Im Frühjahr 1999 sei ein erneuter Krankheitsschub mit vollständiger Arbeitsunfähigkeit eingetreten. Nach kurzer Besserungsphase bestehe seit Herbst 1999 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Es sei ein zunehmender sozialer Abstieg, verbunden mit Stressintoleranz zu verzeichnen, wobei die Prognose insgesamt als schlecht eingeschätzt wird. Im Bericht vom 4. Juli 2000 hält der Psychiater fest, die Patientin sei in ihrem Krankheitsverhalten dissimulierend, indem sie ihre Symptome verstecke und somit für den Laien gesund wirke, was jedoch nicht der Realität entspreche.