B 122/06\nRegeste:\nBerufliche Vorsorge - Berufliche Vorsorge | Berufliche Vorsorge\n\nTribunale federale\nTribunal federal\n{T 7}\nB 122/06\nUrteil vom 12. März 2007\nII. sozialrechtliche Abteilung\nBesetzung\nBundesrichter U. Meyer, Präsident,\nBundesrichter Seiler, Ersatzrichter Bühler,\nGerichtsschreiber Traub.\nParteien\nT.________, 1955, Beschwerdeführer,\nvertreten durch den Rechtsdienst Integration Handicap, Schützenweg 10, 3014 Bern,\ngegen\nSammelstiftung BVG der Allianz Suisse Lebensversicherungs-Gesellschaft, Hohlstrasse 552, 8048 Zürich, Beschwerdegegnerin.\nGegenstand\nBerufliche Vorsorge,\nVerwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 22. August 2006.\nSachverhalt:\nA.\nDer 1955 geborene T.________ ist gelernter Heizungszeichner und übernahm 1979 die Einzelunternehmung seines damaligen Arbeitgebers, welche er ab 1988 zusammen mit seinem Bruder als Aktiengesellschaft unter der Firma X.________ AG mit Sitz in Y.________ weiterführte. Ab dem 1. Januar 1985 war er vorerst als Einzelunternehmer und später als Angestellter der Firma X.________ AG bei der Gemeinschaftsstiftung BVG der Helvetia Leben, Lebensversicherungsgesellschaft mit Sitz in Genf, berufsvorsorgeversichert. Die Sammelstiftung BVG der Allianz Suisse Lebensversicherungs-Gesellschaft mit Sitz in Zürich führt seit dem Jahr 2002 die Berufsvorsorgeversicherungen der vorher bei der Gemeinschaftsstiftung BVG der Helvetia Leben bzw. der Sammelstiftung BVG der Elvia Leben angeschlossenen Unternehmungen weiter. Ab 17. Januar 1996 stand T.________ wegen einer depressiven Entwicklung reaktiver Genese bei Dr. med. Z.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, in Behandlung und war bis 31. Dezember 1996 teilweise arbeitsunfähig. Er überliess die Geschäftsführung der Firma X.________ AG ab Januar 1997 seinem Bruder, der das Arbeitsverhältnis mit ihm auf den 30. November 1997 auflöste. Ab dem 1. Dezember 1997 war T.________ arbeitslos und bezog - unterbrochen durch eine Phase selbständiger Erwerbstätigkeit in der Zeit vom 1. Juli bis zum 31. Oktober 1998 - bis 30. November 1999 Taggelder der Arbeitslosenversicherung.\nAm 24. Juli 2000 meldete sich T.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 10. Juli 2002 sprach ihm die IV-Stelle Bern ab Juli 1999 eine halbe und ab Februar 2001 eine ganze Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 50 % bzw. 77 % zu. Am 13. Januar 2003 und 28. Juni 2005 gelangte T.________ an die Allianz Suisse Lebensversicherungs-Gesellschaft und ersuchte um Ausrichtung einer Invalidenrente, was diese mit Schreiben vom 9. Juni 2004 und 7. Juli 2005 ablehnte.\nB.\nAm 19. September 2005 liess T.________ Klage einreichen mit dem Rechtsbegehren, es sei ihm ab 1. März 1997 eine halbe und ab 1. Februar 2001 eine ganze Invalidenrente der Berufsvorsorge auszurichten. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern führte einen doppelten Schriftenwechsel durch und zog die Akten der Arbeitslosen- sowie der Invalidenversicherung bei. Am 22. August 2006 wies es die Klage ab.\nC.\nMit Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt T.________ sein vorinstanzliches Rechtsbegehren erneuern.\nDie Sammelstiftung BVG der Allianz Suisse Lebensversicherungs-Gesellschaft beantragt Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt für Sozialversicherung verzichtet auf Vernehmlassung.\nDas Bundesgericht zieht in Erwägung:\n1.\n1.1 Da der kantonale Entscheid vor dem 1. Januar 2007 ergangen ist, ist das Bundesgesetz über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 noch nicht anwendbar (Art. 132 Abs. 1 BGG). Die Kognition des Bundesgerichtes richtet sich daher noch nach Art. 132 OG. Danach ist die Überprüfungsbefugnis im Beschwerdeverfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen nicht auf die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf die Angemessenheit der angefochtenen Verfügung; das Gericht ist dabei nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden und kann über die Begehren der Parteien zu deren Gunsten oder Ungunsten hinausgehen.\n1.2 Die Vorinstanz ist zutreffend davon ausgegangen, dass die am 1. März 1997, das heisst im Zeitpunkt der Entstehung des allfälligen Rentenanspruches in Kraft gewesenen Rechtssätze massgebend sind (\nBGE 130 V 445 E. 1.2.1 S. 447;\n122 V 316 E. 3c S. 319; nicht publ. E. 2.1 des in SZS 2006 S. 370 f. zusammengefassten Urteils H. vom 9. November 2005, B 35/05). Die Änderungen des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge vom 25. Juni 1982 durch die 1. BVG-Revision vom 3. Oktober 2003 sind daher im vorliegenden Fall ohne Belang.\n"}