{"Signatur": "CH_BGer_016", "Spider": "CH_BGer", "Sprache": "de", "Datum": "2006-02-16", "HTML": {"Datei": "CH_BGer/CH_BGer_016_B-119-05_2006-02-16.html", "URL": "https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=4&from_date=30.01.2006&to_date=18.02.2006&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=33&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F16-02-2006-B_119-2005&number_of_ranks=375", "Checksum": "50a5f0694908a9809e06dc3a6ca169c3"}, "Scrapedate": "2025-06-14", "Num": ["B 119/05"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht 16.02.2006 B 119/05"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral Tribunal fédéral des assurances 16.02.2006 B 119/05"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale Tribunale federale delle assicurazioni 16.02.2006 B 119/05"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral Tribunal fédéral des assurances"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale Tribunale federale delle assicurazioni"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Berufliche Vorsorge | Berufliche Vorsorge"}], "ScrapyJob": "446973/45/2187", "Zeit UTC": "14.06.2025 13:36:25", "Checksum": "1b7570f0a4e86e0192b83b495c80af85", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht 16.02.2006 B 119/05\nRegeste:\nBerufliche Vorsorge | Berufliche Vorsorge\n\nEidgenössisches Versicherungsgericht\nTribunale federale delle assicurazioni\nTribunal federal d'assicuranzas\nSozialversicherungsabteilung\ndes Bundesgerichts\nProzess\n{T 0}\nB 119/05\nUrteil vom 16. Februar 2006\nIV. Kammer\nBesetzung\nPräsident Ursprung, Bundesrichterin Widmer und Bundesrichter Frésard; Gerichtsschreiberin Kopp Käch\nParteien\nR.________, 1962, Beschwerdeführer,\ngegen\nBVG-Sammelstiftung der Zürich Lebensversicherungs-Gesellschaft, 8085 Zürich, Beschwerdegegnerin\nVorinstanz\nVerwaltungsgericht des Kantons Zug, Zug\n(Entscheid vom 29. September 2005)\nSachverhalt:\nA.\nDer 1962 geborene R.________ war seit 16. Juli 1990 als Architektur-Praktikant bei der Firma X.________ angestellt und damit bei der BVG-Sammelstiftung der Zürich Lebensversicherungs-Gesellschaft, Zürich (damals noch Sammelstiftung BVG der VITA Lebensversicherungs-Gesellschaft, Zürich; nachfolgend: Stiftung) vorsorgeversichert. Am 21. September 1990 verunfallte R.________ auf einem Betriebsausflug und erlitt u.a. eine Commotio cerebri sowie multiple Frakturen der thorakalen und cervikalen Wirbelsäule, sodass es ihm in der Folge nicht möglich war, einer vollen Erwerbstätigkeit nachzugehen. Die Stiftung richtete R.________ ab 1. März 1997 eine 50%ige Invalidenrente sowie zwei Kinderrenten aus. Nachdem die SUVA und die Eidgenössische Invalidenversicherung Renten ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 55 % zugesprochen hatten, liess R.________ bei der Stiftung die Ausrichtung von Invaliditätsleistungen gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 55 % ab September 1991 beantragen. Mit Schreiben vom 13. Januar 2004 erklärte sich die Stiftung bereit, ab 1. September 1991 Leistungen zu erbringen, jedoch - wie sie im Schreiben vom 16. März 2004 präzisierte - lediglich eine Invalidenrente von 50 % gemäss BVG.\nB.\nMit Klage vom 29. Dezember 2004 beantragte R.________, die Stiftung sei zu verpflichten, ihm ab 1. September 1991 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 55 % eine Invalidenrente nebst Zusatzrenten auszurichten. Nach Durchführung des Schriftenwechsels wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zug die Klage mit Entscheid vom 29. September 2005 ab.\nC.\nMit Verwaltungsgerichtsbeschwerde erneuert R.________ das im kantonalen Verfahren gestellte Rechtsbegehren.\nDas Verwaltungsgericht des Kantons Zug und die Stiftung schliessen auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt für Sozialversicherung verzichtet auf eine Vernehmlassung.\nDas Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:\n1.\nDas kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen und Grundsätze über den Anspruch auf eine Invalidenrente in der obligatorischen beruflichen Vorsorge sowie den Umfang und Beginn dieser Rente (\nArt. 23 und 24 Abs. 1 BVG [je in der bis Ende 2004 gültig gewesenen und hier anwendbaren Fassung];\nArt. 26 Abs. 1 BVG in Verbindung mit\nArt. 29 IVG) zutreffend dargelegt. Dies trifft auch zu auf die massgebenden reglementarischen Bestimmungen (Art. 1 Ziff. 6 Abs. 5, Art. 6 und Art. 7 Abs. 1 des Reglementes der Gemeinschaftsstiftung BVG der VITA Lebensversicherungs-Gesellschaft in Zürich aus dem Jahr 1985). Richtig wiedergegeben hat die Vorinstanz sodann das Urteil\nBGE 116 V 189, mit welchem das Eidgenössische Versicherungsgericht Art. 25 Abs. 1 BVV2 für gesetzwidrig erklärt hat, insoweit er die Vorsorgeeinrichtungen ermächtigt, die Gewährung von Hinterlassenen- oder Invalidenleistungen auszuschliessen, wenn die Unfall- oder die Militärversicherung für den gleichen Versicherungsfall leistungspflichtig ist. Darauf kann verwiesen werden.\nZu ergänzen ist, dass das Eidgenössische Versicherungsgericht in\nBGE 123 V 122 klargestellt hat, dass sich\nBGE 116 V 189 nur auf die Mindestvorsorge nach BVG bezieht, nicht jedoch auf die weitergehende berufliche Vorsorge.\n"}