Am Vorgehen des Bundesverwaltungsgericht ist nichts auszusetzen. Bei der Fallerledigung wird systematisch und koordiniert vorgegangen. Die Priorisierung erfolgt strukturiert. Das Bundesverwaltungsgericht zeigt auf, dass die Verfahren im Bereich der humanitären Visa nach objektiven Kriterien geprüft und priorisiert werden. Das Verfahren F-4178/2022 vor Bundesverwaltungsgericht hat insgesamt 11 Monate gedauert. Anhaltspunkte, dass diese Dauer nicht auf die Prioritätenordnung zur Behandlung der Verfahren, sondern auf strukturelle Mängel organisatorischer oder administrativer Natur zurückzuführen ist, liegen nicht vor. Der Anzeige wird daher keine Folge gegeben.