{"Signatur": "CH_BGer_010", "Spider": "CH_BGer", "Sprache": "de", "Datum": "2002-07-30", "HTML": {"Datei": "CH_BGer/CH_BGer_010_7B-140-2002_2002-07-30.html", "URL": "https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=16&from_date=30.07.2002&to_date=18.08.2002&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=160&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F30-07-2002-7B-140-2002&number_of_ranks=160", "Checksum": "450858ba7d819f1c668602ff23602dbd"}, "Scrapedate": "2025-06-14", "Num": ["7B.140/2002"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer (bis 2006) 30.07.2002 7B.140/2002"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral Chambre des poursuites et des faillites (jusqu'en 2006) 30.07.2002 7B.140/2002"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti (fino a 2006) 30.07.2002 7B.140/2002"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer (bis 2006)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral Chambre des poursuites et des faillites (jusqu'en 2006)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti (fino a 2006)"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schuldbetreibungs- und Konkursrecht"}], "ScrapyJob": "446973/45/2187", "Zeit UTC": "14.06.2025 17:59:43", "Checksum": "3c5e04cfe739ab0fe4dfc0063052cc66", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer (bis 2006) 30.07.2002 7B.140/2002\nRegeste:\nSchuldbetreibungs- und Konkursrecht\n\nTribunale federale\nTribunal federal\n{T 0/2}\n7B.140/2002 /min\nUrteil vom 30. Juli 2002\nSchuldbetreibungs- und Konkurskammer\nBundesrichterin Nordmann, Präsidentin,\nBundesrichter Meyer, Bundesrichterin Hohl,\nGerichtsschreiber Gysel.\nX.________ & Co.,\nBeschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Domenic Gross, Laret 38, 7504 Pontresina,\ngegen\nKantonsgerichtsausschuss von Graubünden, Poststrasse 14, 7002 Chur,\nArresteinsprache und Arrestvollzug,\nBeschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichtsausschusses von Graubünden vom 2. Juli 2002 (SKG 02 14) und den Beschluss des Kantonsgerichtsausschusses von Graubünden als kantonaler Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs vom 2. Juli 2002 (SKA 02 1).\nDie Kammer hat nach Einsicht\nin die Eingabe vom 15. Juli 2002, mit der die X.________ & Co. gegen das Urteil des Kantonsgerichtsausschusses von Graubünden vom 2. Juli 2002 (SKG 02 14) und den Beschluss des Kantonsgerichtsausschusses von Graubünden als kantonaler Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs vom gleichen Tag (SKA 02 1) (rechtzeitig) Beschwerde an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts führt, verbunden mit dem Begehren, dem Rechtsmittel aufschiebende Wirkung zuzuerkennen,\nin Erwägung,\ndass das vom Kantonsgerichtsausschuss als obere Einspracheinstanz im Sinne von Art. 278 Abs. 3 SchKG gefällte Urteil nicht mit Beschwerde an die erkennende Kammer angefochten werden kann (vgl. Andrea Braconi, Les voies de recours au Tribunal fédéral dans les contestations de droit des poursuites, in: Schuldbetreibung und Konkurs im Wandel, Festschrift 75 Jahre Konferenz der Betreibungs- und Konkursbeamten der Schweiz, S. 250, mit Hinweis auf das nicht veröffentlichte Urteil der Kammer vom 8. September 1998 [7B.211/1998]; Heinz Pfleghard, in: Thomas Geiser/Peter Münch [Hrsg.], Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Auflage, Rz 5.34; Amonn/Gasser, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 6. Auflage, § 51 Rz 75),\ndass der Kantonsgerichtsausschuss im erwähnten Urteil - unter Hinweis auf eine Vereinbarung zwischen der Beschwerdeführerin und der Y.________ SA - festgestellt hat, der am 29. Januar 2002 (zu Lasten der Beschwerdeführerin) angeordnete Arrest sei hinfällig geworden, und deshalb das Einspracheverfahren als gegenstandslos geworden abschrieb,\ndass der Kantonsgerichtsausschuss als kantonale Aufsichtsbehörde beschlossen hat, die von der Beschwerdeführerin gegen den Arrestvollzug erhobene Beschwerde werde angesichts des Ausgangs des Einspracheverfahrens ebenfalls als gegenstandslos abgeschrieben,\ndass die Beschwerdeführerin nicht darlegt, inwiefern dieser Beschluss gegen Bundesrecht verstossen soll (vgl. Art. 79 Abs. 1 OG),\ndass für den Entscheid im Beschwerdeverfahren unerheblich ist, ob der Kantonsgerichtsausschuss im Einspracheverfahren zu Recht den Arrest als hinfällig geworden bezeichnet hat oder nicht,\ndass nicht dargetan wird und auch nicht ersichtlich ist, was für einen praktischen Zweck des Vollstreckungsverfahrens sich mit der von der Beschwerdeführerin angestrebten Feststellung, der Arrestbefehl bzw. dessen Vollzug sei nichtig, erreichen liesse (dazu\nBGE 120 III 107 E. 2 S. 108 f.;\n110 III 87 E. 1b S. 89 mit Hinweisen),\ndass auf die Beschwerde nach dem Gesagten auch insoweit nicht einzutreten ist, als sie sich gegen den von der Vorinstanz als betreibungsrechtlicher Aufsichtsbehörde gefällten Beschluss richtet,\ndass mit dem sofortigen Entscheid über die Beschwerde selbst das - übrigens in keiner Weise begründete - Begehren, ihr aufschiebende Wirkung zuzuerkennen, gegenstandslos wird,\nerkannt:\n1.\nAuf die Beschwerde wird nicht eingetreten.\n2.\nDieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Beschwerdegegnerin Y.________ SA, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Romano Kunz, Ottoplatz 19, Postfach 627, 7001 Chur, dem Betreibungsamt Z.________ und dem Kantonsgerichtsausschuss von Graubünden schriftlich mitgeteilt.\nLausanne, 30. Juli 2002\nIm Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer\ndes Schweizerischen Bundesgerichts\nDie Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:"}