{"Signatur": "CH_BGer_010", "Spider": "CH_BGer", "Sprache": "de", "Datum": "2006-09-19", "HTML": {"Datei": "CH_BGer/CH_BGer_010_7B-140-2006_2006-09-19.html", "URL": "https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=14&from_date=07.09.2006&to_date=26.09.2006&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=131&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F19-09-2006-7B-140-2006&number_of_ranks=265", "Checksum": "c67cbd14759d44c6e220c70992f25cac"}, "Scrapedate": "2025-06-14", "Num": ["7B.140/2006"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer (bis 2006) 19.09.2006 7B.140/2006"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral Chambre des poursuites et des faillites (jusqu'en 2006) 19.09.2006 7B.140/2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti (fino a 2006) 19.09.2006 7B.140/2006"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer (bis 2006)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral Chambre des poursuites et des faillites (jusqu'en 2006)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti (fino a 2006)"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Pfändung | Schuldbetreibungs- und Konkursrecht"}], "ScrapyJob": "446973/45/2187", "Zeit UTC": "14.06.2025 12:21:34", "Checksum": "c7f74514a13d8b3eac86ef3eeeeaff04", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer (bis 2006) 19.09.2006 7B.140/2006\nRegeste:\nPfändung | Schuldbetreibungs- und Konkursrecht\n\nTribunale federale\nTribunal federal\n{T 0/2}\n7B.140/2006 /bnm\nUrteil vom 19. September 2006\nSchuldbetreibungs- und Konkurskammer\nBesetzung\nBundesrichterin Hohl, Präsidentin,\nBundesrichter Meyer, Marazzi,\nGerichtsschreiber Levante.\nParteien\nX.________ AG in Liquidation,\nBeschwerdeführerin,\ngegen\nObergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, Postfach, 8023 Zürich.\nGegenstand\nPfändung,\nSchKG-Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen vom 18. Juli 2006 (NR060047/U).\nDie Kammer zieht in Erwägung:\n1.\nDas Betreibungsamt Zürich 9 vollzog in der gegenüber der X.________ AG in Liquidation in Anwesenheit ihres Rechtsvertreters Y.________ die Pfändung (Nr. 49571; Betreibungen der Sozialversicherungsanstalt des Kantons A.________, Schweizerische Eidgenossenschaft, B.________ Unfall AG, Stadtgemeinde A.________) und pfändete den Übererlös von Fr. 299.95 aus der vorgehenden Pfändung Nr. 48063. Beim Pfändungsvollzug nahm das Betreibungsamt von der vom Vertreter der Schuldnerin pauschal behaupteten Schadenersatzforderung von Fr. 50'000.-- gegen diverse Amtspersonen und weitere Beteiligte Vormerk, schätzte diese auf Fr. 1.-- und schied sie wegen geringen Vermögenswertes im Sinne von Art. 92 Abs. 2 SchKG von der Pfändung aus (Pfändungsurkunde vom 9. Mai 2006). Hiergegen erhob die X.________ AG in Liquidation Beschwerde und verlangte sinngemäss, es sei die fragliche Schadenersatzforderung auf Fr. 50'000.-- zu schätzen und zu pfänden. Mit Beschluss vom 6. Juni 2006 trat das Bezirksgericht Zürich als untere Aufsichtsbehörde über die Betreibungsämter auf die Beschwerde nicht ein. Gegen diesen Beschluss erhob die Betreibungsschuldnerin Beschwerde, welche das Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen mit Beschluss vom 18. Juli 2006 abwies.\nDie X.________ AG in Liquidation hat den Beschluss der oberen Aufsichtsbehörde mit Beschwerdeschrift vom 8. August 2006 (rechtzeitig) an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts weitergezogen und beantragt im Wesentlichen sinngemäss, der angefochtene Beschluss sei aufzuheben und das Betreibungsamt sei anzuweisen, die fragliche Schadenersatzforderung auf Fr. 50'000.-- zu schätzen und zu pfänden. Weiter verlangt sie aufschiebende Wirkung.\nDie obere Aufsichtsbehörde hat anlässlich der Aktenüberweisung auf Gegenbemerkungen (Art. 80 OG) verzichtet. Es sind keine Vernehmlassungen eingeholt worden.\n2.\nDie Beschwerdeführerin wirft der oberen Aufsichtsbehörde eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör vor, weil sie entgegen\n§ 277 ZPO/ZH keine Vernehmlassung des Betreibungsamtes eingeholte habe. Ob das Betreibungsamt, dessen Verfügung angefochten wird, zur Vernehmlassung einzuladen ist, wird durch das kantonale Verfahrensrecht bestimmt (\nArt. 20a Abs. 3 SchKG). Auf den Vorwurf, die obere Aufsichtsbehörde habe mit ihrem Entscheid\nArt. 29 Abs. 2 BV sowie kantonales Recht verletzt, kann nicht eingetreten werden, da im Beschwerdeverfahren gemäss\nArt. 19 SchKG ein Verstoss gegen Normen mit Verfassungsrang oder kantonales Recht nicht gerügt werden kann (Art. 43 Abs. 1 i.V.m.\nArt. 81 OG;\nBGE 122 III 34 E. 1 S. 35).\n"}