{"Signatur": "CH_BGer_007", "Spider": "CH_BGer", "Sprache": "de", "Datum": "2025-04-30", "HTML": {"Datei": "CH_BGer/CH_BGer_007_7B-1042-2023_2025-04-30.html", "URL": "http://relevancy.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=30.04.2025_7B_1042/2023", "Checksum": "92fcc1be6138b901b348a1957e3b8be6"}, "Scrapedate": "2026-02-18", "Num": ["7B_1042/2023"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht II. Strafrechtliche Abteilung 30.04.2025 7B_1042/2023"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral IIe Cour de droit pénal 30.04.2025 7B_1042/2023"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale II Corte di diritto penale 30.04.2025 7B_1042/2023"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht II. 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April 2025\nII. strafrechtliche Abteilung\nBesetzung\nBundesrichter Abrecht, Präsident,\nBundesrichterin van de Graaf, Bundesrichter Kölz,\nGerichtsschreiber Stadler.\nVerfahrensbeteiligte\nA.________,\nvertreten durch Rechtsanwalt Livius Schill,\nBeschwerdeführer,\ngegen\nOberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Güterstrasse 33, Postfach, 8010 Zürich,\nBeschwerdegegnerin.\nGegenstand\nMehrfache Pornografie; Tätigkeitsverbot, Landesverweisung; Willkür etc.,\nBeschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 13. März 2023 (SB220477-O/U/jv).\nSachverhalt:\nA.\nDie Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis wirft A.________ zusammengefasst vor, im Zeitraum von mindestens 26. Oktober 2018 bis 24. April 2019 ca. 758'800 Dateien (ca. 15'100 Filme und ca. 743'700 Bilder) mit sexuellen Handlungen mit Kindern und ca. 920 Dateien (ca. 9 Filme und ca. 901 Bilder) mit virtuellen sexuellen Handlungen mit Kindern beschafft, gespeichert beziehungsweise aufbewahrt, angeschaut, Drittpersonen zugänglich gemacht und in den Verkehr gebracht zu haben.\nB.\nMit Urteil vom 16. Dezember 2021 sprach das Bezirksgericht Horgen A.________ der mehrfachen Pornografie im Sinne von Art. 197 Abs. 4 (Satz 1 und 2) und Abs. 5 (Satz 1 und 2) StGB schuldig und verurteilte ihn zu 24 Monaten bedingter Freiheitsstrafe. Es ordnete ein Tätigkeitsverbot im Sinne von Art. 67 Abs. 3 lit. d Ziff. 2 StGB an und untersagte ihm lebenslänglich jede berufliche und jede organisierte ausserberufliche Tätigkeit, die einen regelmässigen Kontakt zu Minderjährigen umfasst. Zudem verwies es ihn im Sinne von Art. 66a Abs. 1 lit. h StGB für fünf Jahre des Landes.\nAuf Berufung von A.________ hin stellte das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 13. März 2023 die Rechtskraft des erstinstanzlichen Schuldspruchs wegen mehrfacher Pornografie im Sinne von Art. 197 Abs. 5 (Satz 1 und 2) StGB fest. Im Übrigen bestätigte es in der Sache den Schuldspruch wegen mehrfacher Pornografie im Sinne von Art. 197 Abs. 4 (Satz 1 und 2) StGB (Dispositiv-Ziff. 1) und die bedingte Freiheitsstrafe von 24 Monaten (Dispositiv-Ziff. 2 und 3). Ebenso ordnete es ein lebenslängliches Tätigkeitsverbot im Sinne von Art. 67 Abs. 3 lit. d Ziff. 2 (Dispositiv-Ziff. 4) sowie eine Landesverweisung im Sinne von Art. 66a Abs. 1 lit. h StGB für die Dauer von fünf Jahren (Dispositiv-Ziff. 5) an.\nC.\nA.________ gelangt mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht und beantragt, es seien das ober- und das bezirksgerichtliche Urteil \"in allen Dispositiv-Ziffern aufzuheben\" und die Sache zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an das Bezirksgericht zurückzuweisen. Eventualiter seien die Ziffern 1 bis 5 und 7 (betreffend Kosten des Berufungsverfahrens) des obergerichtlichen Urteils aufzuheben; er sei vom Vorwurf der Pornografie gemäss\nArt. 197 Abs. 4 Satz 2 StGB freizusprechen, das Strafmass sei neu festzulegen und es sei von der Anordnung eines Tätigkeitsverbots (\nArt. 67 StGB) sowie einer Landesverweisung (\nArt. 66a, 66a\nbis StGB) abzusehen. Subeventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an das Obergericht zurückzuweisen.\nMit Mitteilung vom 6. Dezember 2024 wurden die Parteien darüber orientiert, dass die Beschwerde in Umsetzung einer Entscheidung der Verwaltungskommission des Bundesgerichts, die sich auf Art. 12 Abs. 1 lit. c des Reglements für das Bundesgericht vom 20. November 2006 (BGerR; SR 173.110.131) stützt, durch die Zweite strafrechtliche Abteilung behandelt wird.\nEs wurden die kantonalen Akten, nicht aber Vernehmlassungen eingeholt.\nErwägungen:\n1.\nAngefochten ist ein Endentscheid (Art. 90 BGG) in Strafsachen einer letzten kantonalen Instanz, die als oberes Gericht auf Berufung hin (Art. 80 BGG) geurteilt hat. Der Beschwerdeführer ist zur Beschwerde legitimiert (Art. 81 Abs. 1 lit. a und lit. b Ziff. 1 BGG). Unter Vorbehalt der nachfolgenden Erwägungen ist die Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 78 ff. BGG grundsätzlich zulässig.\n"}