{"Signatur": "CH_BGer_016", "Spider": "CH_BGer", "Sprache": "de", "Datum": "2003-11-13", "HTML": {"Datei": "CH_BGer/CH_BGer_016_B-110-02_2003-11-13.html", "URL": "https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=14&from_date=02.11.2003&to_date=21.11.2003&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=134&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F13-11-2003-B_110-2002&number_of_ranks=302", "Checksum": "5370d4575f32735409a709d27038ee27"}, "Scrapedate": "2025-06-14", "Num": ["B 110/02"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht 13.11.2003 B 110/02"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral Tribunal fédéral des assurances 13.11.2003 B 110/02"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale Tribunale federale delle assicurazioni 13.11.2003 B 110/02"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral Tribunal fédéral des assurances"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale Tribunale federale delle assicurazioni"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Berufliche Vorsorge"}], "ScrapyJob": "446973/45/2187", "Zeit UTC": "14.06.2025 16:35:39", "Checksum": "f33b6d56b5a99e86f68cba46a1e4dc5e", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht 13.11.2003 B 110/02\nRegeste:\nBerufliche Vorsorge\n\nEidgenössisches Versicherungsgericht\nTribunale federale delle assicurazioni\nTribunal federal d'assicuranzas\nSozialversicherungsabteilung\ndes Bundesgerichts\nProzess\n{T 7}\nB 110/02\nUrteil vom 13. November 2003\nIII. Kammer\nBesetzung\nPräsident Borella, Bundesrichter Lustenberger und Kernen; Gerichtsschreiber Ackermann\nParteien\nS.________, 1971, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwältin Karin Caviezel, Belmontstrasse 1, 7000 Chur,\ngegen\nPensionskasse der Firma X.________, Beschwerdegegnerin\nVorinstanz\nSozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur\n(Entscheid vom 21. Oktober 2002)\nSachverhalt:\nA.\nS.________, geboren 1971, leidet seit Geburt an Hypothyreose (mangelhafte Hormonversorgung wegen Unterfunktion der Schilddrüse) und erhielt deswegen in seiner Kindheit Leistungen der Invalidenversicherung. Er arbeitete vom 1. Juli 1995 bis zu seiner fristlosen Entlassung am 11. November 1995 als Verkäufer für die Firma X.________ und war anschliessend arbeitslos. Nachdem er sich am 25. Juni 1996 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet hatte, nahm die Verwaltung Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht vor (Berichte des Dr. med. E.________, Kinder- und Jugendmedizin FMH, speziell Hormonkrankheiten, vom 9. Juli 1996 sowie des Dr. med. R.________, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 15. Oktober 1996). Mit Verfügungen vom 22. Januar 1999 erhielt S.________ mit Wirkung vom 1. November 1996 bis zum 30. September 1997 sowie ab dem 1. Juli 1998 bei einem Invaliditätsgrad von 92 % eine ganze Rente der Invalidenversicherung zugesprochen.\nDie Pensionskasse der Firma X._______ lehnte das am 23. Februar 1999 gestellte Gesuch um Zusprechung einer berufsvorsorgerechtlichen Invalidenrente mit Schreiben vom 19. November 1999 ab, da die Arbeitsunfähigkeit, welche zur Invalidität geführt habe, nicht während der Versicherungszeit entstanden sei; zudem trat die Pensionskasse wegen Verletzung der Anzeigepflichten durch S.________ per sofort vom überobligatorischen Vorsorgevertrag zurück.\nB.\nDie von S.________ gegen die Pensionskasse am 9. April 2001 eingereichte Klage auf Ausrichtung einer Invalidenrente wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 21. Oktober 2002 ab.\nC.\nS.________ lässt Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen mit den Rechtsbegehren, unter teilweiser Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei die Sache zur Berechnung der ihm ab dem 1. November 1996 zustehenden Invalidenrente an das kantonale Gericht zurückzuweisen; eventualiter sei die Pensionskasse zu verpflichten, ihm in Gutheissung der Klage rückwirkend ab dem 1. November 1996 eine ganze Invalidenrente auf der Basis eines versicherten Einkommens von Fr. 28'560.-, nebst Zins zu 5 % seit der Klageeinreichung, auszurichten, mindestens aber monatlich Fr. 1599.- vom 1. November bis 31. Dezember 1996, Fr. 1581.- vom 1. Januar bis 31. Dezember 1997, Fr. 1611.- vom 1. Januar bis 31. Dezember 1998, Fr. 1623.- vom 1. Januar bis 31. Dezember 1999, Fr. 1653.- vom 1. Januar bis 31. Dezember 2000 sowie Fr. 1636.- ab dem 1. Januar 2001. Ferner lässt er die Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung beantragen.\nDie Pensionskasse schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, während das Bundesamt für Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung verzichtet.\nDas Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:\n1.\nRichtig sind die Darlegungen des kantonalen Gerichts betreffend die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen und Grundsätze über den Anspruch auf Invalidenleistungen (\nArt. 23 BVG;\nBGE 123 V 264 Erw. 1b, 121 V 101 Erw. 2a, 120 V 116 Erw. 2b), den engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhang zwischen der während der Versicherungsdauer aufgetretenen Arbeitsunfähigkeit und der Invalidität (SZS 2002 S. 156 Erw. 2b), die Höhe der Invalidenrente (\nArt. 24 Abs. 1 BVG) sowie den Beginn des Anspruchs auf Invalidenleistungen (\nArt. 26 Abs. 1 BVG in Verbindung mit\nArt. 29 IVG in der bis Ende Dezember 2002 geltenden Fassung). Dasselbe gilt hinsichtlich der Rechtsprechung, wonach Vorsorgeeinrichtungen, die ausdrücklich oder unter Hinweis auf das Gesetz vom gleichen Invaliditätsbegriff ausgehen wie die Invalidenversicherung, an die Invaliditätsbemessung der Organe der Invalidenversicherung (und deren Festlegung des Eintritts der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit) gebunden sind, wenn diese sich nicht als offensichtlich unhaltbar erweist (\nBGE 126 V 311 Erw. 1 in fine, 123 V 271 Erw. 2a, 120 V 109 Erw. 3c). Darauf wird verwiesen.\n"}