{"Signatur": "CH_BGer_010", "Spider": "CH_BGer", "Sprache": "de", "Datum": "2006-03-29", "HTML": {"Datei": "CH_BGer/CH_BGer_010_7B-13-2006_2006-03-29.html", "URL": "https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=4&from_date=11.03.2006&to_date=30.03.2006&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=35&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F29-03-2006-7B-13-2006&number_of_ranks=357", "Checksum": "1d731c1a4c25ebae657420863ce250eb"}, "Scrapedate": "2025-06-14", "Num": ["7B.13/2006"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer (bis 2006) 29.03.2006 7B.13/2006"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral Chambre des poursuites et des faillites (jusqu'en 2006) 29.03.2006 7B.13/2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti (fino a 2006) 29.03.2006 7B.13/2006"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer (bis 2006)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral Chambre des poursuites et des faillites (jusqu'en 2006)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti (fino a 2006)"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Steigerungszuschlag | Schuldbetreibungs- und Konkursrecht"}], "ScrapyJob": "446973/45/2187", "Zeit UTC": "14.06.2025 13:21:33", "Checksum": "3b36754cd7d17cc7c976a426182bbcb5", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer (bis 2006) 29.03.2006 7B.13/2006\nRegeste:\nSteigerungszuschlag | Schuldbetreibungs- und Konkursrecht\n\nTribunale federale\nTribunal federal\n{T 0/2}\n7B.13/2006 /blb\nUrteil vom 29. März 2006\nSchuldbetreibungs- und Konkurskammer\nBesetzung\nBundesrichterin Hohl, Präsidentin,\nBundesrichter Meyer, Marazzi,\nGerichtsschreiber Schett.\nParteien\nX.________,\nBeschwerdeführer,\ngegen\nKantonsgericht St. Gallen, kantonale Aufsichtsbehörde für Konkurs, Klosterhof 1, 9001 St. Gallen.\nGegenstand\nSteigerungszuschlag,\nSchKG-Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, kantonale Aufsichtsbehörde für Konkurs, vom 5. Januar 2006.\nSachverhalt:\nA.\nAm 4. April 2005 wurde über Z.________, S.________, der Konkurs eröffnet. In der Konkursmasse befinden sich die Grundstücke Nr. xxxx und Nr. yyyy. Die beiden Liegenschaften bildeten ursprünglich ein Grundstück (Nr. zzzz). Mit Verfügung des kantonalen Landwirtschaftsamtes vom 22. Juni 2005 wurde die Aufteilung in die beiden genannten Liegenschaften bewilligt. Beim Grundstück Nr. xxxx handelt es sich um ein Zweifamilienhaus mit Scheune und Garten etc., beim Grundstück Nr. yyyy um eine Wiese mit einer Grösse von 3'833 m2. Die öffentliche Steigerung fand am 24. November 2005 statt. Das Grundstück Nr. xxxx wurde rechtskräftig X.________ zugeschlagen. Beim Grundstück Nr. yyyy erfolgte mit Fr. 31'000.-- das höchste Angebot ebenfalls durch X.________. In der Folge wurde der Pächter Y.________ gemäss Art. 47 BGBB (Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht; SR 211.412.11) gefragt, ob er das Vorkaufsrecht zum Preis von Fr. 31'000.-- ausüben wolle. Der Pächter bejahte, leistete die erforderliche Anzahlung und erhielt am 24. November 2005 den Zuschlag.\nGegen diesen Zuschlag erhob X.________ fristgemäss Beschwerde beim Kantonsgericht St. Gallen, kantonale Aufsichtsbehörde für Konkurs. Mit Entscheid vom 5. Januar 2006 wurde das Rechtsmittel abgewiesen.\nB.\nMit Eingabe von 13. Januar 2006 hat X.________ die Sache an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts weitergezogen. Er beantragt sinngemäss die Aufhebung des Entscheids der Aufsichtsbehörde.\nDas Konkursamt St. Gallen hat auf eine Stellungnahme unter Hinweis auf seine Ausführungen zur Beschwerde vom 19. Dezember 2005 an das Kantonsgericht verzichtet. Y.________ beantragt Abweisung der Beschwerde.\nX.________ hat dem Bundesgericht am 15. März 2006 unaufgefordert eine Entgegnung auf die Vernehmlassung von Y.________ eingereicht.\nDie Kammer zieht in Erwägung:\n1.\nDer Beschwerdeführer hat nach Erhalt der Vernehmlassung des Pächters (unaufgefordert) der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer eine Stellungnahme eingereicht. Diese kann nicht entgegengenommen werden, da im Beschwerdeverfahren nach Art. 19 Abs. 1 SchKG von Bundesrechts wegen kein Anspruch auf einen zweiten Schriftenwechsel besteht (Heinz Pfleghard, Prozessieren vor Bundesgericht, Bd. I, 2. Auflage 1998, N. 5.88 S. 189).\n"}