{"Signatur": "CH_BGer_016", "Spider": "CH_BGer", "Sprache": "de", "Datum": "2004-06-14", "HTML": {"Datei": "CH_BGer/CH_BGer_016_B-111-02_2004-06-14.html", "URL": "https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=4&from_date=14.06.2004&to_date=14.06.2004&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=36&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F14-06-2004-B_111-2002&number_of_ranks=40", "Checksum": "7649ee0a0df0e4b2975b5512254c6f4f"}, "Scrapedate": "2025-09-28", "Num": ["B 111/02"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht 14.06.2004 B 111/02"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral Tribunal fédéral des assurances 14.06.2004 B 111/02"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale Tribunale federale delle assicurazioni 14.06.2004 B 111/02"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral Tribunal fédéral des assurances"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale Tribunale federale delle assicurazioni"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Berufliche Vorsorge"}], "ScrapyJob": "446973/45/2346", "Zeit UTC": "28.09.2025 21:56:36", "Checksum": "ff87b39475e223a43892aee0d7e51eca", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht 14.06.2004 B 111/02\nRegeste:\nBerufliche Vorsorge\n\nEidgenössisches Versicherungsgericht\nTribunale federale delle assicurazioni\nTribunal federal d'assicuranzas\nSozialversicherungsabteilung\ndes Bundesgerichts\nProzess\n{T 7}\nB 111/02\nUrteil vom 14. Juni 2004\nIII. Kammer\nBesetzung\nPräsidentin Leuzinger, Bundesrichter Lustenberger und Kernen; Gerichtsschreiberin Amstutz\nParteien\nPersonalvorsorge-Stiftung S.________, Beschwerdeführerin, vertreten durch Fürsprecher Dr. Ulrich Glättli, Martin Disteli-Strasse 9, 4601 Olten,\ngegen\nM.________, 1954, Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt Rémy Wyssmann, Hauptstrasse 36, 4702 Oensingen\nVorinstanz\nVersicherungsgericht des Kantons Solothurn, Solothurn\n(Entscheid vom 23. Oktober 2002)\nSachverhalt:\nA.\nA.a Der 1954 geborene M.________ war ab Juli 1996 in der Firma S.________ & Cie. AG als angelernter Baufacharbeiter (Kranführer) angestellt und durch deren Personalvorsorge-Stiftung berufsvorsorgeversichert. Am 20. März 1997 erlitt er einen Arbeitsunfall, worauf am 25. März 1997 Kopf- und Nackenschmerzen, später auch Rückenbeschwerden und Schwindelgefühle einsetzten. Der am 9. April 1997 erstmals konsultierte Hausarzt Dr. med. H.________ diagnostizierte eine Lendenwirbelsäulen- sowie Schädelkontusion mit Verdacht auf eine Commotio cerebri und bescheinigte ab sofort volle Arbeitsunfähigkeit (Bericht vom 1. Mai 1997). Am 12. Mai 1997 nahm M.________ die Arbeit wieder auf, erhielt jedoch gleichentags die Kündigung per 30. Juni 1997 \"infolge Mitarbeiterabbau\" und wurde bis zur Auflösung der Arbeitsverhältnisses freigestellt. In der Folge meldete er sich bei der Arbeitslosenversicherung zum Leistungsbezug an und blieb - abgesehen von einem vom 1. bis 17. Oktober 1997 dauernden Einsatz in der Firma Y.________ - stellenlos.\nA.b Nach weiteren Konsultationen des Hausarztes liess M.________ der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) im Juni 1997 unter Hinweis auf erneut starke Rückenbeschwerden einen Rückfall zum Unfall vom 20. März 1997 melden. Gestützt auf die Berichte der Dres. med. K.________ und A.________, Orthopädische Klinik am Spital X.________, vom 26. Juni 1997 und vom 28. Juli 1997, der Dres. med. R.________ und N.________, Orthopädische Klinik am Spital X.________, vom 26. November 1997, des Dr. med. H.________ vom 7. Januar und 27. Februar 1998 und insbesondere die abschliessende Beurteilung des Kreisarztes Dr. med. W.________ vom 13. März 1998 verneinte die SUVA ihre Leistungspflicht für die im Juni 1997 gemeldeten Beschwerden mangels Unfallkausalität. Daran hielt sie - unter Berücksichtigung der zusätzlich eingeholten medizinischen Beurteilung des Dr. med. E.________, SUVA-Ärzteteam Unfallmedizin, vom 11. Mai 1998 - mit Einspracheentscheid vom 31. Juli 1998 fest. Dagegen liess M.________ beim Versicherungsgericht des Kantons Aargau (Entscheid vom 21. Oktober 1998) und letztinstanzlich beim Eidgenössischen Versicherungsgericht (Urteil vom 21. Oktober 2003) erfolglos Beschwerde erheben.\nA.c Nach erfolgter Anmeldung zum Leistungsbezug am 14. Juli 1998 sprach die IV-Stelle des Kantons Aargau M.________ - gestützt auf das vom Versicherten veranlasste Gutachten des Dr. med. J.________, Chefarzt Neurologie und Neurorehabilitation, und der Frau Dr. phil. G.________, leitende Neuropsychologin SVKP, Rheuma- und Rehabilitationsklinik V.________, vom 21. Oktober 1998 sowie den Zusatzbericht vom 17. Dezember 1998 - rückwirkend ab 1. April 1998 eine ganze Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % zu (unangefochten gebliebene Verfügung vom 30. Juli 1999).\nB.\nNachdem es die Personalvorsorge-Stiftung S.________ unter Hinweis auf das noch laufende Unfallversicherungsverfahren unterlassen hatte, über den im Jahre 1999 wiederholt geltend gemachten Anspruch auf Invalidenleistungen der beruflichen Vorsorge zu befinden, liess M.________ am 22. März 2000 beim Versicherungsgericht des Kantons Aargau Klage einreichen mit dem Rechtsbegehren, die Personalvorsorge-Stiftung S.________ sei zu verpflichten, ihm seit wann rechtens die gesetzlichen und reglementarischen Leistungen auszurichten; ferner sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau überwies die Klage mangels örtlicher Zuständigkeit an das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn. Dieses sistierte das Verfahren bis zum damals noch hängigen Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts betreffend Leistungen der Unfallversicherung, hob die Sistierung jedoch mit prozessleitender Verfügung vom 21. August 2002 in dem Sinne auf, dass über den Anspruch des Klägers auf die gesetzlichen Minimalleistungen der beruflichen Vorsorge ein Teilentscheid gefällt werde; hinsichtlich der weitergehenden reglementarischen Leistungen der Personalvorsorgeeinrichtung bleibe das Verfahren bis zum Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts in Sachen Unfallversicherung sistiert. In teilweiser Gutheissung der Klage verpflichtete das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn in der Folge die Personalvorsorge-Stiftung S.________, M.________ eine ganze Invalidenrente in der Höhe von jährlich Fr. 9954 für die Zeit von 1. April 1998 bis 31. Dezember 2001 und von Fr. 10'292.45 ab 1. Januar 2002 sowie zwei Zusatzrenten (zuzüglich Verzugszinsen ab 22. März 2000) auszurichten (Entscheid vom 23. Oktober 2002).\nC.\nMit Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt die Personalvorsorge-Stiftung S.________ beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die Klage vom 22. März 2000 abzuweisen.\nM.________ lässt auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliessen; ferner ersucht er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Das Bundesamt für Sozialversicherung beantragt ebenfalls Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde.\nDas Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:\n"}