{"Signatur": "CH_BGer_016", "Spider": "CH_BGer", "Sprache": "de", "Datum": "2007-05-11", "HTML": {"Datei": "CH_BGer/CH_BGer_016_B-114-06_2007-05-11.html", "URL": "https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=11.05.2007&to_date=11.05.2007&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=5&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F11-05-2007-B_114-2006&number_of_ranks=26", "Checksum": "5f43e932faaded40667eed0ac9700fe2"}, "Scrapedate": "2025-09-28", "Num": ["B 114/06"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht 11.05.2007 B 114/06"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral Tribunal fédéral des assurances 11.05.2007 B 114/06"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale Tribunale federale delle assicurazioni 11.05.2007 B 114/06"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral Tribunal fédéral des assurances"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale Tribunale federale delle assicurazioni"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Berufliche Vorsorge - Berufliche Vorsorge | Berufliche Vorsorge"}], "ScrapyJob": "446973/45/2346", "Zeit UTC": "28.09.2025 21:18:37", "Checksum": "faa9226b432babc53d29c7e685b3ad9d", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht 11.05.2007 B 114/06\nRegeste:\nBerufliche Vorsorge - Berufliche Vorsorge | Berufliche Vorsorge\n\n3.2\n3.2.1 Gemäss\nArt. 41 Abs. 1 BVG in der bis 31. Dezember 2004 geltenden Fassung verjähren Forderungen auf periodische Beiträge und Leistungen nach fünf, andere nach zehn Jahren. Die Artikel 129-142 des Obligationenrechts sind anwendbar. Nach dieser Bestimmung ist das Rentenstammrecht verjährt, wie die Sammelstiftung BVG der Allianz Suisse Leben insoweit richtig festhält. Das Gesuch um eine BVG-Rente vom 3. November 2004 konnte den Fristenlauf nicht unterbrechen (\nArt. 135 OR;\nBGE 132 V 404 E. 4.1 und 5.1-2 S. 407 ff.; SVR 2007 BVG Nr. 18 S. 61 [B 55/05]).\nLaut Art. 41 Abs. 1 BVG in der seit 1. Januar 2005 gültigen Fassung gemäss Bundesgesetz vom 3. Oktober 2003 (1. BVG-Revision [AS 1677 und 1700]) verjähren die Leistungsansprüche nicht, sofern die Versicherten im Zeitpunkt des Versicherungsfalles die Vorsorgeeinrichtung nicht verlassen haben. Nach dieser Vorschrift kann vorliegend das Rentenstammrecht nicht verjähren. Der Beschwerdegegner war bei der Rechtsvorgängerin der Beschwerde führenden Vorsorgeeinrichtung versichert, als er am 30. Juli 1994 verunfallte (vgl. E. 4 zum zeitlichen und sachlichen Zusammenhang zwischen unfallbedingter Arbeitsunfähigkeit und Invalidität).\n3.2.2 Mangels einer Übergangsbestimmung gilt die Änderung des\nArt. 41 Abs. 1 BVG auch für die bei ihrem Inkrafttreten noch nicht verjährten Forderungen (\nBGE 131 V 425 E. 5.1-2 S. 429 f. mit Hinweisen; vgl. André Pierre Holzer, Verjährung und Verwirkung der Leistungsansprüche im Sozialversicherungsrecht, Diss. Freiburg 2005, S. 154). Vorliegend war das Rentenstammrecht nach alt\nArt. 41 Abs. 1 BVG am 1. Januar 2005 noch nicht verjährt. Es konnte nach dem hier anwendbaren neuen\nArt. 41 Abs. 1 BVG daher nicht mehr verjähren. Die Verjährungseinrede der Sammelstiftung BVG der Allianz Suisse Leben ist somit unbegründet. Bei diesem Ergebnis kann offen bleiben, ob die zehnjährige Verjährungsfrist am 1. Juli 1995 zu laufen begonnen hatte oder erst am 1. August 1998, auf welchen Zeitpunkt die Vorsorgeeinrichtung die Leistung «Prämienbefreiung» einstellte und den Versicherungsfall abschloss.\n"}