{"Signatur": "CH_BGer_016", "Spider": "CH_BGer", "Sprache": "de", "Datum": "2006-04-25", "HTML": {"Datei": "CH_BGer/CH_BGer_016_B-122-05_2006-04-25.html", "URL": "https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=26&from_date=20.04.2006&to_date=09.05.2006&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=252&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F25-04-2006-B_122-2005&number_of_ranks=327", "Checksum": "f0cec47b2b320e082c69427dab686879"}, "Scrapedate": "2025-06-14", "Num": ["B 122/05"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht 25.04.2006 B 122/05"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral Tribunal fédéral des assurances 25.04.2006 B 122/05"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale Tribunale federale delle assicurazioni 25.04.2006 B 122/05"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral Tribunal fédéral des assurances"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale Tribunale federale delle assicurazioni"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Berufliche Vorsorge | Berufliche Vorsorge"}], "ScrapyJob": "446973/45/2187", "Zeit UTC": "14.06.2025 13:16:39", "Checksum": "17bd81f6356bf41d5d9263a5e1c991bc", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht 25.04.2006 B 122/05\nRegeste:\nBerufliche Vorsorge | Berufliche Vorsorge\n\nEidgenössisches Versicherungsgericht\nTribunale federale delle assicurazioni\nTribunal federal d'assicuranzas\nSozialversicherungsabteilung\ndes Bundesgerichts\nProzess\n{T 7}\nB 122/05\nB 123/05\nUrteil vom 25. April 2006\nIII. Kammer\nBesetzung\nPräsident Ferrari, Bundesrichter Meyer und Lustenberger; Gerichtsschreiber Arnold\nParteien\nT.________, 1948, Beschwerdeführer, vertreten durch Fürsprecher Jérôme Sutter, Monbijoustrasse 10, 3001 Bern,\ngegen\nB 122/05\nBernische Pensionskasse, Direktion, Schläflistrasse 17, 3000 Bern 25, Beschwerdegegnerin,\nund\nB 123/05\nBedag Informatik AG, Engehaldenstrasse 12, 3012 Bern, Beschwerdegegner, vertreten durch Fürsprecher Jürg Hügli, Bollwerk 21, 3011 Bern,\nVorinstanz\nVerwaltungsgericht des Kantons Bern, Bern\n(Entscheid vom 7. Oktober 2005)\nSachverhalt:\nA.\nT.________ (geb. 1948) trat als Mitarbeiter der Abteilung für Datenverarbeitung am 1. Oktober 1970 in die Dienste des Kantons Bern. Mit Wirkung ab 1. Januar 1990 wurde die Datenverarbeitung aus der allgemeinen Staatsverwaltung ausgelagert und einer öffentlich-rechtlichen Anstalt mit eigener Rechtspersönlichkeit, der Bedag Informatik AG, übertragen (Art. 1 des bernischen Gesetzes über die Bedag Informatik AG vom 29. August 1989). Dreizehn Jahre später kam es erneut zu einer Umstrukturierung, indem ab 1. Januar 2003 die Bedag Informatik AG neu von einer Aktiengesellschaft übernommen wurde, an welcher der Kanton Bern eine Mehrheitsbeteiligung besitzt (Art. 2 und Art. 5 des bernischen Gesetzes über die Aktiengesellschaft Bedag Informatik AG vom 5. Juni 2002 [BIG]; BSG 152.031.2). Bei dieser Gelegenheit wurde das Gesetz über die Bedag Informatik AG vom 29. August 1989 aufgehoben.\nAls Staatsangestellter war T.________ zunächst kraft seiner Anstellung in der Abteilung für Datenverarbeitung bei der Versicherungskasse der bernischen Staatsverwaltung und - nach deren Verselbstständigung - bei der Bernischen Pensionskasse (nachfolgend: BPK) vorsorgeversichert. Nach der Ausgliederung der Datenverarbeitung aus der allgemeinen Staatsverwaltung und ihrer Überführung in die öffentlich-rechtliche Anstalt (ab 1990) und später in die privatrechtliche Aktiengesellschaft (ab 2003) gründete die Versicherung auf dem Rechtsumstand, dass Anstalt und AG als angeschlossene Organisationen im Sinne des alten Versicherungskassendekretes und des Gesetzes vom 30. Juni 1993 über die BPK (Art. 12 BPKG) gelten.\nAufgrund von unüberbrückbaren Differenzen kam es auf 31. Oktober 2004 zur Auflösung des Arbeitsvertrages zwischen T.________ und der Bedag Informatik AG.\nB.\nNachdem zwischen BPK und Bedag Informatik AG einerseits und T.________ andererseits keine Einigung über die von Letztem beanspruchte Sonderrente erzielt werden konnte, liess der Versicherte am 27. August 2004 beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern Klage gegen Arbeitgeberin und Vorsorgeeinrichtung einreichen, worin er folgende Anträge stellte:\n\"1. Es sei festzustellen, dass dem Kläger ab dem 1. November 2004 eine Sonderrente zusteht.\n2. Die Bernische Pensionskasse sei zu verurteilen, dem Kläger ab dem 1. November 2004 eine Sonderrente in gerichtlich zu bestimmender Höhe auszurichten.\"\nMit Verfügung vom 21. September 2004 trennte das Gericht den Prozess in zwei Verfahren auf: eines gegen die BPK (gemäss Ziff. 2 des Rechtsbegehrens), eines gegen die Bedag Informatik AG (als Arbeitgeberin, dies mit Blick auf den Feststellungsantrag gemäss Rechtsbegehren Ziff. 1), dies verbunden mit der Beiladung der Bedag Informatik AG zum Verfahren gegen die BPK. Mit Entscheid vom 7. Oktober 2005 (Kammerentscheid; BV 64816/37/2004) wies das Verwaltungsgericht die Klage gegen die BPK ab. Mit ebenfalls vom 7. Oktober 2005 datierenden datierenden Einzelrichterentscheid (BV 64825/38/2004) trat das Verwaltungsgericht auf die Feststellungsklage gegen die Bedag Informatik AG nicht ein.\nC.\nMit je gegen die beiden kantonalen Entscheide gerichteter Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt T.________ die im vorinstanzlichen Klageverfahren gestellten Anträge erneuern, wobei er den Anspruch auf eine Sonderente mit Fr. 4944.15 monatlich beziffert.\nDie BPK schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerden.\nDie Bedag Informatik AG beantragt Abweisung der Rechtsvorkehren, soweit auf diese einzutreten sei.\nDas Bundesamt für Sozialversicherung verzichtet auf eine Vernehmlassung.\nDas Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:\n"}