{"Signatur": "CH_BGer_016", "Spider": "CH_BGer", "Sprache": "de", "Datum": "2005-08-16", "HTML": {"Datei": "CH_BGer/CH_BGer_016_B-121-04_2005-08-16.html", "URL": "https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=11&from_date=03.08.2005&to_date=22.08.2005&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=105&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F16-08-2005-B_121-2004&number_of_ranks=310", "Checksum": "4a06bc3d24bea4c3aebf4984927b785a"}, "Scrapedate": "2025-06-14", "Num": ["B 121/04"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht 16.08.2005 B 121/04"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral Tribunal fédéral des assurances 16.08.2005 B 121/04"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale Tribunale federale delle assicurazioni 16.08.2005 B 121/04"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral Tribunal fédéral des assurances"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale Tribunale federale delle assicurazioni"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Berufliche Vorsorge | Berufliche Vorsorge"}], "ScrapyJob": "446973/45/2187", "Zeit UTC": "14.06.2025 14:26:43", "Checksum": "67f3008ed1b24096c0088dd5873aeab8", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht 16.08.2005 B 121/04\nRegeste:\nBerufliche Vorsorge | Berufliche Vorsorge\n\nEidgenössisches Versicherungsgericht\nTribunale federale delle assicurazioni\nTribunal federal d'assicuranzas\nSozialversicherungsabteilung\ndes Bundesgerichts\nProzess\n{T 7}\nB 121/04\nUrteil vom 16. August 2005\nIV. Kammer\nBesetzung\nPräsident Ferrari, Bundesrichterin Widmer und Bundesrichter Ursprung; Gerichtsschreiberin Hofer\nParteien\nBVG-Sammelstiftung der Rentenanstalt, Vorsorgewerk der R.________, General Guisan-Quai 40, 8002 Zürich, Beschwerdeführerin,\ngegen\nS.________, 1951, Beschwerdegegnerin, vertreten\ndurch das Behindertenforum, Rechtsdienst für Behinderte, Klybeckstrasse 64, 4057 Basel\nVorinstanz\nKantonsgericht Basel-Landschaft, Liestal\n(Entscheid vom 14. Mai 2004)\nSachverhalt:\nA.\nDie 1951 geborene S.________ war vom 1. April 1990 bis 31. Oktober 1994 bei der X.________ AG als Verkäuferin angestellt und bei der Personalvorsorge der A.________ versichert. Nach einem kurzen Arbeitseinsatz bei Y.________ war sie sodann ab 1. Oktober 1995 bei der Firma R.________ beschäftigt und über dieses Arbeitsverhältnis bei der BVG-Sammelstiftung der Rentenanstalt berufsvorsorgeversichert. Die Stelle wurde seitens des Arbeitgebers wegen häufiger krankheitsbedingter Absenzen seit August 1997 auf den 30. April 1998 gekündigt. Am 1. September 1998 nahm S.________ eine Tätigkeit als Kassierin bei der E.________ auf, welche sie bis Ende März 1999 ausübte. Unter Hinweis auf Depressionen meldete sie sich am 10. September 1999 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, worauf ihr die IV-Stelle Basel-Landschaft mit Wirkung ab 1. März 2000 auf Grund eines Invaliditätsgrades von 100 % eine ganze Invalidenrente zusprach (Verfügung vom 25. Oktober 2000).\nDie BVG-Sammelstiftung der Rentenanstalt verneinte mit Schreiben vom 17. Juli 2001 und 25. September 2002 ihre Leistungspflicht.\nB.\nAm 21. Oktober 2003 liess S.________ beim Kantonsgericht Basel-Landschaft Klage einreichen mit dem Rechtsbegehren, es sei festzustellen, dass die BVG-Sammelstiftung der Rentenanstalt, eventuell die Personalvorsorge der A.________ leistungspflichtig sei und ihr rückwirkend ab 1. März 2000 eine ganze Invalidenrente der beruflichen Vorsorge auszurichten habe (zuzüglich 5 % Zins ab Klageerhebung). Zudem sei sie von der Beitragspflicht für die Sparbeiträge an das Altersguthaben zu befreien. Das kantonale Gericht hat, nach Beizug der Akten der Invalidenversicherung, die Klage gegen die BVG-Sammelstiftung der Rentenanstalt mit Entscheid vom 14. Mai 2004 gutgeheissen und diese verpflichtet, der Versicherten gemäss den gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen ab 1. März 2000 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen, nebst Zins zu 5 % auf den aufgelaufenen Rentenbetreffnissen seit Einreichung der Klage. Weiter hielt es die Vorsorgeeinrichtung an, die Klägerin gemäss Reglement von der Beitragspflicht für die Sparbeiträge an das Altersguthaben zu befreien.\nC.\nDie BVG-Sammelstiftung der Rentenanstalt führt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Antrag, der vorinstanzliche Entscheid sei insoweit aufzuheben, als sie verpflichtet werde, eine nach Reglement bemessene Invalidenrente auszurichten.\nS.________ lässt auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliessen. Das Bundesamt für Sozialversicherung verzichtet auf eine Stellungnahme.\nD.\nDas Eidgenössische Versicherungsgericht hat die Akten der IV-Stelle Basel-Landschaft beigezogen.\nDas Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:\n1.\nDas Eidgenössische Versicherungsgericht ist sowohl in sachlicher als auch zeitlicher Hinsicht zur Beurteilung der gestützt auf\nArt. 73 Abs. 1 und 4 BVG sowie Art. 102 lit. b in Verbindung mit\nArt. 128 und Art. 98 lit. g OG erhobenen Verwaltungsgerichtsbeschwerde zuständig (\nBGE 130 V 104 Erw. 1.1 mit Hinweisen), sodass darauf - da auch die übrigen Zulässigkeitsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 103 f., 106 und 108 OG) - einzutreten ist.\n2.\nDie Streitigkeit betrifft Versicherungsleistungen, weshalb die Überprüfungsbefugnis des Eidgenössischen Versicherungsgerichts nicht auf die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens beschränkt ist, sondern sich auch auf die Angemessenheit des angefochtenen Entscheides erstreckt; das Gericht ist dabei nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden und kann über die Begehren der Parteien zu deren Gunsten oder Ungunsten hinausgehen (\nArt. 132 OG;\nBGE 126 V 470 Erw. 1b).\n"}